Küchenrollenhalter Wir haben uns für 20 EUR einen Küchenrollenhalter gekauft, da uns dieser im Wohnwagen noch fehlte. Muss es immer das teure „Original“ sein oder reicht nicht auch ein günstigeres Modell? Die Antwort gibts hier! 28.04.2026 Vorüberlegungen Uns waren 3 Dinge wichtig: Er sollte eine Ablagefläche oben drüber besitzen, für z.B. Deko oder Gewürze, o.ä. Er muss nicht magnetisch / abnehmbar sein, denn so einen hatten wir im unserem Wohnmobil die letzten 4 Jahre und dieser hat sich dort nie wegbewegt, denn: Wo braucht man eine Küchenrolle? In der Küche! Daher reicht uns eine Klebemontage vollkommen aus. Wir wollten keine 60 EUR dafür ausgeben… Im Lieferumfang enthalten sind: – Küchenrollenhalter– Gebrauchsanleitung– Montagekleber– Dübel, Schrauben, Abdeckkappen für die Schraubköpfe benötigt werden noch… – Klebeband / Isolierband– Metermaß oder Wasserwaage– Montagekleber– Stift zum Anzeichnen Hinweis: Wir haben uns für einen anderen Montagekleber (von Pattex…) als den mitgelieferten entschieden – einfach, um auf Nummer sicher zu gehen (Kauflink siehe unten). Montageanleitung Die Montage ist denkbar einfach… den Untergrund reinigen (dieser sollte fett- und staubfrei sein) Maß nehmen (am besten MIT Küchenrolle) und Freigängigkeit aller umherstehen Teile prüfen (Schränke, Türen, Abdeckplatten,…) Anzeichnen* Schutzfolie abziehen Montagekleber auftragen Fest andrücken *Ihr könnt, wenn euer Wohnwagen in Waage steht, natürlich auch eine Wasserwage zur Hilfe nehmen, statt die Höhe auszumessen und anzuzuzeichnen – unser ist es leider nicht ganz und bevor ich den Wohnwagen lange nivelliert hätte, habe ich eben rasch per Metermaß von der Arbeitsplatte aus gemessen. Nach ca. 48h ist der Küchenrollenhalter dann belastbar und der Kleber ausgehärtet. Das ergebniS ..kann sich doch sehen lassen, oder was meint ihr? Fazit Wir finden, der Küchenrollenhalter ist nicht nur ein praktisches Zubehör, sondern wertet unseren Küchenbereich auch auf. Die 20 EUR sind sehr gut inventiert und für uns eine sehr gute Wahl und günstigere Alternative zum 3x so teuren magnetischen Modell. Auf jeden Fall eine Kaufempfehlung! Wem das jetzt zu viel Theorie war oder er einzelne Schritte nochmals in „Bild und Ton“ sehen und hören möchte: Schaut euch gerne einmal dazu unser YouTube-Video an! produktliste: KÜCHENROLLENHALTER Produkt-Link (Partner-/Affiliate-Link) PATTEX MONTAGEKLEBER Produkt-Link (Partner-/Affiliate-Link) 3ER SET KUNSTBLUMEN Produkt-Link (Partner-/Affiliate-Link) Wir haben sämtliche Artikel selbst erworben und wurden weder vom Hersteller der gezeigten Produkte, noch vom Händler / Vertreiber in irgendeiner Art und Weise gesponsert! Unsere Bewertung und Meinung ist daher nicht beeinflusst und resultiert ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen! Wir posten hier nur Sachen, hinter denen wir auch stehen und die wir guten Gewissens weiterempfehlen können. Beim Kauf des Produktes über den Partner- bzw. Affiliate-Link erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die Server- und Hostingkosten reduzieren und die Seite weiterhin werbe- und bannerfrei betrieben können. Der Kaufpreis ändert sich für euch jedoch nicht! Vielen Dank für euer Verständnis! Beitrag teilen: Wollt ihr wissen, was wir noch so mit auf Reisen nehmen- als Grundausstattung zum Camping im Wohnwagen? Unsere Camping- und Wohnwagen-Grundausstattung – über 100 Teile in 13 Kategorien! Unsere Grundausstattung Hier gehts zu unseren Blogseiten: Berichte zu Reisen, Ausflugszielen, Camping- & Stellplätzen Reise-Blog Zubehör(-teile) und Veränderungen am Wohnwagen Customizing-Blog Tipps & Tricks, Lifehacks Lifehacks-Blog
