Dänemark/SPO 2023 – Teil 3/3 🇩🇪 Sankt Peter-Ording, Deutschland Dänemark & Sankt Peter-Ording (SPO)Unsere Tour im Mai 2023 Unsere etwas längere Urlaubsreise über knappe 2 Wochen im Mai führte uns an drei verschiedene Orte und Campingplätze:Skiveren (), Henne Strand () & Sankt Peter-Ording „SPO“ () Teil 3 unserer Reise führte uns zurück nach Deutschland, nach Sankt Peter-Ording. 15. – 18.05.20234 Tage / 3 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 2.5/5 23.05.2023 Camping SPO Grudeweg 1 D – 25826 St. Peter-Ording Webseite Unsere Dänemarktour 2023… in 3 Teilen: Teil 1Skiveren Tag 1 bis 706.05. – 12.05. Zum Blogeintrag Teil 2Henne Strand Tag 7 bis 1012.05. – 15.05. Zum Blogeintrag Teil 3St.Peter-Ording Tag 10 bis 1315.05. – 18.05. Coming soon… Unser Reisebericht Tag 1 (MO) – Anreise Circa 440 km waren es noch vom Leuchtturm Rubjerg Knude zum Campingplatz Sankt Peter-Ording, oder kurz „SPO“. Diesen konnten wir ab 14 Uhr beziehen – und genau zu der Zeit kamen wir auch an! Wir hatten bereits im Voraus den Stellplatz „J9“ reserviert. Nach den üblichen Aufbau- und Anschlusstätigkeiten begaben wir uns zu Fuß in Richtung St. Peter Bad mit der tollen Strandpromenade. Wobei… es war derart stürmisch, dass wir weder die Markise ausfahren konnten, noch Stühle oder den Tisch draußen aufstellen konnten. Temperatur- und wetterbedingt hatten wir die 3 Tage leider etwas „Pech“ und die stürmische (und teils regnerische) Seite der rauen Nordsee zu spüren bekommen. Aber wir waren auch sehr von unseren sonnigen Tagen in Dänemark verwöhnt ;-). An den Salzwiesen vorbei war unser erster Halt bei den „Liebesschlössern“ mit dem „SPO“-Schriftzug. Dieses gilt inzwischen als „Sehenswürdigkeit“ und so durfte ein Selfie hier auch nicht fehlen! Hier schließt sich die Seebrücke Sankt Peter-Ording‘s an, die wir einmal bis zum Ende gingen. Der Wind wehte den feinen Sand auf die Brücke und um die Füße. Auf dem Rückweg gab es dann erst einmal bei „Gosch Sylt“ lecker Fischbrötchen (3,50€ – 4,80€) und Weißweinschorle (4,00€) TAG 2 (DI) strand Am Dienstag sind wir dann mit Juli zum Hundestrand, den wir gestern bereits von der Seebrücke aus gesehen haben. Diese gekennzeichneten Bereiche gibt es an mehreren Strandabschnitten in Sankt Peter-Ording. Schuhe aus – und ab in den feinen Sand, auch wenn die kühlen und windigen knapp 15 Grad kein richtiges Sommerfeeling haben aufkommen lassen. Aber schön war es trotzdem und von den unzähligen Muscheln unterschiedlichster Form, Farbe und Größe sammelten wir ein paar als Erinnerungsstücke und Dekoration für unser Wohnmobil. Tag 3 (MI) strand und WALD: Maleens knoll Mittwoch verließen wir unseren Campingplatz nordwärts und stießen zunächst auf einen Schwarm Nonnengänse, die man hier häufig vorfindet. Über einen weiteren Hundestrandabschnitt am „Nordstrand Ording“ gelangen wir zum Strand-Parkplatz, auf dem einige Kite-/Windsurfer und wenige Tagestouristen vorzufinden waren. Für 12,50 EUR möglicherweise verständlich… Auf dem Rückweg spazierten wir dann durch ein kleines Waldstück nordöstlich der Dünen-Therme gelegen. Dort gab es eine Aussichtsplattform („Maleens Knoll“), die einem jungen Mädchen namens Maleen gewidmet wurde. „Der Sage nach“ wartete das Mädchen auf der höchsten Düne von St. Peter bis zum Tod auf Ihren zur See gefahrenen Verlobten. Viele Wochen später fand man einen toten Seemann am Strand, der den gleichen Ring wie Maleen trug. Zurück am Campingplatz ließen wir den Abend gemütlich ausklingen, da wir ja auch nicht großartig zusammenräumen mussten, weil nicht viel rausgestellt… Morgens an Christi Himmelfahrt erledigten wir dann nach dem Duschen die Restarbeiten und machen uns auf den Heimweg, den wir nahezu staufrei durchführen konnten. Tag 4 (DO) – Abreise Good bye… Dank des heutigen Feiertags Christi Hmmelfahrt hatten wir keinen LKW-Verkehr und eine nahezu staufreie Rückfahrt. Tja, und schon ist der Urlaub wieder vorbei – aber wir haben tolle Eindrücke und Erfahrungen sammeln dürfen. Und „nach dem Urlaub ist ja vor dem Urlaub“! Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… campingplatzimpressionen Anreise und Lage 4.5/5 Die Anreise verlief problemlos und der Platz war gut ausgeschildert. Über den angrenzenden Deich war man direkt an der Nordsee (wenige Gehminuten). Vom zentral gelegenen Campingplatz aus hat man schöne Wander- und Fahrradrouten. Platz und Ausstattung 2.5/5 Unser Stellplatz (Nr. J9) war groß und gut abgetrennt zu benachbarten Stellplätzen. Es gab für eine Stellplatzreihe einen Stromkasten mit CEE-Stromanschlüssen und eine Frischwasser-Zapfstelle direkt daneben. Ein kleiner Einkaufsstand auf 4 Rädern bot Fisch, Brötchen und Kuchen an. Angrenzend befand sich eine „Hunde- & Spielwiese“, die man zum Gassigegen nutzen