Highlights und Abwechslung gab es in unserem Urlaub im Salzkammergut mehr als genug!
Idyllisch gelegen zwischen Mondsee und Irrsee mit Blick auf den Schafberg verbrachten wir zwei Wochen auf dem 4,5 Sterne-Campingpatz „Camp MondSeeLand“ im Salzkammergut.
Unsere Gesamtbewertung:
Reisezeitraum:
11.09. – 25.09.2026
(15 ÜN)
Vom Campingplatz aus gelangt man durch das Helental in den kleinen Ort Mondsee. Da unser Sohn (10 Monate) noch nicht mit dem Fahrrad transportiert werden konnte, sind wir mehrfach den Wanderweg gelaufen, was aber (auch mit Kinderwagen) durchaus machbar war.
Der Mondsee im Salzkammergut ist für uns ein richtig schönes Ziel. Hier trifft glasklares Wasser auf eine beeindruckende Bergkulisse – und genau diese Kombination macht den besonderen Reiz der Region aus.
Rund um den See gibt es einiges zu entdecken. Natürlich darf ein Spaziergang am Ufer nicht fehlen. An warmen Tagen lädt der Mondsee außerdem zum Baden und Schwimmen ein. Wer es etwas aktiver mag, kann die Umgebung mit dem Fahrrad erkunden oder sich beim Wassersport ausprobieren.
Auch der kleine Ort Mondsee selbst ist einen Besuch wert. Besonders die imposante Basilika St. Michael fällt sofort ins Auge. Dazu kommen gemütliche Gassen, Cafés und Restaurants, in denen man den Tag entspannt ausklingen lassen kann.
Was uns am Mondsee besonders gefällt, ist aber auch die Lage. Von hier aus lassen sich viele bekannte Ziele im Salzkammergut erreichen. Ein Ausflug zum Wolfgangsee oder nach St. Gilgen bietet sich genauso an wie ein Besuch in Bad Ischl. Und auch Salzburg ist nicht weit entfernt.
Vom Campinplatz aus in anderer Richtung gelangt man nach einer guten Stunde Wanderung zum Irrsee.
Der Irrsee ist für uns so ein Ort, an dem man wunderbar zur Ruhe kommen kann. Etwas abseits der großen Touristenströme gelegen, wirkt der See angenehm entspannt und ursprünglich – im Gegensatz zum Monsee.
Besonders schön ist das klare und im Sommer angenehm warme Wasser. Rund um den See findet man viele grüne Uferbereiche und immer wieder schöne Plätze, an denen man einfach sitzen und die Landschaft genießen kann.
Wer es aktiver mag, kann schwimmen, paddeln oder die Landschaft bei einer Fahrradtour entdecken.
Ebenfalls direkt vom Campingplatz aus kann man durch ein angrenzendes Waldgebiet eine schöne kleine Wanderung unternehmen.
Diese Wanderung ist besonders empfehlenswert, wenn man einmal etwas Abstand und Ruhe von den eher touristischen Sehenswürdigkeiten (wie z.B. St. Wolfgang) haben möchte.
Auf den Spuren der Kaiserzeit…
Bei unserem Urlaub im Salzkammergut darf ein Besuch in Bad Ischl natürlich nicht fehlen. Die ehemalige kaiserliche Sommerresidenz versprüht bis heute einen ganz besonderen Charme und verbindet Geschichte mit der schönen Landschaft des Salzkammerguts.
Ein Highlight ist die Kaiservilla, die einst als Sommerresidenz von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sisi, diente. Bei einem Rundgang bekommt man einen interessanten Einblick in das Leben der kaiserlichen Familie und in die Geschichte des Hauses.
Direkt rund um die Villa liegt der wunderschöne Kaisergarten. Hier kann man ganz entspannt durch die gepflegte Parkanlage spazieren und die besondere Atmosphäre genießen. Zwischen alten Bäumen, Blumen und ruhigen Wegen lässt sich schnell nachvollziehen, warum Bad Ischl einst als beliebter Sommersitz der kaiserlichen Familie ausgewählt wurde.
Auch die Stadt selbst ist einen Besuch wert. Kleine Geschäfte, Cafés und historische Gebäude laden zum Bummeln und Verweilen ein.
Für uns gehört Bad Ischl damit zu den schönen Ausflugszielen im Salzkammergut. Ein bisschen Geschichte, ein schöner Park und die beeindruckende Berglandschaft drumherum – genau die richtige Mischung!