AL-KO Stützrad Premium
AL-KO Stützrad Premium mit Stützlastanzeige Jeder hat es am Wohnwagen montiert und die meisten müssen Ihres im Wohnwagenleben auch nicht tauschen. Warum wir aber ein neues benötigen und warum wir uns für dieses Modell entschieden haben, lest ihr hier! 23.04.2026 einleitung Nachdem uns leider beim Movern aus der Einfahrt zu Hause das Stützrad verkantete und dadurch irreparabel defekt ging, musste ein neues her… Relativ schnell und nach kurzer Marktrecherche fiel dann die Wahl auf das AL-KO Premium Deichselstützrad mit Wiegefunktion. Gut, eine Stützlastwaage hätten wir auch so gehabt, aber die Sichtbarkeit direkt am Stützrad ist schon eine nützliche Funktion… Features / Beschreibung Das AL-KO Premium Stützrad ist ein hochwertiges Zubehör für Caravans und Anhänger, das vor allem durch seine integrierte Waage zur Stützlastmessung und eine Schwingarmfederung überzeugt. Wichtige Merkmale & Vorteile Integrierte Stützlastanzeige: Die Radlastwaage ermöglicht eine direkte Kontrolle der Beladung ohne externe Waage. Schwingarmfederung: Gleicht Bodenunebenheiten (z. B. Bordsteinkanten) aus und schont die Deichsel sowie den Rangierantrieb (Mover). Ergonomische Kurbel: Besonders leichtgängig dank eingebautem Drucklager; für zusätzlichen Diebstahlschutz abnehmbar. Breites Vollgummirad: Das ballige Rad (230×80 mm) bietet eine große Aufstandsfläche auf weichem Untergrund und erleichtert das Rangieren. Hohe Tragkraft: Statisch bis zu 300 kg und dynamisch (im Rangierbetrieb) bis zu 180 kg belastbar. Technische Details Rohrdurchmesser: 48 mm. Material: Stahl (feuerverzinkt für hohen Korrosionsschutz) und Vollgummi-Bereifung. Gewicht: ca. 9,8 kg. Montageanleitung Auch hier als PDF-Datei zum Download Ausbau Für jeden, der schon einmal ein Rad am Auto gewechselt hat, dürfte das kein Problem darstellen und ist in wenigen Minuten erledigt. Schritt 1 – Sichern:Wie immer, an oberster und erster Stelle steht das (Ab)sichern: also:– Handbremse anziehen – Räder gehen Wegrollen sichern Schritt 2 – Stützrad hochkurbelnSofern noch möglich: das Stützrad möglichst weit ausfahren, um den Bug des Wohnwagens möglichst hoch zu bekommen. In unserem Fall (durch den Bruch der Kurbel) war dies leider nicht mehr möglich… daher ging es für uns direkt weiter zu Schritt 3 Schritt 3- Wohnwagen aufbockenFalls der Hub nicht reicht – oder die Kurbel defekt ist – kann man einen handelsüblichen Wagenheber, der meist für mehr Lasten ausgelegt ist, als der Wohnanhänger wiegt, verwenden und an der Deichsel ansetzen. Ein Stützbock zum Unterstellen unter der Deichsel ist ebenfalls sehr ratsam, denn Wagenheber sind nicht für dauerhafte Lasten geeignet und könnten nachgeben. Schritt 4 – StützenDie Stützfüße des Wohnwagens entsprechend absenken. Hierbei bitte beachten:1. die Stützen sind STÜZEN und keine HEBER. Der Wohnwagen sollte also nicht mit den 4 Stützfüßen hochgekurbelt werden, sondern diese sollten nur leichten Druck auf den Boden ausüben. 