kann! Ebenso bot der Campingplatz eine Waschmaschine und einen Herd (beides kostenpflichtig) an. Sanitäranlagen 2.5/5 Die Sanitäranlagen befanden sich im Gebäude bei der Rezeption und waren recht einfach gehalten, aber sauber. Warm duschen war auf 4 Minuten begrenzt (aber kostenlos), danach musste man 2 Minuten warten, bis man weitere 4 Minuten warmes Wasser zur Verfügung hatte. Freizeit / Aktivitäten 2/5 Wir nutzen die Tage ja zum Radfahren, Spazierengehen und wetterbedingt ein wenig „Shopping“. Mit dem Rad kann dank weniger Höhenmeter sehr lange und landschaftlich schön auf gut ausgebauten Radwegen oder durch Wälder entlang fahren. Ansonsten bietet der Platz – außer einen „Bistro-Bar“ – noch einen Spielplatz, eine Tischtennisplatte, aber keinen besonderen „Luxus“. Ver-/Entsorgung WoMo 4/5 Grauwasser konnte man ziemlich zentral an einer Stelle für Wohnmobile/-wagen entsorgen und der Platz war sehr gut befahrbar. Frischwasser konnte man hier ebenso auftanken. Für Schwarzwasser (Toilette) gab es einen eigenen Unterstand in Nähe des zentralen Grauwasserabflusses. Ein Entsorgungsautomat war nicht vorhanden („CamperClean“). WLAN / Mobilfunkempfang 3/5 WLAN war kostenlos und für Handy, Tablet und andere mobile Devices nutzbar. Die Geschwindigkeit und der Empfang gingen in Ordnung. Auch der SMART-TV konnte das WLAN nutzen, da keine Landingpage/Anmeldeseite vorgeschaltet ist. Preis/Leistung 2/5 Wir haben 135€ für 3 Übernachtungen bezahlt. Im Preis inbegriffen war sowohl die
Dänemark/SPO 2023 – Teil 2/3: Henne Strand
Dänemark/SPO 2023 – Teil 2/3 🇩🇰 Henne Strand, Dänemark Dänemark & Sankt Peter-Ording (SPO)Unsere Tour im Mai 2023 Unsere etwas längere Urlaubsreise über knappe 2 Wochen im Mai führte uns an drei verschiedene Orte und Campingplätze:Skiveren (), Henne Strand () & Sankt Peter-Ording „SPO“ () Teil 2 unserer Reise führte uns an den Henne Strand, im südwestlichen Teil Dänemarks. 12. – 15.05.20234 Tage / 3 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 3/5 23.05.2023 Henne Strand Camping Strandvejen 418 DK – 6854 Henne Webseite Unsere Dänemarktour 2023… in 3 Teilen: Teil 1Skiveren Tag 1 bis 706.05. – 12.05. Zum Blogeintrag Teil 2Henne Strand Tag 7 bis 1012.05. – 15.05. Coming soon… Teil 3Sankt Peter-Ording Tag 10 bis 1315.05 – 18.05. Zum Blogeintrag Unser Reisebericht Tag 1 (FR) – Anreise und zwischenhalt zwischenstopp in rubjerg knude Auf dem Weg zum Henne Strand machten noch einen Zwischenstopp bei dem berühmten Leuchtturm (Fyr) von Rubjerg Knude. Dieser musste im Jahr 2019 um ca. 70 Meter ins Landesinnere verschoben werden, weil er mit nur noch knapp 8 Meter Entfernung zum Meer in die Nordsee zu stürzen drohte. Grund hierfür ist das Sandtreiben und die Dünenwanderung. Es bot sich schon ein beeindruckendes Bild. Die Düne hat zwar nicht die Ausmaße von Rabjerg Mile im Norden Dänemarks, ist dennoch aber groß genug, um sich wie in der Wüste zu fühlen! Der Leuchtturm war frei zugänglich und morgens noch wenig besucht, sodass wir ohne Probleme die Wendeltreppen hochgehen konnten. Oben angekommen, hat man einen herrlichen Blick auf die Nordsee und die umliegende Umgebung! Absolute Empfehlung! Und noch ein paar videoimpressionen …am platz angekommen Am Campingplatz angekommen, checkten wir wie gewohnt ein und bauten zwischen einem Hamburger Ehepaar und einem dänischen unser Wohnmobil auf. Wir hatten einen Komfortplatz und somit ausreichend Platz zu allen Seiten, leider ohne Begrenzungsmarken – aber Streitigkeiten gab es keine, schließlich war die Platzgröße ja mehr als ausreichend. Im Anschluss machten wir uns ebenso „wie gewohnt“ direkt auf den Weg zum Strand, der in wenigen Gehminuten über eine kleine Einkaufsstraße zu erreichen war. Vorbei an kleinen in die Dünen gebauten Häusern bot sich uns wieder ein toller Blick auf den Henne Strand und die Nordsee. Hier war, auch zur Abendzeit, schon mehr los als am Strand in Skiveren: Angler standen in der Nordsee, Menschen spielten Beachvolleyball, gingen spazieren,… doch auch hier kommt man sich keinesfalls beengt vor – der Strand ist einfach zu riesig! Tag 2 und 3 (SA & SO) strand und shopping Am Samstag und Sonntag erkundeten wir dann zu Fuß die Umgebung, da Julis Hundeanhänger leider einen Platten hatte und somit Fahrradtouren ausfielen. Wetterbedingt war das aber kein Problem und wir genossen bei Sonnenschein den Sand in den Dünen und bei Bewölkung die kleinen Souvenirläden in der Einkaufsstraße. Und dann hieß es am Sonntag Abend auch schon wieder „einpacken“, denn Montag morgen machten wir uns auf zu unserer letzten Station unserer Reise: Sankt Peter-Ording! Tag 4 (MO) – Abreise und Weiterfahrt und weiter gehts… Heute ging es weiter zu unserem nächsten Reiseziel und wir verlassen Dänemark, denn es geht zurück nach Deutschland nach Sankt Peter-Ording!Hier verbringen wir dann die letzten 4 Tage (3 ÜN), bevor es am Donnerstag an Christi-Himmelfahrt wieder in Richtung Heimat geht! Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… campingplatzimpressionen Anreise und Lage 4.5/5 Die Anreise verlief problemlos und der Platz war gut ausgeschildert. Über den angrenzenden Deich und die kleine Einkaufsstraße war man direkt an der Nordsee (wenige Gehminuten). Vom zentral gelegenen Campingplatz aus hat man schöne Wander- und Fahrradrouten. Platz und Ausstattung 3/5 Unser Stellplatz (Komfortplatz Nr. 51) war groß, aber leider ohne Trennung (Hecken, Büsche) zu benachbarten Stellplätzen. Es gab einen separaten CEE-Stromanschluss und eine Frisch-/Abwassersäule. Der Platz verfügt u.a. über ein Café/Restaurant, ein Schwimmbad (kostenpflichtig), Kochmöglichkeiten und eine Geschirrspülmaschine (kostenpflichtig) uvm. – zu den Spülbecken gab es – als wir da waren – leider nur einen einzigen Verschlussstopfen für 8 Spülen – nicht schön. Gut hingegen ein Raum mit einer „Hundedusche“. Sanitäranlagen 3.5/5 Die Sanitäranlagen in Nähe unseres Stellplatzes (neues Gebäude) waren getrennt in Toiletten, Duschen und (kostenlosen) Einzelwaschräumen, bestehend aus Toilette mit Handwaschbecken und (leider nur 4 (!!!)) Duschkabinen. (Warm) Duschen kostete 3 Kronen / 2 Minuten (ca. 50 Cent) und war per Chipkarte in der Dusche zu aktivieren. Das alte Sanitärgebäude in Nähe der Rezeption war hingegen „einfach“ ausgestattet und schon etwas in die Jahre gekommen. Freizeit / Aktivitäten 3/5 Wir nutzen die Tage ja zum Radfahren, Spazierengehen und wetterbedingt ein wenig „Shopping“. Mit dem Rad kann dank weniger Höhenmeter sehr lange und landschaftlich schön auf gut ausgebauten Radwegen oder durch Wälder entlang fahren. Für Kinder befand sich ein großer Spielplatz auf dem Campingplatz. Ver-/Entsorgung WoMo 4/5 Grauwasser konnte man ziemlich zentral in der Nähe der Rezeption für Wohnmobile/-wagen entsorgen und war sehr gut befahrbar. Ebenso hatte unser Stellplatz auch die Möglichkeit des direkten Anschlusses für Ab-/Grauwasser. Für Schwarzwasser (Toilette) gab es einen eigenen Raum im neuen Sanitärgebäude oder auch in Nähe der Ausfahrt. Ein Entsorgungsautomat war nicht vorhanden („CamperClean“). WLAN / Mobilfunkempfang 3/5 WLAN war kostenlos und für Handy, Tablet und andere mobile Devices nutzbar. Die Geschwindigkeit und der Empfang gingen in Ordnung. Leider konnte unser Smart TV nicht per WLAN angebunden werden, da auf eine Landingpage weitergeleitet wurde und man die Nutzungsbedingungen akzeptieren musste. Der Mobilfunkempfang im dänischen Netz war hingegen gut und Streaming per Hotspot übers Handy möglich. Preis/Leistung 1/5 Wir haben ca. 215 € für 3 Übernachtungen bezahlt. Im Preis inbegriffen war sowohl die Stellplatzgebühr, als auch alle mitreisenden Personen und der Hund. Strom und Müllentsorgung waren auch schon im Preis enthalten, aber es gab
Dänemark/SPO 2023 – Teil 1/3: Skiveren
Dänemark/SPO 2023 – Teil 1/3 🇩🇰 Skiveren, Dänemark Dänemark & Sankt Peter-Ording (SPO)Unsere Tour im Mai 2023 Unsere etwas längere Urlaubsreise über knappe 2 Wochen im Mai führte uns an drei verschiedene Orte und Campingplätze:Skiveren (), Henne Strand () & Sankt Peter-Ording „SPO“ () Teil 1 unserer Reise startet in Skiveren, Nordjütland, südlich von Skagen. 06. – 12.05.20237 Tage / 6 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4.5/5 23.05.2023 Skiveren Camping Niels Skiverens Vej 5-7 DK – 9982 Ålbæk Webseite Unsere Dänemarktour 2023… in 3 Teilen: Teil 1Skiveren Tag 1 bis 706.05. – 12.05. Coming soon… Teil 2Henne Strand Tag 7 bis 10 12.05. – 15.05. Zum Blogeintrag Teil 3Sankt Peter-Ording Tag 10 bis 1315.05 – 18.05. Zum Blogeintrag Unser Reisebericht Tag 1 (SA) – Anreise auf nach dänemark! Morgens gegen halb 6 Uhr in der Früh machten wir uns auf den knapp 900km weiten Weg nach Dänemark. Unseren ersten kurzen Halt machten wir am Rastplatz Dammer Berge, wo wir drei uns kurz die Beine vertreten konnten. Nicht lange pausierend nutzen wir das zügige und staufreie Vorankommen und passierten so ziemlich genau um halb 10 Uhr den Elbtunnel in Hamburg – und so ging es zum Glück auch weiter. Kurz vor der Grenze fuhren wir von der Autobahn ab, um nochmals vollzutanken und traten dann die zweite Hälfte der Hinreise (noch knapp 400km) bis zu unserem Urlaubsort Skiveren an. Je nördlicher wir kamen, desto weniger Verkehr war auf den Autobahnen und Straßen zu verzeichnen und so kamen wir mit entschleunigenden 110km/h mit Tempomat gegen Nachmittag am Campingplatz Skiveren Camping an. Nach dem Einchecken an der Rezeption bei einem sehr freundlichen deutsch-sprechenden Mitarbeiter fuhren wir zu unserem Stellplatz (A07) und waren