Flower Camping Les Aubépines ⭐️⭐️⭐️⭐️ 🇫🇷 Le Crotoy, Frankreich Zum dritten Mal… …nach Frankreich ging es für uns in diesem Urlaub. Nach Südfrankreich und der Bretagne zog es uns nun nach Le Crotoy, einem Badeort und Fischerhafen an der Somme-Bucht. Unsere Gesamtbewertung: Reisezeitraum: Bewertet mit 4 von 5 18.06. – 27.06.2026 (9 Tage, 8ÜN) 17.07.2026 Flower Camping Les Aubépines Le, 800 Rue de la Maye, 80550 Le Crotoy, Frankreich Internet:https://www.camping-lesaubepines.com/ Unser Reisebericht Vorwort eigentlich… ..wollten wir für die knapp 1,5 Wochen in den Norden (Süd-Dänemark) fahren – waren aber dann leider negativ überrascht, dass wir auf den Campingplätzen, für die wir uns interessierten, für Babys (also ab 0 Jahren) bereits zahlen sollten. Daher haben wir uns relativ kurzfristig umentschieden und landeten – wieder – in Frankreich, was von uns aus gesehen sogar noch weniger entfernt war (auch ein Faktor, wenn man nur 9 Tage (8ÜN) unterwegs ist. Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Tipp 1 Strand und Umgebung Ca. 1km vom Campingplatz entfernt befindet sich der Naturstrand. Man kann hier prima mit Fahrrädern hinfahren, oder auch einen gemütlichen Abendspaziergang unternehmen, wie wir es oft machten – dann kommt man in den Genuß eines tollen Sonnenuntergangs, der auch einige Franzosen anlockt. Der Strand von Le Crotoy Strand gehört zu den schönsten Stränden der Somme-Bucht und ist besonders wegen seiner südlichen Ausrichtung bekannt. Als einziger nach Süden gerichteter Strand an der nordfranzösischen Küste bekommt er besonders viele Sonnenstunden und bietet einen herrlichen Blick über die weite Bucht. Bei Ebbe zieht sich das Meer oft mehrere Kilometer zurück und gibt riesige Sandflächen frei, die zu ausgedehnten Spaziergängen einladen. Aufgrund der starken Gezeiten verändert sich die Landschaft ständig – ein faszinierendes Naturschauspiel. Der feine Sandstrand eignet sich hervorragend zum Entspannen, Muschelsammeln oder für Familien mit Kindern. Vom Strand aus lassen sich mit etwas Glück sogar die berühmten Seehunde der Somme-Bucht beobachten, die sich auf den Sandbänken sonnen. Direkt an der Strandpromenade befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants, sodass sich ein Strandtag ideal mit einem Bummel durch den charmanten Fischerort verbinden lässt. Die einzigartige Kombination aus Natur, Ruhe und maritimem Flair macht den Strand von Le Crotoy zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in Nordfrankreich. Tipp 2 📍 Le Crotoy …war der nächste zu erreichende Ort – entweder zu Fuß (ist allerdings ein gutes Stück…) oder besser mit dem Rad auf von der Strasse abgetrennten Radwegen oder am Strand entlang. Le Crotoy ist ein malerischer Küstenort an der berühmten Somme-Bucht und zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen im Norden Frankreichs. Das ehemalige Fischerdorf verbindet maritimes Flair mit einer langen Geschichte und einer außergewöhnlichen Naturlandschaft. Besonders bekannt ist Le Crotoy für seinen feinen Sandstrand, der als einziger Strand an der nordfranzösischen Kanalküste nach Süden ausgerichtet ist und deshalb besonders viele Sonnenstunden bietet. Bereits im Mittelalter spielte Le Crotoy eine wichtige Rolle als Hafen- und Festungsstadt. Während des Hundertjährigen Krieges wechselte der Ort mehrfach zwischen französischer und englischer Herrschaft. Die berühmte Jeanne d’Arc wurde hier im Jahr 1430 gefangen gehalten, bevor sie nach Rouen gebracht wurde. Auch Jules Verne lebte mehrere Jahre in Le Crotoy und schrieb hier Teile seines berühmten Romans 20.000 Meilen unter dem Meer. Heute prägen der kleine Fischer- und Yachthafen, die gemütliche Strandpromenade und die zahlreichen Cafés und Restaurants das Ortsbild. Besonders beliebt sind die frischen Meeresfrüchte und Muscheln, die direkt aus der Somme-Bucht stammen. Von Le Crotoy aus starten außerdem Wanderungen durch die Bucht, bei denen man mit etwas Glück Seehunde und zahlreiche Vogelarten beobachten kann. Auch die historische Museumsbahn Chemin de Fer de la Baie de Somme verbindet den Ort mit den umliegenden Küstenorten und bietet eine besonders schöne Fahrt durch die einzigartige Landschaft. Le Crotoy ist damit ein ideales Reiseziel für alle, die Geschichte, Natur und französisches Küstenflair miteinander verbinden möchten. Besonders die wechselnden Gezeiten verleihen der Somme-Bucht ihren ganz besonderen Charme und machen jeden Besuch zu einem einzigartigen Erlebnis. Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Tipp 3 📍Rue Nach Rue sind wir u.a. gerne zum einkaufen (Auchan) gefahren. Aber der Ort hat auch noch mehr zu bieten. Rue ist eine kleine historische Stadt in der Region Hauts-de-France, nur wenige Kilometer von der Somme-Bucht entfernt. Im Mittelalter war Rue eine wohlhabende Handelsstadt und profitierte vom Handel mit Wolle, Salz und Fisch. Damals lag die Stadt noch direkt am Meer und besaß einen bedeutenden Hafen. Durch die Versandung der Somme-Bucht verlagerte sich die Küstenlinie jedoch im Laufe der Jahrhunderte, sodass Rue heute einige Kilometer im Landesinneren liegt. Das bekannteste Bauwerk der Stadt ist die Kapelle des Heiligen Geistes (Chapelle du Saint-Esprit). Sie wurde im 15. Jahrhundert im prachtvollen gotischen Stil erbaut und gilt als eines der schönsten Beispiele der Flamboyant-Gotik in Nordfrankreich. Besonders beeindruckend sind die reich verzierten Fassaden mit ihren filigranen Steinmetzarbeiten. Ein weiteres Wahrzeichen ist der rund 28 Meter hohe Glockenturm von Rue. Er stammt aus dem 15. Jahrhundert und gehört zu den Belfrieden Nordfrankreichs, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Von seiner Spitze bietet sich ein schöner Blick über die Stadt und die weite Landschaft der Somme-Bucht. Heute lädt Rue mit seinen kleinen Gassen, historischen Gebäuden, gemütlichen Cafés und Wochenmärkten zum Bummeln ein. Durch seine Lage ist der Ort außerdem ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die Somme-Bucht, nach Le Crotoy oder nach Saint-Valery-sur-Somme. Die Mischung aus Geschichte, Architektur und der Nähe zur beeindruckenden Küstenlandschaft macht Rue zu einem lohnenden Reiseziel. Tipp 4 📍Saint-Valery-sur-Somme Saint-Valery-sur-Somme zählt zu den schönsten Orten an der Somme-Bucht und begeistert mit seinem mittelalterlichen Charme, einem malerischen Hafen und einer beeindruckenden Aussicht auf die Bucht. Die Stadt entstand bereits im frühen Mittelalter und entwickelte sich zu einem bedeutenden Hafen- und Handelsplatz. Noch heute prägen enge Gassen, historische Häuser und die gut erhaltene Altstadt das Stadtbild. Besonders sehenswert ist die mittelalterliche Oberstadt mit ihren Stadtmauern, Toren und der Porte de Nevers. Von der Uferpromenade und dem Hafen aus genießt man einen herrlichen Blick über die Somme-Bucht, die
Baltic Camping
Camping BALTIC 🇵🇱 Kolberg, Polen Zum ersten Mal… …mit dem Wohnwagen unterwegs und zum ersten Mal nach Polen an die Ostseeküste ging es für uns eine gute Woche. Was es Sehenswertes in Kolberg und Umgebung gibt und wie wir (ehrlich…) den Campingplatz fanden, lest ihr in diesem Reisebericht. Unsere Gesamtbewertung: Bewertet mit 2 von 5 18.05.2026 Camping Baltic78-100 Kołobrzeg , ul. 4 Dywizji W.P. 1Internet:https://www.camping.kolobrzeg.pl/niemiecki/index.htm Unser Reisebericht Vorwort das erste mal… …mit einem Wohnwagen (statt bisher mit dem Wohnmobil) unterwegs zu sein, ist schon etwas „Neues“ und „Besonderes“. Losgefahren sind wir ins ca. 760km entfernte Kolberg früh morgens um kurz nach 04:00 Uhr, um noch vor dem Berufsverkehr ein paar Kilometer zu sammeln. Die Fahrt war trotz weniger kleiner Staus und Baustellen recht angenehm und mit einigen Pausen erreichten wir nach ca. 12h Fahrzeit unser Ziel: den Campingplatz BALTIC. Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Tipp 1 🏝️ Strand und Promenade Der Ostsee-Strand ist in wenigen Gehminuten (ca. 500m) sehr gut vom Campingplatz zu erreichen. Die Gehwege sind hier super geplegt und man findet alle paar Meter einen Mülleimer, teilweise auch kostenlose Hundekotbeutel-Spender vor – dementsprechend sauber war es überall, auch am Strand. Wer nicht auf der „Haupt-Meile“ spazieren gehen möchte, die gerade bei gutem Wetter recht gut belebt ist, der findet parallel noch einen etwas ruhigeren Gehweg. Diesen haben wir gerne genutzt, zumal man hier auch die direkten Zugang zum Strand hat. Apropos: es gibt mehrere Zugänge zum Strand, sodass sich die Urlauber hier sehr gut verteilen und nicht an einer zentralen Stelle sammeln. Der Strand von Kołobrzeg ist wirklich eines der Highlights der Stadt. Der helle, feine Sandstrand ist extrem breit und sauber, sodass selbst in der Hauptsaison meistens genug Platz vorhanden ist. Gerade im Sommer herrscht dort eine richtig entspannte Urlaubsstimmung – überall sieht man Familien, Sonnenanbeter, Strandbars und Menschen, die einfach die Ostsee genießen. Besonders beliebt ist die lange Strandpromenade direkt am Meer. Dort kann man gemütlich spazieren gehen, ein Eis essen oder in einem der vielen Cafés sitzen und aufs Wasser schauen. Abends ist die Stimmung oft besonders schön, wenn die Sonne langsam über der Ostsee untergeht und sich die Promenade mit Urlaubern füllt. Viele Leute holen sich dann frischen Fisch oder Waffeln und genießen einfach die Meeresluft. Am Strand gibt es außerdem viele Freizeitmöglichkeiten. Im Sommer werden Strandkörbe vermietet, Kinder können auf Spielplätzen toben und sportliche Besucher spielen Beachvolleyball oder fahren mit dem Fahrrad an der Küste entlang. Auch Wassersport wie Jetski oder Bootsausflüge werden angeboten. Wer es ruhiger mag, findet außerhalb des Zentrums auch entspanntere Strandabschnitte mitten in der Natur. Typisch für Kolberg ist außerdem die gesunde, salzhaltige Luft. Deshalb kommen viele Menschen nicht nur zum Urlaub, sondern auch zur Erholung oder Kur an die Ostsee. Selbst im Herbst oder Winter hat der Strand seinen Reiz – dann ist es viel ruhiger, und viele genießen lange Spaziergänge bei Wind und Wellenrauschen. Tipp 2 📍 Kolberg Stadt Kolberg Stadt ist