2. Nicht die maximale Kurbelhöhe überschreiten – hier lohnt sich ein Blick unter den Wohnwagen, um zu prüfen, wieviele Umdrehungen das Gewinde noch hergibt. Einbau Der Einbau gestaltet sich im Prinzip genau so einfach wie der Ausbau – nur anders herum… allerdings mit der ein oder anderen kleinen Besonderheit… Schritt 1:Als erstes solltet ihr natürlich das neue Stützrad entpacken und auf mögliche Mängel / Schäden und Vollständigkeit kontrollieren. Wenn alles ok ist, geht’s auch schon weiter mit dem nächsten Schritt. Schritt 2:Zum leichteren Einfädeln des Stützrades von unten durch die Deichsel lässt sich praktischerweise die Kurbel entfernen. Hierzu zieht ihr den Sicherungsknopf nach hinten, also von der Kurbel weg. Schritt 3:Jetzt könnt ihr auch schon das Stützrad von unten durch die Öffnung führen und mit dem Feststellhebel wieder festziehen. Bitte beachten: das Stützrad sollte nach hinten (also in Richtung des Wohnwagens) zeigen, nicht in Richtung des PKWs, damit man im weiteren Verlauf gleich die Radlastanzeige richtig messen kann. Schritt 4:Setzt nun die Kurbel oben auf – diese sollte hörbar einrasten. Überprüft nochmals den festen Sitz. Schritt 5:Kurbelt nun das Stützrad aus, bis es Bodenkontakt hat Schritt 6:Entfernt nun den Unsterstellbock. Schritt 8:Kurbelt nun die Stützfüße des Wohnwagens wieder hoch Schritt 9:Bringt die Deichsel in eine annähernd waagerechte Position bzw. passend zur Höhe eurer Anhängerkupplung sTützradanzeige berechnen Die Berechnung ist recht einfach, wenn man einmal verstanden hat, wie es funktioniert. Die Beschreibung in der Bedienungsanleitung von AL-KO ist hier aber sehr detailliert und lässt eigentlich keine Fragen offen. Vorbereitung: Um möglichst genaue Werte zu bekommen, solltet ihr auf einer möglichst ebenen Fläche stehen. Schritt 1:Ermittelt folgende 4 Werte: Maximale Stützlast des PKW (zu finden im PKW-Fahrzeugschein) -> bei mir: 125 kg Maximale Stützlast der Zugdeichsel am Anhänger (zu finden auf dem Typschild, Punkt 0) -> bei mir: 100 kg Der KLEINSTE Wert ist dann die maximale Stützlast (S) des Anhängers, bei mir also 100 kg Schritt 2: Als erstes messt ihr nun den Abstand Mitte Rad bis Mitte Kugelkupplung (Ls) in cm und notiert diesen Wert – bei mir: 453 cm. Schritt 3:Nun nehmt ihr noch das Maß Mitte Rad bis Mitte Stützrad (Lr) in cm und notiert diesen Wert – bei mir: 385 cm. Schritt 4:Die Berechnung ist nun wie folgt: Max. Stützlast in kg (Wert S aus Schritt 1) x Ls in cm (aus Schritt 2) / Lr in cm (aus Schritt 3) = Stützlast (R) In meinem Fall: 100 (kg) x 453 (cm) / 385 (cm) = 118 (kg) Stützlast Schritt 5:Mit einem wasserfesten Stift könnt ihr diesen Wert dann auf der Skala am Stützrad markieren. Das ganze habe ich dann einmal mit einer externen Stützlastwaage (AT SensoTec) kontrolliert und der Wert stimmt nahezu überein, d.h. die Anzeige am Stützrad ist ziemlich genau – der einzige Wehrmutstropfen ist die Ablesbarkeit und Skala (10 kg-Schritte). Hier bekommt man nur einen Näherungswert, um wieviel Kg man überladen ist oder wieviel Kg man noch zuladen kann. Ich würde daher für genaue Werte immer auf eine digitale Stützradwaage zurückgreifen (Kauf-Link dazu unten!) Fazit Wir sind super zufrieden mit dem neuen Stützrad. Im Gegensatz zum alten „Standard“-Stützrad bietet es einige nette Features, wie die wesentlich höhere Tragfähigkeit von 180kg im Rangierbetrieb (und max. 300kg im Stand), die Schwingarmdämpfung, die integrierte Radlastanzeige und die Möglichkeit, das Stützrad bei Bedarf zu entfernen. Auch bietet die abehmbare Kurbel einen gewissen „Diebstahlstutz“. Das Mehrgewicht zu einer „Standard-Kurbel“ von ca. 3-4 kg und den Preis von aktuell ca. 150 EUR kann man aus meiner Sicht gerne in Kauf nehmen. Wem das jetzt zu