überrascht, dass wir hier fast alleine waren. Ingesamt war der Campingplatz zu der Zeit recht wenig besucht und ausreichend Plätze frei – auch für Kurzentschlossende also kein Problem noch sehr schöne Plätze zu finden. Kurz den Strom angeschlossen, das Frischwasser aufgefüllt und die Markise ausgefahren, begaben wir uns auf kleine Platzrunde zu dem nahegelegenen Sanitärgebäude. Hier war alles picobello und so sauber, dass man nahezu vom „Boden essen konnte“. Aber näheres dazu unten in der „Platzbewertung“. Weiter ging es dann über die Dünen, die den Campingplatz vom Strand trennen, zur Nordsee und dem langen Sandstrand. Hier wurden wir mit einem Wahnsinns-Blick belohnt – und die „Strapazen“ der Hinfahrt (die eigentlich keine waren…) waren im Nu vergessen! Ja, das hat sich (schon jetzt) gelohnt!!! Tag 2 (SO) – Råbjerg Mile / Ålbæk highlight 1: die riesige wanderdüne Am zweiten Tag, oder ersten „richtigen“ Urlaubstag, zog es uns direkt zum ersten, nicht weit entfernten, Highlight der Region: Råbjerg Mile, Dänemerks größte Wanderdüne. Die Wanderdüne misst rund 1000×1000 Meter, beinhaltet 3,5 Millionen m3 Sand, ist bis zu 40 Meter hoch und deckt eine Fläche von ca. 2 Quadratkilometern ab – dabei bewegt sich die Düne jedes Jahr 15 Meter Richtung Nordost. Das bedeutet, dass in ungefähr 100 bis 200 Jahren die Hauptverkehrsstraße nach Skagen komplett von Sand bedeckt sein wird und dass Bäume oder ähnliches, die von der Wanderdüne bedeckt wurden, ca. 40 Jahre später auf der anderen Seite wieder auftauchen. Wir sind mit unseren Gravelbikes (und Juli im Hundeanhänger) dorthin gefahren und genossen die unterschiedlichen Untergründe (Strasse, Sand, Kies-/Steinwege). Schon die Fahrt machte richtig Freude und die wechselnden Landschaftseindrücke erst recht. Die Wanderdüne gleicht wirklich einer Sandwüste und so kamen wir uns inmitten dieser auch teilweise vor! Und das in Dänemark – einfach unglaublich! Auf dem Rückweg führte uns unsere Route (komoot-Strecke) durch das kleine beschauliche Ålbæk, das zwischen Frederikshavn und Skagen liegt. Tag 3 (MO) – Skagen und Grenen highlight 2: die versandete kirche Heute ging es weiter mit dem nächsten Highlight unserer Reise: einem Besuch in Grenen bzw. dem nördlichsten Punkt Dänemarks, wo Nordsee und Ostsee ineinander fließen. Auch diese Reise sind wir wieder mit unseren Gravelbikes und Juli im Hundeanhänger gefahren, wohlwissend, dass uns gute 60km bevorstanden. Nach dem Frühstück begaben wir uns daher direkt auf die Reise, zum großen Teil auf der „Radroute 1“. Vorbei an alten Munitionslagern und Bunkern der Deutschen aus dem 2.Weltkrieg erreichten wir unser ersten Etappenziel und Sehenswürdigkeit: die „Versandete Kirche“ St. Laurentiuns, südwestlich von Skagen gelegen (Gamle Landevej 63, 9990 Skagen, Dänemark). Seit dem 13. Jahrhundert haben Menschen in Skagen gelebt. Die ältesten Informationen über die St. Laurentius Kirche stammen aus dem Jahr 1387.1795 erteilte König Christian VII die Erlaubnis, die Kirche stillzulegen, die nicht länger vor dem Flugsand geschützt werden konnte. Der Kirchturm stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde jedoch im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut. Nach dem Abriss der Kirche diente dieser Turm als Seezeichen und wurde daher 1816 weiß gekalkt. Die letzte Beerdigung auf dem Kirchhof fand im Jahr 1810 statt. Kurz verweilt, ging es dann weiter auf unserer Radtour durch Skagen nach Grenen. highlight 3: grenen – ostsee und nordsee treffen sich! Grenen oder Skagens Gren ist die sandige Landspitze nordöstlich der Stadt Skagen und bildet den nördlichen Endpunkt der nordjütischen Insel Vendsyssel-Thy und damit Jütlands und Dänemarks. Der Zusammenfluss von Nordsee und Kattegat, ein vielbesuchtes Ausflugsziel. In der Woche und außerhalb der Schulferien konnten wir zwar einen vollen Parkplatz feststellen, jedoch verläuft es sich auf Grund der Größe des Strandes hier recht gut. Recht windig ist hier erfahrungsgemäß natürlich schon, aber man konnte auch zu dieser Jahreszeit mit kurzer Hose und barfuß durch den weißen Sand spazieren – auch wenn manch anderer Besucher mit Winterjacke und Mütze anzutreffen war… In den Dünen machten wir kurz Pause und schauten „dem regen Treiben“ zu, sowohl den Fußgängern am Strand als auch den riesigen Frachtschiffen am Horizont der Ostsee. highlight 4: vippefyr in skagen Auf dem Rückweg machten wir auch einen kurzen Stopp am „Vippefyr“ – einem sehr schönen rekonstruierten Vorgänger der Leuchttürme auf einem Hügel mit herrlichem Blick aufs Kattegat. Um diese Jahreszeit angenehm leer und ruhig (Fyrstuevej 17, 9990 Skagen, Dänemark). Weiter ging es dann nach Skagen, Stadt. Wir parkten unsere Räder am Anfang der Fußgängerzone und erkundeten diese zu Fuß. Ein leckeres Eis diente als