in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen – oder auch zu Fuß, wer einen etwas längeren Spaziergang in Kauf nimmt. Kołobrzeg, auf Deutsch Kolberg, ist eine der bekanntesten und beliebtesten Küstenstädte Polens. Die Stadt liegt an der Ostsee in der Woiwodschaft Westpommern und hat rund 45.000 Einwohner. Vor allem als Kurort und Urlaubsziel genießt Kolberg einen hervorragenden Ruf – jedes Jahr besuchen mehrere Millionen Touristen die Stadt, besonders in den Sommermonaten. Die Geschichte Kolbergs reicht bis ins frühe Mittelalter zurück. Schon im 9. Jahrhundert existierte hier eine slawische Siedlung, die vom Salzhandel profitierte. Später entwickelte sich Kolberg zu einer wichtigen Hafen- und Handelsstadt und wurde Mitglied der Hanse. Im Laufe der Jahrhunderte spielte die Stadt auch militärisch eine bedeutende Rolle. Besonders bekannt wurde die „Festung Kolberg“, die während der Napoleonischen Kriege mehrfach verteidigt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt stark zerstört, danach jedoch wieder aufgebaut und entwickelte sich erneut zu einem beliebten Badeort. Heute verbindet Kolberg historische Sehenswürdigkeiten mit modernem Tourismus. Das Wahrzeichen der Stadt ist der Leuchtturm am Hafen, von dem aus man einen weiten Blick über die Ostsee genießen kann. Direkt daneben liegt die lange Seebrücke, die besonders bei Spaziergängern beliebt ist. Im Hafen befinden sich Fischkutter, Ausflugsschiffe und Fähren, die unter anderem nach Dänemark fahren. Frischen Fisch bekommt man in vielen kleinen Restaurants entlang der Promenade. Die Altstadt wurde nach dem Krieg liebevoll rekonstruiert. Dort stehen das neugotische Rathaus, der Dom Mariä Himmelfahrt sowie zahlreiche Cafés und kleine Geschäfte. Im Sommer herrscht hier eine lebendige Atmosphäre mit Straßenmusikern, Märkten und Veranstaltungen. Besonders wichtig für Kolberg ist der Gesundheitstourismus. Die Stadt ist für ihre Solequellen, Moorbäder und das milde Seeklima bekannt. Deshalb gibt es viele Sanatorien, Kurkliniken und Wellnesshotels. Viele Besucher reisen nicht nur zum Urlaub, sondern auch zur Erholung und medizinischen Behandlung an. Neben dem Strand bietet Kolberg auch viele Freizeitmöglichkeiten. Beliebt sind Fahrradtouren entlang der Küste, Bootsausflüge auf der Ostsee oder Wanderungen in den umliegenden Naturgebieten. Familien schätzen außerdem den Aquapark, das Ozeanarium und die zahlreichen Spiel- und Freizeitangebote. In den letzten Jahren wurde Kolberg modernisiert und stark erweitert. Neue Hotels, Ferienanlagen und Einkaufszentren wie die Galeria Karuzela ergänzen heute das touristische Angebot. Trotz des Wachstums hat sich die Stadt ihren maritimen Charakter und ihre entspannte Ostsee-Atmosphäre bewahrt. Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Screenshot Tipp 3 🛍️ (nicht nur bei Regen): Forum Koszalin und Galeria Karuzela Falls es einmal regnen sollte, kann man sich die Zeit mit etwas shoppen vertreiben – entweder in der nicht weit entfernten Galeria Karuzela in Kolberg (ca. 3km) oder im größeren Forum Koszalin (ca. 26km). Galeria Karuzela:Hier waren wir mehrmals, unter anderem um uns mit leckerem Kuchen einzudecken oder einzukaufen. Die Galeria Karuzela ist ein modernes Einkaufszentrum in der Nähe von Kolberg an der Schnellstraße S6. Sie gehört zu den größten
Klinta Camping, Schweden
Klinta Camping 🇸🇪 Öland, Schweden Hej från Sverige!! Unser erstes Mal in Schweden führte uns hauptsächlich auf die kleine Insel Öland, die gut 1.100km von uns entfernt ist. Auf den Spuren alter Gräber aus der Eisenzeit und Schlösser aus der schwedischen Renaissance erlebten wir hier eine tolle Zeitreise in die Vergangenheit! Unsere Gesamtbewertung: 3.5/5 09.08.2025 Klinta CampingKlinta Bodars Väg 2038750 Köpingsvik https://klinta.se/ Unser Reisebericht Auf nach schweden! Anreise Wir haben uns ja für den Landweg über Dänemark entschieden und mussten die beiden Brücken (Storebælt-Brücke und Öresundbrücke) überqueren. Diese sind kostenpflichtig und unsere Empfehlung ist es auf jeden Fall, sich im Voraus über Kosten (und Einsparpotenzial) zu informieren. Ein super Tipp ist hier die Seite von Camping.Family: Link Hier könnt ihr – mit etwas Vorarbeit – einiges an Zeit und Geld sparen. Und wir können bestätigen: Das funktioniert wirklich, wie es dort beschrieben wird! Probiert es gerne einmal aus! Wir haben für unser Gespann (Wohnmobil, 6,50m bis 3,5 to.) folgendes bezahlt (Stand: 07.2025): Storebælt-Brücke (Hin-&Rückfahrt): 2x 47,72 EUR = 95,44 EUR Öresundbrücke (Hin-&Rückfahrt): 2x 40,89 EUR = 81,78 EUR OresundGo-Jahresvertrag = 48,94 EUR =============================================-> Macht in Summe 226,16 EURabzgl. der 27,21 EUR Gutschrift für die vorzeigtige Beendigung des Vertrags => 198,95 EUR für Hin- und Rückfahrt über die beiden Brücken! Über Park4Night haben wir einen Übernachtungsplatz in einem Industriegebiet gefunden, der – trotz Wochenende und nahegelegener Autobahn – recht ruhig war und wo man sicher (und nicht alleine) stehen darf. Hier der Link zum (Park-)Platz