Klinta Camping, Schweden
Klinta Camping 🇸🇪 Öland, Schweden Hej från Sverige!! Unser erstes Mal in Schweden führte uns hauptsächlich auf die kleine Insel Öland, die gut 1.100km von uns entfernt ist. Auf den Spuren alter Gräber aus der Eisenzeit und Schlösser aus der schwedischen Renaissance erlebten wir hier eine tolle Zeitreise in die Vergangenheit! Unsere Gesamtbewertung: 3.5/5 09.08.2025 Klinta CampingKlinta Bodars Väg 2038750 Köpingsvik https://klinta.se/ Unser Reisebericht Auf nach schweden! Anreise Wir haben uns ja für den Landweg über Dänemark entschieden und mussten die beiden Brücken (Storebælt-Brücke und Öresundbrücke) überqueren. Diese sind kostenpflichtig und unsere Empfehlung ist es auf jeden Fall, sich im Voraus über Kosten (und Einsparpotenzial) zu informieren. Ein super Tipp ist hier die Seite von Camping.Family: Link Hier könnt ihr – mit etwas Vorarbeit – einiges an Zeit und Geld sparen. Und wir können bestätigen: Das funktioniert wirklich, wie es dort beschrieben wird! Probiert es gerne einmal aus! Wir haben für unser Gespann (Wohnmobil, 6,50m bis 3,5 to.) folgendes bezahlt (Stand: 07.2025): Storebælt-Brücke (Hin-&Rückfahrt): 2x 47,72 EUR = 95,44 EUR Öresundbrücke (Hin-&Rückfahrt): 2x 40,89 EUR = 81,78 EUR OresundGo-Jahresvertrag = 48,94 EUR =============================================-> Macht in Summe 226,16 EURabzgl. der 27,21 EUR Gutschrift für die vorzeigtige Beendigung des Vertrags => 198,95 EUR für Hin- und Rückfahrt über die beiden Brücken! Über Park4Night haben wir einen Übernachtungsplatz in einem Industriegebiet gefunden, der – trotz Wochenende und nahegelegener Autobahn – recht ruhig war und wo man sicher (und nicht alleine) stehen darf. Hier der Link zum (Park-)Platz über Park4Night: https://park4night.com/lieu/39498/ Tipp 1 🏰 Borgholms Schloss Vom Campingplatz aus sind wir mit unseren Fahrrädern zum ersten Highlight aufgebrochen: Borgholms Schloss. Auf gut befahrbaren Radwegen – meist von der Strasse getrennt – erreichten wir in einer dreiviertel Stunde unser Ziel. Wer die schwedische Insel Öland besucht, sollte einen Abstecher zur eindrucksvollen Ruine von Borgholms Schloss nicht verpassen. Hoch über der Westküste gelegen, mit weitem Blick über die Ostsee, erzählt dieser Ort von über 800 Jahren schwedischer Geschichte – von mittelalterlicher Festung bis hin zum königlichen Renaissanceschloss. Die ersten Mauern entstanden bereits im 12. Jahrhundert, um die wichtige Handelsroute durch die Ostsee zu sichern. Im 17. Jahrhundert ließ König Karl X. Gustav das Schloss zu einem prächtigen Herrschaftssitz umbauen – mit klaren Einflüssen italienischer Renaissancearchitektur. Doch das prachtvolle Leben währte nicht ewig: 1806 zerstörte ein verheerendes Feuer das Schloss, das seither als Ruine erhalten blieb. Heute ist Borgholms Slott ein faszinierender Ort zum Erkunden. Gewölbe, Türme und weitläufige Innenhöfe vermitteln ein Gefühl vergangener Zeiten. In der Sommersaison finden hier Ausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen statt. Besonders bei Sonnenuntergang herrscht auf dem Burggelände eine fast magische Stimmung. Ein weiterer Pluspunkt: Gleich nebenan befindet sich Schloss Solliden, die Sommerresidenz der schwedischen Königsfamilie – und mit etwas Glück läuft man dem Königspaar vielleicht sogar beim Spaziergang über den Weg. Als wir da waren, befand sich die „Wanderausstellung“ FORGOTTEN PLACES dort, mit tollen Fotos und animierten / hinterleuchteten Bildern. Das gab dem Ganzen nochmal einen ganz besonderen Flair und war wirklich toll anzusehen! Tipp 2 📍 Köpings Klint Unweit des Campingplatzes und mit Fahrrädern in wenigen Minuten zu erreichen ist diese Anhöhe mit alten Gräbern. Auf diesem Grabfeld befinden sich an die 50 Gräber aus der Eisenzeit (500-1050 n. Chr.). Mehrere Gräber sind ringförmig durch Steine markiert. Sie enthalten Reste von Feuerbestattungen. Die meisten Gräber sind runde, platte, mit Gras bewachsene Steinansammlungen. Zwei von ihnen sind sehr groß (20 m im Durchmesser). In einem der Gräber wurden Bronzegegenstände gefunden. Das Grab ist nämlich aus der älteren Bronzezeit (1800-1100 v. Chr.). Es erhielt wesentlich später eine ganz andere Aufgabe: es diente bis 1859 als Hinrichtungsstätte. Einige größere Steine dienten dabei als Schafott. Die Gräber gehören zu unserem kulturellen Erbe und sind gesetzlich geschützt. Hier kann man wunderbar spazieren gehen – wir waren beispielsweise alleine dort und konnten alles in Ruhe erkunden und auf uns wirken lassen. TOP! Tipp 3 🏰 Schloss Kalmar – Zeitreise in die schwedische Renaissance Auf der Rückreise machten wir noch Halt in📍Kalmar und besuchten das gleichnamige Schloss. Wenn man durch die kleine Küstenstadt Kalmar im Südosten Schwedens schlendert, sticht einem sofort das mächtige Schloss Kalmar ins Auge. Umgeben von Wasser, mit Türmen, Zugbrücke und dicken Mauern, wirkt es wie aus einem Märchenbuch – und tatsächlich zählt es zu den bedeutendsten historischen Bauwerken des Landes. Seine Geschichte reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als es als Festung gegen dänische Angriffe errichtet wurde. Später, im 16. Jahrhundert, verwandelten die Vasa-Könige die Anlage in ein prachtvolles Renaissanceschloss, inspiriert von italienischer Architektur. Besonders berühmt ist Kalmar Schloss als Schauplatz der Kalmarer Union von 1397, bei der Schweden, Dänemark und Norwegen sich zu einem Königreich zusammenschlossen. Heute fühlt man sich beim Rundgang durch die historischen Säle wie in eine andere Zeit versetzt. Prunkvolle Räume mit alten Möbeln, prachtvolle Wandmalereien und die beeindruckende Schlosskapelle lassen die Geschichte lebendig werden. Es gibt liebevoll gestaltete Ausstellungen über das Leben am Hof, über Könige und Königinnen – und sogar über echte Verschwörungen! In der Hauptsaison können Kinder in mittelalterliche Rollen schlüpfen, es gibt Mitmachstationen und kleine Theaterstücke im Burghof. Auch für Erwachsene gibt es Führungen auf Englisch oder Deutsch, die spannende Einblicke in die Vergangenheit geben. Und das Beste: Nach dem Schlossbesuch lohnt sich ein Spaziergang durch die gemütliche Altstadt von Kalmar! PS: Leider sind Hunde in den Innenräumen des Schlosses NICHT erlaubt (was durchaus verständlich ist). Wenn Ihr also – wie wir – mit Hund anreist, dann muss dieser leider im Außenbereich bleiben. Hier gibt es aber Sitzmöglichkeiten und langweilig wird es in den Außenanlagen auch nicht! …und noch ein paar video-impressionen Wenn euch das Video gefällt, lasst uns gerne ein LIKE da, hinterlasst einen Kommentar, abonniert den Kanal und schaltet auch die Glocke ein, damit ihr bei neuen Videos immer sofort informiert werdet. https://youtu.be/4Zc4Z1S6FEs Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem
Camping Sandaya Le P‘tit Bois