Camping am Deich in Ostfriesland
Camping Am Deich – Krummhörn / Ostfriesland 🇩🇪 Krummhörn, Deutschland Camping am Deich – der Name ist Programm! Am langen Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag genossen wir in Ostfriesland frischen Fisch, lange Radtouren und Spaziergänge, einige Sehenswürdigkeiten und die typische norddeutsche „steife Brise“. 07. – 10.04.20234 Tage / 3 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4/5 14.04.2023 Camping am Deich Erbsenbindereistraße 3 26736 Krummhörn Webseite Unser Reisebericht TAG 1 – karfreitag Anreise und umgebungscheck Einer glücklichen Fügung verdanken wir es, dass wir zwei Tage vor Karfreitag noch einen freien Stellplatz auf einem Campingplatz ergattern konnten. Wir wurden nicht enttäuscht und verbrachten tolle und ereignisreiche Tage in Ostfriesland. Der Stellplatz auf dem „Camping am Deich“ war ab 13:00 Uhr zu beziehen, sodass wir uns für die knapp 300 Kilometer gegen 10:30 Uhr auf den Weg machten. Längere Staus gab es trotz des Feiertags und langen Wochenendes zum Glück keine – mehrere kürzere zähflüssige Verkehrsabschnitte sorgten jedoch dafür, dass wir erst nach 15 Uhr ankamen. Da wir im Voraus einen Stellplatz (K126) gebucht und bereits online im Voraus eingecheckt hatten, konnten wir direkt ohne Anmeldung und Wartezeit an der Rezeption die Schranke passieren (Kennzeichenerkennung!) und suchten unseren Stellplatz, der sich in zweiter Reihe hinter einem der beiden Sanitärgebäude befand. Wie sich nun herausstellte, spielte uns die „späte“ Ankunft hier positiv in die Karten, denn vormittags hatte es noch stark geregnet, was den Rasenplatz sehr aufweichte. Für uns wurde das zum Problem, weil sich ein Wohnmobil auf dem gegenüberliegen Stellplatz festgefahren hatte und „quer“ stand, was uns den Lenkwinkel derart einschränkte, dass wir im wahrsten Sinn des Wortes nur um „Haaresbreite“ auf unseren Stellplatz fahren konnten – wobei es sich schon um einen Stellplatz der Kategorie „Komfort“ mit über 100m² handelte. Ein weiterer erschwerender Umstand war zudem noch eine gut 1m hohe Hecke, die als Abtrennung zum Weg die Einfahrmöglichkeit stark begrenzte. Einmal angekommen und durchgeatmet, fuhren wir bei sonnigem Wetter die Markise aus und gönnten uns erst einmal ein Stück Kuchen und ein Glas Wein, bevor es dann am späten Nachmittag auf eine kleine obligatorische Erkundungstour der Umgebung und des Campingplatzes ging. Der Name „Camping am Deich“ versprach übrigens nicht zu viel, denn wir mussten nur einen Rad-/Gehweg und den Deich überqueren und befanden uns direkt an der Nordsee! Strand gab es hier zwar nicht (dafür das „Wattenmeer“), aber damit konnten wir gut leben. Schließlich war es temparaturbedingt ja sowieso noch zu kalt, um ins Meer zu gehen… Tanken (1,57€/l) und los! Angekommen – und Sonne! Erster Spaziergang zum Deich TAG 2 – Ostersamstag Pilsum und greetsiel An Tag 2 fuhren wir mit unseren Gravel-Bikes und Juli im Hundeanhänger Richtung Norden (am Deich rechts entlang). Vorbei an einigen Schafherden erreichten wir kurze Zeit später schon ein Wahrzeichen der Region: der rot-gelb gestreifete Pilsumer Leuchtturm, der durch den 1989 erschienenen Kinofilm „Otto – der Außerfriesische“ Berühmtheit erlangte und Otto im Film als Wohnung diente. Nach einer kurzen Fotopause ging es dann weiter ins kleine beschauliche Örtchen Greetsiel. Am Samstag war dieses touristisch sehr gut besucht und bot neben den „üblichen“ gastronomischen Einheiten auch diverse Souvenier-Läden mit allerlei „Nordsee-Schnick Schnack“. Die Räder abgstellt, erkundigten wir mit einem leckeren Eis in der Hand zu Fuß die Umgebung des Ortes „mit den zwei Windmühlen„. Mit „Mühlenbrot“ und zweierlei Käse (Altbierkäse, Deichkäse) für die nächsten Mahlzeiten ausgestattet, brachen wir mit unseren Rädern kurze Zeit später auf in Richtung Campingplatz. Hier ließen wir den Abend bei leckerem auf dem Grill zubereiteten Backfisch (Seelachs) ausklingen, den wir morgens bei einem zum Campingplatz kommenden Fischhändler erworben hatten – absolut lecker und empfehlenswert! Neben Backfisch gab es auch diverse andere Fischspezialitäten zu kaufen (Fischsalate & Fischbrötchen, Stremellachs, Kibbeling, Nordseekrabben, Hering, Fischfiltes,…). TAG 3 – ostersonntag Emden Heute ging es ausflugs- und radtourenseitig in die „andere“ südliche Richtung (linksseitig am Deich entlang). Ziel heute war Emden. Unser erster Halt und unweit des Campingplatzes entfernt, war der Campener Leuchtturm, seines Zeichens mit 65,3 Metern der höchste Leuchtturm in Deutschland und einer der höchsten der Welt. Der Leuchtturm wurde 1889 errichtet und 1890 fertiggestellt. Offiziell ging er am 01.10.1891 in Betrieb. Auf dem weiteren Weg nach Emden erreichten