Bei unserem Ausflug am Attersee gibt es einiges zu entdecken. Ein besonderes Erlebnis ist der Nixenfall, ein idyllischer Wasserfall bei Unterach. Der Weg dorthin führt durch eine schöne Waldlandschaft und macht den Ausflug zu einer kleinen Wanderung, bei der man die Natur richtig genießen kann.
Danach lohnt sich ein Abstecher an den Attersee selbst. Entlang der Promenade kann man wunderbar am Wasser entlangspazieren und immer wieder den Blick über den See und auf die Berge genießen. Gerade bei schönem Wetter zeigt sich der Attersee in kräftigen Blau- und Grüntönen – ein wirklich beeindruckender Anblick.
Kein Wunder, dass auch Gustav Klimt von dieser Landschaft begeistert war. Der berühmte Künstler verbrachte mehrere Sommer am Attersee und ließ sich von der Umgebung zu zahlreichen Bildern inspirieren. Auf den Spuren Klimts kann man heute verschiedene Orte entdecken, die mit seinem Aufenthalt in der Region verbunden sind.
Für uns ist der Attersee deshalb eine tolle Mischung aus Natur, Bewegung und Kultur.
Natürlich darf auch ein Ausflug nach Salzburg nicht fehlen. Die Stadt verbindet Geschichte, beeindruckende Bauwerke und jede Menge österreichisches Flair – und ist deshalb immer einen Besuch wert.
Besonders schön ist ein Spaziergang durch die historische Salzburger Altstadt. Enge Gassen, alte Häuser und die vielen kleinen Geschäfte machen es einfach, sich treiben zu lassen. Natürlich gehört auch eine Besichtigung der Festung Hohensalzburg und des Salzburger Doms dazu (den haben wir allerdings nicht von innen besichtigt).
Salzburg ist außerdem eng mit Wolfgang Amadeus Mozart verbunden. Sein Geburtshaus in der Getreidegasse gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt und erinnert an den wohl berühmtesten Sohn Salzburgs.
Sollte das Wetter einmal nicht so toll sein, bietet sich das Designer Outlet Salzburg an. Hier findet man zahlreiche bekannte Marken unter einem Dach und kann gemütlich durch die verschiedenen Geschäfte bummeln.
Mit dem Auto ging es für uns nach St. Wolfgang. Der kleine Ort liegt direkt am Wolfgangsee und begeistert mit seinen historischen Häusern, gemütlichen Gassen und der wunderschönen Lage zwischen See und Bergen.
Ein besonderes Highlight ist die Schafbergbahn. Die historische Zahnradbahn fährt von St. Wolfgang hinauf auf den Schafberg und wird schon während der Fahrt zu einem echten Erlebnis. Je höher es geht, desto beeindruckender wird der Blick über den Wolfgangsee und die umliegende Berglandschaft.
Oben angekommen wartet dann ein Panorama, das sich wirklich sehen lassen kann. Bei guter Sicht reicht der Blick weit über das Salzkammergut und gleich mehrere Seen der Region.
Auch St. Wolfgang selbst lädt zum Bummeln und Verweilen ein. Ein Spaziergang entlang des Sees, ein Kaffee in einem der gemütlichen Cafés und immer wieder der Blick auf die Berge – viel mehr braucht es eigentlich nicht.
Für uns gehört der Ausflug deshalb zu den besonderen Erlebnissen im Salzkammergut: ein wunderschöner Ort am See, eine historische Bergbahn und ein fantastischer Blick vom Schafberg !
Last but not least haben wir 3 Sehenswürdigkeiten miteinander an einem Tag verbunden:
Zuerst stand die Burgruine Wartenfels auf dem Plan. Die Ruine liegt oberhalb des Fuschlsees und ist über einen schönen Wanderweg erreichbar. Von den erhaltenen Mauerresten und besonders von der Umgebung aus hat man einen tollen Blick auf die Landschaft des Salzkammerguts.
Nach der kleinen Wanderung geht es weiter nach Fuschl am See. Der Ort liegt direkt am türkisblauen Fuschlsee und lädt zu einem gemütlichen Spaziergang am Ufer ein. Hier kann man einfach die Aussicht genießen, ein bisschen verweilen und die besondere Ruhe am See auf sich wirken lassen.
Anschließend fahren wir weiter nach St. Gilgen am Wolfgangsee. Der hübsche Ort direkt am See ist geprägt von historischen Häusern, kleinen Gassen und natürlich der beeindruckenden Bergkulisse. Von der Seepromenade aus bietet sich ein wunderschöner Blick über den Wolfgangsee. Natürlich darf auch ein Besuch des Geburtshauses von Mozarts Mutter nicht fehlen!