Camping Sandaya Le P‘tit Bois ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 🇭🇷 Saint-Jouan-des-Guérets, Frankreich Traumhafte Bretagne! Wir wollten ursprünglich ja schon Ende März / Anfang April in die Bretagne, verschoben aber dieses zu Gunsten unserer Kroatien-Reise – und wie sich nun herausstelle, war das die absolut richtige Entscheidung! Wir hatten traumhaftes Wetter und einen traumhaft schönen Urlaub! 25.04. – 03.05.20258 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 3.5/5 08.05.2025 Camping Sandaya Le P‘tit BoisLa Lande Chalandouse35430 Saint-Jouan-des-Guérets Website Sandaya Le P’tit Bois Unser Reisebericht Auf in dIE bretagne! Anreise Gestartet sind wir gegen 09:00 Uhr morgens ins gut 920 Kilometer entfernte Saint-Jouan-des-Guérets. Wir sind super durchgekommen, ohne größere Staus oder Baustellen, und sind auch bis kurz vor unseren Zielort gefahren. Da die Rezeption des Campingplatzes aber nur bis 19:00 Uhr geöffnet hat, entschieden wir uns in einem kleinen malerischen Örtchen, ca. 20 Kilometer vor dem Ziel zu nächtigen: Dol de Bretagne. Über Park4Night haben wir einen tollen Übenachtungsplatz gefunden: ein Parkplatz in der Nähe des historischen Zentrums. Hier der Link zum (Park-)Platz über Park4Night: https://park4night.com/lieu/478116/ Am nächsten Morgen besichtigten wir dann noch kurz das kleine Örtchen inklusive des alten Kathedrale, frühstückten noch im Wohnmobil mit frischem Baguette und machten uns dann voller Vorfreude auf den Endspurt zum Campingplatz auf. Tipp 1 📍 Saint-Malo Vom Campingplatz aus kann man wunderbar mit Fahrrädern ins nahe gelegene Saint-Malo fahren. Selbst in der Stadt findet mal gut ausgebaute Radwege, die sich zwar auf der Straße (mit Autos) befinden, aber deutlich als Radspur gekennzeichnet sind. Saint-Malo ist eine wunderschöne historische Stadt an der bretonischen Küste in Frankreich – besonders bekannt für ihre beeindruckende Stadtmauer und ihre Piratengeschichte. Hier sind einige Highlights, die du dir nicht entgehen lassen solltest: 1. Die Stadtmauer (Les Remparts) Ein Spaziergang auf der Stadtmauer bietet einen fantastischen Blick über das Meer, die Altstadt und die vorgelagerten Inseln. 2. Die Altstadt (Intra-Muros) Die historische Altstadt mit engen Gassen, alten Steinhäusern, Boutiquen und Crêperien – sehr charmant! 3. Fort National Bei Ebbe erreichbar. Eine Festung aus dem 17. Jahrhundert, gebaut von Vauban zum Schutz der Stadt. 4. Kathedrale Saint-Vincent Romanisch-gotische Kirche im Herzen der Altstadt mit vielen schönen Details. 5. Île du Grand Bé Bei Ebbe erreichbar – dort ist das Grab des Schriftstellers Chateaubriand. Fantastische Aussicht auf die Stadt. 6. Plage du Sillon Langer Sandstrand – ideal zum Spazierengehen, Baden oder Windsurfen. 7. Musée d’Histoire de la Ville Im Château de Saint-Malo – erzählt die Geschichte der Stadt und ihrer berühmten Korsaren (Piraten im Dienste des Königs). Beim zweiten Mal in Saint-Malo haben wir uns eher auf die Strandseite spezialisiert… Zwei der Inseln sind nur bei Ebbe erreichbar und so mussten wir bis ca. 14:30 Uhr warten, bis wir durchs Wasser die Inseln erreichen konnten. TIPP: Zieht euch Wasserschuhe an und versucht, als Erste rüber zu gehen… so habt ihr noch genug „Platz“ und erlebt ein kleines bisschen Entdeckerfeeling… Tipp 2 📍 Saint Suliac Heute auf dem Programm: Saint Suliac Der kleine Ort war eine wenige Kilometer von unserem Campingplatz entfernt und auf jeden Fall auch einen Besuch wert! Saint-Suliac ist ein kleines, historisches Fischerdorf an der