über Park4Night: https://park4night.com/lieu/39498/ Tipp 1 🏰 Borgholms Schloss Vom Campingplatz aus sind wir mit unseren Fahrrädern zum ersten Highlight aufgebrochen: Borgholms Schloss. Auf gut befahrbaren Radwegen – meist von der Strasse getrennt – erreichten wir in einer dreiviertel Stunde unser Ziel. Wer die schwedische Insel Öland besucht, sollte einen Abstecher zur eindrucksvollen Ruine von Borgholms Schloss nicht verpassen. Hoch über der Westküste gelegen, mit weitem Blick über die Ostsee, erzählt dieser Ort von über 800 Jahren schwedischer Geschichte – von mittelalterlicher Festung bis hin zum königlichen Renaissanceschloss. Die ersten Mauern entstanden bereits im 12. Jahrhundert, um die wichtige Handelsroute durch die Ostsee zu sichern. Im 17. Jahrhundert ließ König Karl X. Gustav das Schloss zu einem prächtigen Herrschaftssitz umbauen – mit klaren Einflüssen italienischer Renaissancearchitektur. Doch das prachtvolle Leben währte nicht ewig: 1806 zerstörte ein verheerendes Feuer das Schloss, das seither als Ruine erhalten blieb. Heute ist Borgholms Slott ein faszinierender Ort zum Erkunden. Gewölbe, Türme und weitläufige Innenhöfe vermitteln ein Gefühl vergangener Zeiten. In der Sommersaison finden hier Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen statt. Besonders bei Sonnenuntergang herrscht auf dem Burggelände eine fast magische Stimmung. Ein weiterer Pluspunkt: Gleich nebenan befindet sich Schloss Solliden, die Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie – und mit etwas Glück läuft man dem Königspaar vielleicht sogar beim Spaziergang über den Weg. Als wir da waren, befand sich die „Wanderausstellung“ FORGOTTEN PLACES dort, mit tollen Fotos und animierten / hinterleuchteten Bildern. Das gab dem Ganzen nochmal einen ganz besonderen Flair und war wirklich toll anzusehen! Tipp 2 📍 Köpings Klint Unweit des Campingplatzes und mit Fahrrädern in wenigen Minuten zu erreichen ist diese Anhöhe mit alten Gräbern. Auf diesem Grabfeld befinden sich an die 50 Gräber aus der Eisenzeit (500-1050 n. Chr.). Mehrere Gräber sind ringförmig durch Steine markiert. Sie enthalten Reste von Feuerbestattungen. Die meisten Gräber sind runde, platte, mit Gras bewachsene Steinansammlungen. Zwei von ihnen sind sehr groß (20 m im Durchmesser). In einem der Gräber wurden Bronzegegenstände gefunden. Das Grab ist nämlich aus der älteren Bronzezeit (1800-1100 v. Chr.). Es erhielt wesentlich später eine ganz andere Aufgabe: es diente bis 1859 als Hinrichtungsstätte. Einige größere Steine dienten dabei als Schafott. Die Gräber gehören zu unserem kulturellen Erbe und sind gesetzlich geschützt. Hier kann man wunderbar spazieren gehen – wir waren beispielsweise alleine dort und konnten alles in Ruhe erkunden und auf uns wirken lassen. TOP! Tipp 3 🏰 Schloss Kalmar – Zeitreise in die schwedische Renaissance Auf der Rückreise machten wir noch Halt in📍Kalmar und besuchten das gleichnamige Schloss. Wenn man durch die kleine Küstenstadt Kalmar im Südosten Schwedens schlendert, sticht einem sofort das mächtige Schloss Kalmar ins Auge. Umgeben von Wasser, mit Türmen, Zugbrücke und dicken Mauern, wirkt es wie aus einem Märchenbuch – und tatsächlich zählt es zu den bedeutendsten historischen Bauwerken des Landes. Seine Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es als Festung gegen dänische Angriffe errichtet wurde. Später, im 16. Jahrhundert, verwandelten die Vasa-Könige die Anlage in ein prachtvolles Renaissanceschloss, inspiriert von italienischer Architektur. Besonders berühmt ist Kalmar Schloss als Schauplatz der Kalmarer Union von 1397, bei der Schweden, Dänemark und Norwegen sich zu einem Königreich zusammenschlossen. Heute fühlt man sich beim Rundgang durch die historischen Säle wie in eine andere Zeit versetzt. Prunkvolle Räume mit alten Möbeln, prachtvolle Wandmalereien und die beeindruckende Schlosskapelle lassen die Geschichte lebendig werden. Es gibt liebevoll gestaltete Ausstellungen über das Leben am Hof, über Könige und Königinnen – und sogar über echte Verschwörungen! In der Hauptsaison können Kinder in mittelalterliche Rollen schlüpfen, es gibt Mitmachstationen und kleine Theaterstücke im Burghof. Auch für Erwachsene gibt es Führungen auf Englisch oder Deutsch, die spannende Einblicke in die Vergangenheit geben. Und das Beste: Nach dem Schlossbesuch lohnt sich ein Spaziergang durch die gemütliche Altstadt von Kalmar! PS: Leider sind Hunde in den Innenräumen des Schlosses NICHT erlaubt (was durchaus verständlich ist). Wenn Ihr also – wie wir – mit Hund anreist, dann muss dieser leider im Außenbereich bleiben. Hier gibt es aber Sitzmöglichkeiten und langweilig wird es in den Außenanlagen auch nicht! …und noch ein paar video-impressionen Wenn euch das Video gefällt, lasst uns gerne ein LIKE da, hinterlasst einen Kommentar, abonniert den Kanal und schaltet auch die Glocke ein, damit ihr bei neuen Videos immer sofort informiert werdet. https://youtu.be/4Zc4Z1S6FEs Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem
Camping Sandaya Le P‘tit Bois