wir dann das „Knock Siel- und Schöpfwerk“ und wurden mit einer Lenkdrachen-Show belohnt. Ein steinernes Denkmal dokumentierte den Abschluss der Deichverstärkungsmaßnahmen zwischen Borssum und der Knock in den Jahren 2008 bis 2015. Weiter ging es eine schier endlose Fahrradstrecke am Deich entlang nach Emden. Ein nicht beachtetes Hinweisschild Richtung Emden führte uns schließlich an die abgezäunte Grenze eines Fährablegers / Verladehafens des VW Werks Emden. Den beindruckenden „Riesen-Dampfer“ erblickten wir schon über mehrere Kilometer entfernt und mussten ihn unbedingt aus der Nähe sehen! Zurück auf der eigentlichen Route waren es nur noch wenige Kilometer bis ins Stadtzentrum Emden. Vorbei am Wasserturm und dem Kunstmuseum parkten wir unsere Räder in der Nähe eines Eiscafés, in dem wir unsere Hinfahrt mit einer Tasse Kaffee und einem Eisbecher belohnten. Bei einem kurzen Spaziergang in der Stadt entdeckten wir dann weitere Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus Emden, das Otto Huus (welches leider schon geschlossen hatte) und „Jante Fis“, dem Emdener Fischmädchen. Wegen fortgeschritter Uhrzeit entschieden wir uns, den Rückweg nicht erneut am Deich entlang, sondern die kürzere Strecke durchs „Landesinnere“ anzutreten. TAG 4 – ostermontag Norddeich und rückreise Um 12 Uhr mussten wir spätestens den Platz verlassen, sodass wir am morgen noch ausgiebig frühstückten und dann die üblichen abreiserelevanten Tätigkeiten vornahmen. Wir probierten am Campingplatz erstmalig den „CamperClean“ aus, einem Automaten, der die automatische Entsorgung des Schwarzwassers und Reiningung des Tanks inkl. Sanitärflüssigkeit erledigt – für 2 EUR eine lohnenswerte und hygenische Alternative zur manuellen „Reinigung“, auch wenn wir als „Hundebesitzer“ genrell keine Probleme damit haben… Nach dem Verlassen des Campingplatzes begaben wir uns noch ein Stück weiter (ca. 24km) nach Norden, genauergesagt nach Norddeich, wo es einen schönen (teils) eingezäunten Hundestrand (Deichstraße 11, 26506 Norden) gab. Juli war zwar nicht wirklich in Spiellaune, konnte aber immerhin ein paar Meter frei laufen. Geparkt haben wir auf dem „Großparkplatz Erlebnisbad Ocean Wave“ (Dörper Weg 22, 26506 Norden) – einem großen Parkplatz mit
Tiemanns Hof – zum Zweiten!
Tiemann’s Hof – Der Campingplatz am Naturpark Dümmer See 🇩🇪 Lembruch, Deutschland Tiemann’s Hof zum Zweiten! Auch wenn wir im November 2022 schon einmal kurz hier waren, verbrachten wir nun ein verlängertes Wochenende am “Dümmer”. Es ist immer eine Reise wert! 25. – 28.03.2023 4 Tage / 3 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4/5 04.04.2023 Campingplatz und Wohnmobilstellplatz Tiemanns Hof 2, 49459 Lembruch GPS: B 52.5214000, L 8.3683000 Webseite Unser Reisebericht Ein langes wochenende am Dümmer! Nachdem wir im November 2022 schon einmal ein Wochenende hier verbrachten (damals hatten wir unser Wohnmobil gerade neu), hingen wir nun noch 2 Tage an das Wochenende dran und waren nun 4 Tage (3 ÜN) hier (SA-DI). Wir reisten zusammen mit meinen (Chris’) Eltern, die die 4 Tage in einem Appartement im Ferienpark Marissa Stay verweilten, der direkt an den Tiemann’s Hof angrenzte. So konnten wir uns schnell zu Fuß (oder noch schneller mit dem Rad) besuchen und treffen. Am ersten Tag hatten wir vor dem Bezug des Stellplatzes (15:00 Uhr) bzw. Appartements (16:00 Uhr) noch etwas Zeit und gönnten uns erst einmal ein großzügiges Stück hausgemachten Kuchen in der nicht weit entfernten Tortenschmiede in Lembruch. Absolut lecker und empfehlenswert!!! In einem urigen umgebauten Bauernhaus von 1869 kann man es sich hier richtig gut gehen lassen – zu sehr fairen Preisen (Kuchen/Torte unter 4,00€/Stück). Wir waren am Sonntag übrigens auch nochmals hier und nahmen uns Kuchen mit (Sonntags sehr voll, da nur SA/SO/MI geöffnet). Für den Abend haben wir uns noch Fisch in der Aal- und Forellenräucherei Hoffmann geholt – immer wieder lecker und auch eine klare Empfehlung. Ach ja, leckeres Eis und Kuchen gibt es hier übrigens auch – klingt komisch, ist aber so ;-). Die nächsten Tage verbrachten wir dann mit ausgedehnten Radtouren und Spaziergängen. Dieses Mal schafften wir es – trotz kühler Temperaturen – einmal komplett um den Dümmer See. Mit zunehmender Entfernung von den “touristischen” Ortschaften Lembruch und Hüde kann man mehr und mehr die Natur und (Moor-)Landschaft rund um den Dümmer See genießen. Hier nimmt die Anzahl der Spaziergänger und Radfahrer merklich ab und man kann sich voll und ganz den landschaftlichen Eindrücken widmen. Auch beim zweiten Mal entdeckten wir noch viel Neues und “Unbekanntes”. Das Wetter zeigt sich in den 4 Tagen von seiner “aprilhaften” Seite. Wir hatten von Sonne, Regen, Wind, Wärme und Kälte alles dabei. Daher mussten wir die Ausflüge ganz gut “drumherum” planen, was aber auch funktionierte. Da wir noch kurz vor der Segel-/Camping-“Saison” (ab 01.04.) unseren Urlaub verbrachten, waren sowohl der Stellplatz als auch angrenzende Geschäfte und Restaurants recht leer bzw. teilweise sogar noch geschlossen. Uns war das bewusst und wir freuten uns über die 4 Tage Auszeit! Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… Da wir im November 2022 ja schon einmal hier waren und sich seitdem nichts verändert hat, greifen wir einmal auf dieselbe Bewertung wie damals zurück. Im Prinzip war die einzige Änderung die um 2€ erhöhte Übernachtungspauschale (von 25€ auf nun 27€ / Nacht). Anreise und Lage 4/5 Die Anreise verlief problemlos und der Platz war gut ausgeschildert, auch dank der ausführlichen Beschreibung auf der Webseite des Campingplatzes. Der Dümmer See war fußläufig in wenigen Gehminuten zu erreichen. Von hier aus hat man schöne Wander- und Fahrradrouten. Die kleinen Orte Lembruch und Hüde sind auch in wenigen Minuten zu erreichen. Platz und Ausstattung 4/5 Unser Wohnmobilstellplatz war … riesig! Hier konnte man sich fast drauf verlaufen! Jeweils 2 Stellplätze waren an einer CEE-Strom- und Frischwassersäule angebunden. Ebenso gab es dort einen eigenen Sicherungskasten integriert. Der Platz bot darüber hinaus auch eine kostenlose Geschirrspülmaschine und (kostenpflichtig) eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner an. Sanitäranlagen 4/5 Die Sanitäranlagen befanden sich einem Gebäude unweit des Wohnmobilstellplatzes. Sie wurden mehrmals am Tag gereinigt, machten einen sehr guten, zeitgemäßen und sauberen Eindruck und wiesen keine Beschädigungen oder Beschmutzungen auf. Sowohl Toiletten als auch Duschen / Waschmöglichkeiten waren in ausreichender Anzahl vorhanden. Apropos: Einen kleinen Punkt Abzug gibt es für die Duschen: Hier war die Trennwand in der Duschkabine zwischen dem Dusch- und Ankleidebereich einfach zu kurz, sodass die Sachen dahinter leider etwas nass wurden. Schade eigentlich… Freizeit / Aktivitäten 4/5 Wir nutzen das Wochenende ja zum Radfahren, Spaziergehen und „Entspannen“. Zeitlich wäre auch nicht viel mehr möglich gewesen. Für Kinder befanden sich diverse Spielplätze entlang des Dümmer Sees, Wassersportler wären wahrscheinlich auch auf Ihre Kosten gekommen. Neben der eindrucksvollen Schilf- und Moorlandschaft konnte man auch einen „Skulpturenpfad“ bewandern, von daher wäre uns sicherlich auch bei einem längeren Aufenthalt nicht langweilig geworden. Ver-/Entsorgung WoMo 4/5 Entsorgung (Grauwasser) gab es auf dem Parkplatz vor dem Wohnmobilstellplatz (oder für WoMos mit festem Anschluss auch direkt an der Strom-/Wassersäule). Für Schwarzwasser (Toilette) gab es einen eigenen Raum im Sanitärgebäude oder – noch bequemer – über einen (kostenpflichtigen) Entsorgungsautomaten („Camping Butler“). Preis/Leistung 4.5/5 Wir haben pauschal 27,00 € für eine Übernachtung (bis 15:00 zum Folgetag!) bezahlt. Im Preis inbegriffen war aber sowohl das Wohnmobil, als auch alle mitreisenden Personen und Hund. Strom, Duschen, Müllentsorgung waren auch schon in dem Preis enthalten. Hier gibt es – auch angesichts der Größe des einzelnen Stellplatzes – nichts auszusetzen. GESAMTBEWERTUNG 4/5 Insgesamt vergeben wir über alle Kriterien sehr sehr gute 4 Sterne, mit Tendenz zu 4,5… Fazit Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt. Empfehlung ja / nein Wir würden auf jeden Fall nochmals wiederkommen
Moseltour 2022 – Teil 3/3: Koblenz
Moseltour 2022 – Teil 3/3 Koblenz (Deutschland) Die Urlaubszeit zwischen Weihnachten und Neujahr nutzten wir für eine kleine Moseltour mit 3 Stationen: Zell, Traben-Trarbach und Koblenz. Zwar erstrahlen die Weinberge zu der Zeit nicht in Ihrer vollen Pracht, aber dennoch konnten wir uns einige Highlights „erwandern“… 26.12.2022 – 01.01.2023 7 Tage / 6 Nächte Tag 5-7: Koblenz 03.01.2022 Moseltour 2022 – Teil 3/3 Campingplatz Gülser MoselbogenAm Gülser MoselbogenD-56072 Koblenz Webseite Unsere moseltour 2022… in 3 Teilen: Teil 1Zell/Mosel Tag 1 bis 326.12. – 28.12. Zum Blogeintrag Teil 2Traben-Trarbach Tag 3 bis 5 28.12. – 30.12. Zum Blogeintrag Teil 3Koblenz Tag 5 bis 730.12. – 01.01. Coming soon… Unser Reisebericht Tag 5-7: koblenz TAG 5: Die Fahrt von Traben-Trarbach nach Koblenz verlief gefühlt länger als erwartet, aber wir erreichten am frühen Nachmittag den Campingplatz in Güls („Gülser Moselbogen“), einem Stadtteil von Koblenz. Da die Rezeption erst um 15:00 Uhr öffnete, gab uns das noch Gelegenheit im ortsansässigen Supermarkt ein paar frische Lebensmittel für unser Silvester-Raclette einzukaufen! TAG 6: Bei warmen 13 Grad (über Null) machten wir uns am Silvester-Tag fußläufig auf in Richtung Koblenz zum „Deutschen