Teil 1:
Campingplatzvorstellung // Mondsee // Irrsee // 2-Kapellenwanderung
Teil 2:
Bad Ischl – Kaiservilla/-garten // Attersee – Nixenfall // Salzburg // St.Wolfgang – Schafberg // Burgruine Wartenfels – Fuschl am See – St.Gilgen
Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „junge“ Familie mit Hund und Wohnwagen sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für ein älteres Paar mit Wohnmobil oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen…
Anreise und Lage
Die Anreise verlief problemlos und der Campingplatz war gut zu finden und ausgeschildert.
Tipp: Fahrt auf jeden Fall über die Autobahn (Vignettenpflicht) und meidet mit breiten Fahrzeugen / Gespannen (2,50m) die Feld-/Wirtschaftswege dort (-> sehr eng!)
Platz und Ausstattung
Der Campingplatz verfügt neben Stellplätzen auch über einige Hütten. Wir hatten einen Stellplatz der Kategorie Premium. Neben einem beheizten überdachten Außenpool, einem kleinen Einkaufsladen mit Brötchen-/Backwaren, einem Restaurant, uvm. gibt es auch für Kinder einen tollen Spielplatz und Freizeitmöglichkeiten.
Leider kann man nur eine Stellplatz-Kategorie buchen und keine genaue Platznummer, was wir aber nicht als negativ empfinden, denn bei der Buchung wird die benötigte Größe (Länge Wohnwagen / Breite inkl. Vorzelt) bereits abgefragt und dann ein Platz zugeteilt.
Sanitäranlagen
Die Sanitäranlagen waren zum Glück von unserem Stellplatz schnell zu erreichen und machten einen sauberen (teils auch modernen) Eindruck. Leider war die Anzahl Toiletten / Duschen nicht all zu groß, sodass man in seltenen Fällen auch einmal warten musste, bis eine Toilette / Dusche frei wurde.
Freizeit / Aktivitäten
Jede Menge! Ob Wandern, Radfahren oder Ausflüge und Sightseeing: der Ort / Stellplatz bietet eine gute Ausgangsposition für diverse Freizeitgestaltungen.
Langweilig dürfte es hier keinem werden!
Ver-/Entsorgung
Bei unserem Stellplatz hatten wir einen Frisch- und Abwasseranschluss. Die Chemietoilette konnte nahe der Abfallentsorgung bei dem zentralen Sani-Gebäude entsorgt werden, wo sich auch ein gut befahrbarer Bodeneinlass für Wohnmobile befand.
WLAN / Mobilfunkempfang
WLAN gab es leider nur im Aufenthaltsraum kostenlos, ansonsten kostenpflichtig (1,50€/Tag), der Mobilfunkempfang schwankte immer zwischen LTE und 5G, was so gerade für das TV Streaming reichte.
Preis/Leistung
Für das Gebotene und die Größe / den Komfort des Stellplatzes mit Privatbad gerade noch gerechtfertigt. Für 15 ÜN haben wir mit 2 Personen (Kinder unter 2 Jahren kostenfrei), Hund (90€), Tourismusabgabe (93€) und Strom (87kWh x 0,90€/kWh) insgesamt 787 € (entspr. ca. 52€/Tag) bezahlt.
Nett für Hundebesitzer wie uns: es gab einen großen Hundefreilauf, tolle „Gassi-Wege“ und gratis Hundekotbeutel an mehreren Mülleimern – TOP!
Insgesamt vergeben wir über alle Kriterien 3,5 Sterne.
Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt.
Empfehlung ja / nein
…ein klares JEIN
Neben einer ganzer Menge an Dauercampern (die man aber nicht als solche wahrgenommen hat -> eigenes Sanitärgebäude) waren zu unserer Reisezeit Mitte / Ende Septemper eine große Anzahl an „Durchreisenden“ zu verzeichnen, sprich: viele Camper waren nur wenige Tage oder sogar nur eine Nacht auf dem Platz. Hierdruch war eine gewisse „Unruhe“ (Menschen, Verkehr,…) wahrzunehmen, die wir aber noch nicht als störend empfanden.
Als Ausgangslade für Ausflüge und Wanderungen bietet sich der Campingplatz dennoch an – und das war auch unsere Absicht, da wir Wanderungen mit Sightseeing in der Zeit kombinieren wollten.
Zwei kleine Wehrmutstropfen für uns:
1. Kostenpflichtiger WIFI-Empfang auf dem Campingplatz und eine recht hohe Stromgebühr (0,90€ / kWh)
2. Die Anzahl der Toiletten / Duschen könnte etwas höher ausfallen
Unser Fahrtenbuch mit einer Liste und Links zu allen unseren Fahrten – und ein paar Statistikzahlen…
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