Camping Sandaya Le P‘tit Bois ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 🇭🇷 Saint-Jouan-des-Guérets, Frankreich Traumhafte Bretagne! Wir wollten ursprünglich ja schon Ende März / Anfang April in die Bretagne, verschoben aber dieses zu Gunsten unserer Kroatien-Reise – und wie sich nun herausstelle, war das die absolut richtige Entscheidung! Wir hatten traumhaftes Wetter und einen traumhaft schönen Urlaub! 25.04. – 03.05.20258 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 3.5/5 08.05.2025 Camping Sandaya Le P‘tit BoisLa Lande Chalandouse35430 Saint-Jouan-des-Guérets Website Sandaya Le P’tit Bois Unser Reisebericht Auf in dIE bretagne! Anreise Gestartet sind wir gegen 09:00 Uhr morgens ins gut 920 Kilometer entfernte Saint-Jouan-des-Guérets. Wir sind super durchgekommen, ohne größere Staus oder Baustellen, und sind auch bis kurz vor unseren Zielort gefahren. Da die Rezeption des Campingplatzes aber nur bis 19:00 Uhr geöffnet hat, entschieden wir uns in einem kleinen malerischen Örtchen, ca. 20 Kilometer vor dem Ziel zu nächtigen: Dol de Bretagne. Über Park4Night haben wir einen tollen Übenachtungsplatz gefunden: ein Parkplatz in der Nähe des historischen Zentrums. Hier der Link zum (Park-)Platz über Park4Night: https://park4night.com/lieu/478116/ Am nächsten Morgen besichtigten wir dann noch kurz das kleine Örtchen inklusive des alten Kathedrale, frühstückten noch im Wohnmobil mit frischem Baguette und machten uns dann voller Vorfreude auf den Endspurt zum Campingplatz auf. Tipp 1 📍 Saint-Malo Vom Campingplatz aus kann man wunderbar mit Fahrrädern ins nahe gelegene Saint-Malo fahren. Selbst in der Stadt findet mal gut ausgebaute Radwege, die sich zwar auf der Straße (mit Autos) befinden, aber deutlich als Radspur gekennzeichnet sind. Saint-Malo ist eine wunderschöne historische Stadt an der bretonischen Küste in Frankreich – besonders bekannt für ihre beeindruckende Stadtmauer und ihre Piratengeschichte. Hier sind einige Highlights, die du dir nicht entgehen lassen solltest: 1. Die Stadtmauer (Les Remparts) Ein Spaziergang auf der Stadtmauer bietet einen fantastischen Blick über das Meer, die Altstadt und die vorgelagerten Inseln. 2. Die Altstadt (Intra-Muros) Die historische Altstadt mit engen Gassen, alten Steinhäusern, Boutiquen und Crêperien – sehr charmant! 3. Fort National Bei Ebbe erreichbar. Eine Festung aus dem 17. Jahrhundert, gebaut von Vauban zum Schutz der Stadt. 4. Kathedrale Saint-Vincent Romanisch-gotische Kirche im Herzen der Altstadt mit vielen schönen Details. 5. Île du Grand Bé Bei Ebbe erreichbar – dort ist das Grab des Schriftstellers Chateaubriand. Fantastische Aussicht auf die Stadt. 6. Plage du Sillon Langer Sandstrand – ideal zum Spazierengehen, Baden oder Windsurfen. 7. Musée d’Histoire de la Ville Im Château de Saint-Malo – erzählt die Geschichte der Stadt und ihrer berühmten Korsaren (Piraten im Dienste des Königs). Beim zweiten Mal in Saint-Malo haben wir uns eher auf die Strandseite spezialisiert… Zwei der Inseln sind nur bei Ebbe erreichbar und so mussten wir bis ca. 14:30 Uhr warten, bis wir durchs Wasser die Inseln erreichen konnten. TIPP: Zieht euch Wasserschuhe an und versucht, als Erste rüber zu gehen… so habt ihr noch genug „Platz“ und erlebt ein kleines bisschen Entdeckerfeeling… Tipp 2 📍 Saint Suliac Heute auf dem Programm: Saint Suliac Der kleine Ort war eine wenige Kilometer von unserem Campingplatz entfernt und auf jeden Fall auch einen Besuch wert! Saint-Suliac ist ein kleines, historisches Fischerdorf an der Küste der Bretagne im Département Ille-et-Vilaine, etwa 15 Kilometer südöstlich von Saint-Malo. Es gehört offiziell zu den Plus Beaux Villages de France“, also zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Was Saint-Suliac besonders macht: Das Dorf liegt direkt an einer Bucht der Rance-Mündung und ist geprägt von engen, gewundenen Gassen und alten Granithäusern, viele davon mit blumengeschmückten Fassaden. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die Kirche Saint-Suliac aus dem 13. Jahrhundert, deren schlichter romanischer Stil gut zur maritimen Atmosphäre passt. Sehr empfehlenswert! Tipp 3 Schlechtwetter-Tipp – oder bei Shopping-Laune… Auf der Suche nach Souveniers oder spielt das Wetter mal nicht mit? Dann ist dieses Shopping-Center vielleicht etwas für euch… Hier gibt es neben zahlreichen Schmuck-, Bekleidungsgeschäften und Restaurants auch einen großen Supermarkt (Carrefour). Natürlich war auch diese Ziel wieder problemlos von dem Campingplatz aus mit dem Fahrrad erreichbar. Hier der Link: https://www.la-madeleine-carrefour.com/ Tipp 4 📍Dinard Auch „Nizza des Nordens“ bezeichnet – hierhin sind wir auch wieder mit den Fahrrädern und dem Hundeanhänger gefahren. Warum erwähne ich das? Dazu später mehr… Auch dieser tolle sehenswerte Ort ist vom Campingplatz aus recht gut erreichbar. Dinard, eine elegante Küstenstadt in der Bretagne an der Smaragdküste (Côte d’Émeraude), zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus: Belle-Époque-Charme: Dinard war im 19. Jahrhundert ein mondäner Badeort, besonders bei der britischen Oberschicht. Die Stadt ist bis heute für ihre prächtigen Villen im Belle-Époque-Stil bekannt, die auf den Klippen thronen. Strände: Dinard hat mehrere schöne Sandstrände, darunter den Hauptstrand Plage de l’Écluse, der gut geschützt liegt und eine große Promenade bietet. Mildes Klima: Dank des Golfstroms hat Dinard ein überraschend mildes Mikroklima, das selbst im Winter vergleichsweise angenehm bleibt. Küstenwanderwege: Der Sentier des Douaniers (Zöllnerpfad) bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer und führt entlang der felsigen Küste. Kulturelle Veranstaltungen: Bekannt ist vor allem das Festival du Film Britannique, das jährlich im Herbst stattfindet und britisches Kino feiert – ein Hinweis auf die enge Verbindung zu Großbritannien. Lage gegenüber von Saint-Malo: Dinard liegt direkt gegenüber der bekannten Korsarenstadt Saint-Malo (mit kurzer Fährverbindung) und ist damit ideal als Ausgangspunkt für die Erkundung der Region. Die Fahrradstrecke führt zunächst durch einen mit Wurzeln und Steinen übersäten Wald und schließlich über einen engen Fußweg über eine Brücke, der nur kaum breiter als unser Hundeanhänger war. Hinweisschilder wiesen sogar auf ein Verbot für Fahrräder mit Anhänger aus, aber wir haben uns trotzdem mal getraut… Empfehlenswert ist das allerdings nicht wirklich. Schade, dass hier wenig für den Fahrradverkehr gestan wurde, befinden sich doch auf den meisten Straßen, auf denen wir fuhren, gekennzeichnete Fahrradspuren… Tipp 5 📍Mont Saint-Michel Auf dem Rückweg nach Hause haben wir uns noch dieses Highlight „aufgespart“. Nur 40 Kilometer vom Campingplatz entfernt und super erreichbar, sind wir am Abreisetag zu dieser tollen Sehenswürdigkeit gefahren. Das Parken war wirklich vorbildlich: es gibt 10 Parkplätze, die super ausgeschildert waren – einer speziell nur für Reisebusse, einer für Wohnmobile, im Aufbau befindlich: ein Parkplatz für E-Autos mit Ladesäulen. Nach einem ca. 30-minütigen Fußweg vom Parkplatzaus erreichten wir über die Füßgänger-/Shuttle-Bus-Spur den beeindruckenden Berg.
Camping Omišalj Krk, Kroatien
Camping Omišalj 🇭🇷 Krk, Kroatien Zum Saisonauftakt in den Süden Unsere erste lange Reise mit dem Wohnmobil führt uns dieses Jahr nach Kroatien, auf die Insel Krk. In der Vorsaison und außerhalb der Ferienzeit kann man hier die steinige Schönheit der Insel in vollen Zügen auskosten! 26.03. – 04.04.202510 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 3.5/5 15.04.2025 Camping OmišaljVodotoč 1, 51513, Omišalj https://www.campingomisalj.com/de/ Unser Reisebericht ab in den süden! Anreise Deutschland > Österreich > Slowenien > Kroatien Gestartet sind wir gegen 09:00 Uhr morgens – mussten aber erst einmal wenige Kilometer nach dem Start feststellen, dass unser Kühlschrank nicht mehr auf 12V läuft… Da wir keine Zeit verlieren wollten, traten wir – trotz erfolgloser Ursachenforschung – die Weiterreise an und vertagten alles Weitere… PS: Falls ihr wissen möchtet, was der Fehler war und wie wir ihn behoben haben, schaut einmal in diesem Video nach: https://youtu.be/0_LdDZiHV0w Genächtigt haben wir ca. 20 Kilometer vor Salzburg, aber noch in Deutschland, im bayerischen Anger. Hier der Link zum (Park-)Platz über Park4Night: https://park4night.com/lieu/337823/ Am nächsten Morgen sind wir mit frischem Kaffee und einem Pfefferlaugenbaguette aus der örtlichen Bäckerei ausgerüstet nach Salzburg gestartet, wo wir noch ein kleines Sightseeing absolvierten. Zu viel Zeit wollten wir aber auch nicht verlieren, daher brachen wir nach ca. 3 Stunden wieder auf – in Richtung Kroatien… weiter durch Österreich und Slowenien… Tipp 1 Brücke von Krk und „Lost Place“ Vom Campingplatz aus kann man wunderbar zu Fuß zur „berühmten“ Brücke von Krk, die die Insel mit dem Festland verbindet. Sie hat eine Länge von 1.450 Metern und eine Höhe von 67 Metern. Eröffet wurde die Brücke 1980 nach 4 Jahren Bauzeit. Nach ca. 3 Kilometern und über einen steinigen, aber gut zu bewältigenden Fußweg erreichten wir die Brücke und ließen diese erst einmal auf uns wirken, denn die Bogenbrücke inmitten des Kanals und der kleinen Insel Sveti Marko in der Mitte ist schon imposant. Wir sind unter der Brücke hindurch an einem teils felsigen Küstenstreifen weiter gewandert zu einem „Lost Place“ – den Ruinen eines Restaurants am alten Fischereihafen. Wer auf etwas Abenteuer steht und etwas Kletterei und steiniger Untergrund nicht stört, der sollte sich das auf jeden Fall ansehen! Tipp 2 Omišalj Die kleine Küstenstadt mit knapp 3.000 Einwohnern haben wir gleich mehrfach besucht. Beim ersten Mal sind wir mit unseren Gravel-Bikes dorthin gefahren und kauften auch gleich ein paat Lebenmittel im dortigen Lidl-Supermarkt ein. Die Strecke führt (ebenso wie der Weg Richtung Brücke, siehe gestern…) über einen recht steinigen Weg. Man sollte also schon ein „offrad-fähiges“ Zweirad mitführen, denn auf der Strasse möchte man beim kroatischen Verkehr nicht wirklich fahren – vor allem