Eck“. Der Weg führte uns wieder direkt an der Mosel vorbei an teils alten, teils sehr modernen Häusern. Wir überquerten eine Eisenbahnbrücke und führten unseren Spaziergang über den „Moseluferweg Moselweiß“ fort. Über das „Peter-Altmaier-Ufer“ erreichten wir schließlich unser heutiges Ziel: das berühmte „Deutsche Eck“ mit dem beeindruckenden Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. Hier fließen übrigens die beiden Flüsse Mosel und Rhein ineinander. Kurz verweilt und den Ausblick genossen, gönnten wir uns noch in einem nahe gelegenen Restaurant („Winniger Weinstuben“ – sehr empfehlenswert!) ein Heiß-/ bzw. Kaltgetränk und machten uns kurz darauf schon auf den Rückweg zum Campingplatz. Dort angekommen verweilten wir am Nachmittag und Abend bei Raclette im Wohnmobil, was mit unserem neuen kleinen 2-Personen-Raclette von WMF sehr gut funktionierte (max. 360 Watt Leistung, also sehr gut für den Camping-Betrieb geeignet!). Juli versteckte sich leider die meiste Zeit ängstlich im Fahrer-/Beifahrerfußraum, weil bereits nachmittags Feuerwerk gezündet wurde – dementsprechend versuchten wir, die Kleine bestmöglich zu beruhigen, was aber nicht immer gelang. TAG 7: Recht früh am Morgen machten wir uns wieder Richtung Heimat auf und kamen kurz nach dem Mittag bei staufreier Rückfahrt zu Hause im heimischen Märkischen Kreis an. Wir sind froh, die Woche zwischen Weihnachen und Neujahr gefahren zu sein, denn trotz schlechter Wettervorhersage für den gesamten Zeitraum haben wir eigentlich jeden Tag draußen verbringen und etwas unternehmen können – also niemals abschrecken lassen von den Vorhersagen! Leckere Pizza beim Italiener auf dem Campingplatz Ein Ministrand an der Mosel Wenig Schiffsverkehr Ende des Jahres Gang über die Gülser Eisenbahnbrücke Die Mosel Koblenz meets Jakobsweg Die Staustufe Koblenz Mosellum – Erlebniswelt Fischpass Koblenz Mosellum – Erlebniswelt Fischpass Koblenz Die Balduinbrücke Endlich angekommen – am Deutschen Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Deutsches Eck Basilika Sankt Kastor Basilika Sankt Kastor Wieder mal: die Mosel Silvesterabend: Raclette im WoMo Campingplatz-kurzbewertung Von den drei von uns besuchten Stellplätzen an der Mosel war – vom Stellplatz her – dieser der schönste (und größte). Wir hatten einen 100m²-Stellplatz, der teilweise gepflastert war. Im Sommer hat man hier ein schönes Terassen-Feeling! Natürlich gehört dieser Stellplatz zur teuersten Kategorie (Touristenstandplatz Gross (Preiskategorie 1a) und kostet in der Hauptsaison 40€/Nacht (m.E. nicht gerechtfertigt). Strom (16A) gab es direkt am Platz, Frischwasser auch nicht weit entfernt (jedoch nicht direkt am Stellplatz). Die Zufahrstrassen waren asphaltiert, die Stellplatzreihen sehr gut mit einer Kies-/Sandbettung versehen. Leider musste man auch hier feststellen, dass die Sanitäranlagen Ihre besten Zeiten auch schon in den 90er Jahren hatten, also nicht wirklich hübsch oder komfortabel. Das kleine italienische Restaurant machte von außen her zwar den Eindruck eines Schnellimbisses, konnte aber vom Essen her durchaus überzeugen. Unsere Pizzen (3 Mehlsorten) waren richtig lecker und preislich akzeptabel. Für 2 Übernachtungen haben wir 60€ bezahlt, inkl. Strom, Wasser, Duschen – für 2 Personen und 1 Hund – gerade noch so in Ordnung. Unser Stellplatz – schön und groß Unser Stellplatz – schön und groß WoMo-Stellplatzeinheiten und Miet-Schäferwagen Miethäuser Das Sanitärgebäude Blick auf eine Stellplatzreihe Spülraum (2 Herdplatten waren auch vorhanden) Fazit Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt. Empfehlung ja / nein Wie viele Camping- und Stellplätze an der Mosel profitiert auch dieser hier eindeutig von der direkten Mosellage und der Nähe zum Ort Koblenz. Viel geboten wird auch hier nicht, der Preis ist mit 60,00 € für 2 Übernachtungen (3 Tage) so gerade noch im Rahmen… Derselbe Platz kostet in der Hauptsaison 40€ / Nacht – m.E. etwas „überzogen“, trotzdem verbrachten wir ein paar schöne Tage hier. Wünschenswert wäre definitiv eine bessere Entsorgungsmöglichkeit für Grauwasser: Es war einige Rangierarbeit notwendig, um den Bodeneinlass zu finden, für den man auch noch eine Metallplatte öffnen musste – hier besteht Gefahr, dass man mit einem Rad steckenbleibt… nicht wirklich gut gelöst… Von daher weder eine klare Empfehlung, noch ein Abraten für diesen „Stellplatz / Campingplatz“. Beitrag teilen: Lasst uns sehr gerne einen Kommentar auf Instagram oder Facebook zu dem Beitrag da: Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Camping Auszeit (@campingauszeit) Heute gibt‘s den letzten Teil unserer einwöchigen Moseltour 2022. Die letzten Tage haben wir in Koblenz verbracht – bzw…. Gepostet von Camping Auszeit am Dienstag, 3. Januar 2023