nicht mit Hundeanhänger hinten dran… Omišalj wurde im 3. Jahrhundert von den Römern als Fulfinium gegründet. Ihre strategische Bedeutung bezieht sie aus der Lage auf einem 80 m hohen Felsen, von dem die Kvarner-Bucht zu überblicken ist. Aus der Zeit ihrer Gründung stammen die Überreste einer frühchristlichen Basilika. Eine wundervolle Küstenstrasse entlang kann man sowohl mit Fahrrädern als auch zu Fuß prima bewältigen. Hier findet man eine interessante Mischung aus alten „einheimischen“ Häusern als auch teils modernen Neubau-Appartements. Tipp 3 Krk In der Stadt Krk auf der gleichnamigen Insel gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten und historische Stätten, die einen Besuch wert sind. Hier sind einige Highlights: Krk Altstadt: Die Altstadt von Krk ist charmant und voller Geschichte. Du kannst durch die engen Gassen schlendern und die alte Architektur bewundern. Kathedrale von Krk (Katedrala Svetog Jakova): Diese beeindruckende Kathedrale im romanischen Stil stammt aus dem 5. Jahrhundert und ist ein wunderschönes Beispiel religiöser Architektur. Kreuzritterburg (Frankopan-Burg): Diese mittelalterliche Festung wurde im 12. Jahrhundert erbaut und diente als Residenz der Frankopanen, einer mächtigen Adelsfamilie. Heute beherbergt sie ein kleines Museum, das die Geschichte der Insel und der Burg zeigt. Stadtmauer und Türme: Teile der alten Stadtmauer und einige Türme sind noch erhalten. Besonders der Stadtwachturm bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Stadtplatz: Der zentrale Platz in der Stadt Krk ist ein angenehmer Ort zum Verweilen, mit Cafés und Restaurants, die regionale Spezialitäten anbieten. Die römische Stadtmauer und das Forum: In der Nähe der Kathedrale kann man Reste aus der römischen Ära finden, die ein interessantes Zeugnis der antiken Geschichte der Insel darstellen. Punta di Galetto: Ein schöner Park, der einen tollen Blick auf das Meer bietet und ideal für einen entspannten Spaziergang ist. Aussichtspunkt von Porat: Hier kannst du eine herrliche Aussicht auf Krk und die umliegenden Inseln genießen. Tipp 4 Vrbnik Von Krk aus sind wir dann mit dem Mietwagen weiter nach Vrbnik gefahren. Die Strecke führt druch’s „Hinterland“ und ist in unter 30 Minuten super zu erreichen. Vrbnik ist ein echtes Juwel an der Ostküste der Insel Krk – ein charmantes Bergdorf mit viel Geschichte, engen Gassen und spektakulärem Meerblick. Es liegt dramatisch auf einem Felsen über dem Meer und ist vor allem für seinen Wein bekannt. Hier ist, was du in Vrbnik unbedingt sehen und erleben solltest: Altstadt von VrbnikAbsolut sehenswert – ein Labyrinth aus engen Gassen, Steinhäusern und tollen Aussichtspunkten. Kirche Mariä Himmelfahrt (Crkva Uznesenja Marijina)Eine hübsche Pfarrkirche im Barockstil mit einem markanten Glockenturm, mitten im Ort. Außerdem findet man in Vrbnik die angeblich die engste Gasse der Welt – die „Klančić“-Gasse (ca. 40 cm breit!). Wir passten so gerade dadurch – das war schon ein irres Erlebnis! Zum Glück waren wir in der Vorsaison da und konnten uns frei und fast ohne Touristen in der Stadt bewegen – in der Hauptsaison droht die Gefahr, dass die kleine süße Küstenstadt aus allen Nähten platzt…. …und noch ein paar video-impressionen Wenn euch das Video gefällt, lasst uns gerne ein LIKE da, hinterlasst einen Kommentar, abonniert den Kanal und schaltet auch die Glocke ein, damit ihr bei neuen Videos immer sofort informiert werdet. https://youtu.be/axx86je0yJ8 Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt.
Emsland-Camp Weihnachten
Emsland- Camp 🇩🇪 Haren (Ems), Deutschland Weihnachtszauber …im Emsland Camp! Wir waren zum Pre-Opening des Weihnachtsmarktes auf dem Emsland Camp und dieses Mal auf einem Stellplatz am Schwedenhaus! Eine tolle Alternative, wenn man mit mehreren Personen reist und dennoch campen möchte! 22. – 24.11.2024FR-SO: 2 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4.5/5 19.12.2024 EMSLAND-Camp Harener Str. 34 D-49733 Haren (Ems) http://www.emsland-camping.de Unser Reisebericht PRE-OPENING WEIHNACHTSMARKT (und mehr…) FReITAG Los ging es am Freitag nach der Arbeit ins knapp 200 km entfernte Haren (Ems). Trotz Feierabend- und Wochenendverkehr sind wir super durchgekommen und erreichten am frühen Abend unser Ziel: Emsland-Camp. Viel auszupacken und anzuschließen hatten wir ja nicht, da wir ja direkt an einem Schwedenhaus mit unserem Wohnmobil standen. Dieses überließen wir unseren beiden Mitreisenden, sodass trotzdem ein „Camping-Feeling“ bei uns im Wohnmobil aufkam. Wir finden das eine tolle Möglichkeit, denn so kann man mit seiner Famile, Freunden, Bekannten eine tolle Zeit verbringen, auch wenn diese kein Wohnmobil / Campingmöglichkeit besitzen. Eine richtig gute Idee vom Emsland Camp! Sowohl die Ausstattung in dem Haus als auch im Außenbereich (CEE-Stecker für den Stellplatz plus Frischwasserhahn) zeigt, dass man sich hier richtig Gedanken gemacht hat. TOP! Abends unernahmen wir noch einen kleinen Spaziergang über den Campingplatz und den Weihnachtsmarkt, der einen Tag später, am Samstag, öffnete. So konnten wir uns schon einmal einen kleinen Eindruck – ohne Besucher – verschaffen. Wirklich schön und gemütlich angelegt…! SAMStag Nach dem gemeinsamen Frühstück im Schwedenhaus fuhren wir mit unserem Wohnmobil ins benachbarte Haren (Ems). Geparkt haben wir für ein paar Stunden auf dem Wohnmobilstellplatz an der Ems (Schleusenstraße, 49733 Haren (Ems), siehe Link). Der Stellplatz bietet zwar keine Annehmlichkeiten (Toilette, Wasser,…), ist dafür aber kostenlos und für die Durchreise, ein Wochenendbesuch oder nur als „Parkplatz“ durchaus ein Tipp! Besonders sehenswert ist hier die Martinuskirche, die eine der größten Kirchen im Emsland ist. Sie wurde unter Beibehaltung des Turmes von 1854 in den Jahren von 1908-1911 errichtet.Das Gebäude hat eine Gesamtlänge von 58 Metern, das Querschiff ist knapp 30 Meter breit, die Kuppel ca. 55 Meter hoch. Die Fenster der Kirche zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Martinus, dem Patron der Pfarrgemeinde. Der Hochalter ist das Werk des Bildhauers Lukas Memken. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1970 und besitzt 2.954 Pfeifen. Zurück am Campingplatz angekommen, begaben wir uns am späten Nachmittag auf den Weihnachtsmarkt und ließen es uns bei leckerem Flammlachs, Live-Musik und einer tollen Atmosphäre gut gehen! Mehr dazu in unserem YouTube-Video ! sonntag Da wir den Stellplatz bis 11:00 Uhr verlassen mussten, fuhren wir nach dem Checkout am Sonntag noch zum Kloster Bentlage ins nicht weit entfernte Rheine. Standort: Google MapsWebseite: Kloster Bentlage „Inmitten eines Landschaftsschutzgebietes an der Ems liegt das ehemalige Kreuzherrenkloster Bentlage. 1437 gegründet, wurde das Kloster ab 1803 zu einem Adelssitz umgestaltet und befindet sich heute im Besitz der Stadt Rheine. Nach einer sorgsamen Restaurierung ist die denkmalgeschützte Anlage nun ein Kulturzentrum, Museum, Refugium im Grünen und beliebtes Ausflugsziel für Gäste aus nah und fern. Die vielfältigen Programme, getragen von breitem bürgerschaftlichem Engagement, umfassen Ausstellungen, Konzerte, Bühnenprogramme und vieles mehr, und bieten zahlreiche Möglichkeiten für kulturelle Erlebnisse. Ein Besuch des Museums Kloster Bentlage führt nicht nur zu Objekten, die Auskunft über die Geschichte des 1437 gegründeten Klosters geben. In der öffentlichen Führung lässt der besondere Reiz des Ortes den Rundgang zu einem intensiven Erlebnis werden. Die ausgestellten Kunstwerke und die Architektur treten in einen spannenden Dialog. In der westfälischen Galerie mit Gemälden und Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus dem Bestand des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster ist der Brückenschlag zwischen den Jahrhunderten besonders reizvoll.“ ______________________________Quelle:https://www.kloster-bentlage.de/https://www.kloster-bentlage.de/fuehrung/das-bauernmahl-und-mehr/ …und noch ein paar video-impressionen Das Video hierzu gibt’s jetzt bei YouTube! Abonniert uns gerne und lasst uns ein „Like“ da! https://www.youtube.com/watch?v=NQeOoFi8Fxs Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… stellplatzimpressionen Anreise und Lage 4.5/5 Die Anreise verlief problemlos und der Campingplatz war sehr gut zu finden. Platz und Ausstattung 4.5/5 Sehr gut angelegter und großer Stellplatz: Stellplatz auf Kies vor dem Schwedenhaus, davor eine gepflasterte Fläche / Terrasse und eine kleine Grasfläche. TOP! Viele Annehmlichkeiten vor Ort (Mietwagen,-fahrräder,-E-Scooter, Restaurant, Sitz- und Verweilmöglichkeiten, Spielmöglichkeiten, Brötchenservice, Hundewaschplatz…) – insg. sehr hundefreundlich! Sanitäranlagen 4.5/5 Dieses Mal konnten wir das Bad im Schwedenhaus mitnutzen, was sehr an die Einzelbäder auf den Stellplätzen erinnert. Toilette, Dusche, Waschbecken – alles Top! Freizeit / Aktivitäten 4.5/5 Diverse Spielmöglichkeiten für Kinder und Hunde (Agilty, Hundeplatz, -strand), vIele Ausflugsmöglichkeiten in näherer Umgebung (inkl. NL) per (Miet-)Fahrrad und/oder -Auto erreichbar. Ver-/Entsorgung WoMo 4.5/5 Grauwasser konnte man an der Ein-/Ausfahrt (sehr gut befahrbar) entsorgen – Frischwasser konnten wir direkt am Schwedenhaus zapfen. Schwarzwasser mussten wir – wegen des Privatbads – nicht entsorgen. WLAN / Mobilfunkempfang 5/5 Kostenfreies WLAN ohne Eingabe von Zugangsdaten oder vorgeschaltete Login-Seite. Mit einer Geschwindigkeit von 27 Mbit/s war TV-Streamen problemlos zu jeder Zeit möglich. TOP! Preis/Leistung 4/5 Bezahlt haben wir für das Schwedenhaus mit Stellplatz 189 EUR (2 ÜN, FR-SO 11:00 Uhr) plus nochmals ca. 13 EUR für den Stromverbrauch (0,60 EUR/kWh). Ingesamt für das Gebotene aber durchaus vertretbar. GESAMTBEWERTUNG 4.5/5 Insgesamt vergeben wir über alle Kriterien wohlverdiente 4,5 Sterne. Fazit Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt. Empfehlung ja / nein Nach unserem ersten Besuch wollten wir unbedingt nochmals zum „Weihnachtsmarkt“ wiederkommen, da wir kleinere Weihnachtsmärkte immer atmosphärisch schöner finden als die großen. Das