Küste der Bretagne im Département Ille-et-Vilaine, etwa 15 Kilometer südöstlich von Saint-Malo. Es gehört offiziell zu den Plus Beaux Villages de France“, also zu den schönsten Dörfern Frankreichs. Was Saint-Suliac besonders macht: Das Dorf liegt direkt an einer Bucht der Rance-Mündung und ist geprägt von engen, gewundenen Gassen und alten Granithäusern, viele davon mit blumengeschmückten Fassaden. Eine der Sehenswürdigkeiten ist die Kirche Saint-Suliac aus dem 13. Jahrhundert, deren schlichter romanischer Stil gut zur maritimen Atmosphäre passt. Sehr empfehlenswert! Tipp 3 Schlechtwetter-Tipp – oder bei Shopping-Laune… Auf der Suche nach Souveniers oder spielt das Wetter mal nicht mit? Dann ist dieses Shopping-Center vielleicht etwas für euch… Hier gibt es neben zahlreichen Schmuck-, Bekleidungsgeschäften und Restaurants auch einen großen Supermarkt (Carrefour). Natürlich war auch diese Ziel wieder problemlos von dem Campingplatz aus mit dem Fahrrad erreichbar. Hier der Link: https://www.la-madeleine-carrefour.com/ Tipp 4 📍Dinard Auch „Nizza des Nordens“ bezeichnet – hierhin sind wir auch wieder mit den Fahrrädern und dem Hundeanhänger gefahren. Warum erwähne ich das? Dazu später mehr… Auch dieser tolle sehenswerte Ort ist vom Campingplatz aus recht gut erreichbar. Dinard, eine elegante Küstenstadt in der Bretagne an der Smaragdküste (Côte d’Émeraude), zeichnet sich durch folgende Besonderheiten aus: Belle-Époque-Charme: Dinard war im 19. Jahrhundert ein mondäner Badeort, besonders bei der britischen Oberschicht. Die Stadt ist bis heute für ihre prächtigen Villen im Belle-Époque-Stil bekannt, die auf den Klippen thronen. Strände: Dinard hat mehrere schöne Sandstrände, darunter den Hauptstrand Plage de l’Écluse, der gut geschützt liegt und eine große Promenade bietet. Mildes Klima: Dank des Golfstroms hat Dinard ein überraschend mildes Mikroklima, das selbst im Winter vergleichsweise angenehm bleibt. Küstenwanderwege: Der Sentier des Douaniers (Zöllnerpfad) bietet atemberaubende Ausblicke auf das Meer und führt entlang der felsigen Küste. Kulturelle Veranstaltungen: Bekannt ist vor allem das Festival du Film Britannique, das jährlich im Herbst stattfindet und britisches Kino feiert – ein Hinweis auf die enge Verbindung zu Großbritannien. Lage gegenüber von Saint-Malo: Dinard liegt direkt gegenüber der bekannten Korsarenstadt Saint-Malo (mit kurzer Fährverbindung) und ist damit ideal als Ausgangspunkt für die Erkundung der Region. Die Fahrradstrecke führt zunächst durch einen mit Wurzeln und Steinen übersäten Wald und schließlich über einen engen Fußweg über eine Brücke, der nur kaum breiter als unser Hundeanhänger war. Hinweisschilder wiesen sogar auf ein Verbot für Fahrräder mit Anhänger aus, aber wir haben uns trotzdem mal getraut… Empfehlenswert ist das allerdings nicht wirklich. Schade, dass hier wenig für den Fahrradverkehr gestan wurde, befinden sich doch auf den meisten Straßen, auf denen wir fuhren, gekennzeichnete Fahrradspuren… Tipp 5 📍Mont Saint-Michel Auf dem Rückweg nach Hause haben wir uns noch dieses Highlight „aufgespart“. Nur 40 Kilometer vom Campingplatz entfernt und super erreichbar, sind wir am Abreisetag zu dieser tollen Sehenswürdigkeit gefahren. Das Parken war wirklich vorbildlich: es gibt 10 Parkplätze, die super ausgeschildert waren – einer speziell nur für Reisebusse, einer für Wohnmobile, im Aufbau befindlich: ein Parkplatz für E-Autos mit Ladesäulen. Nach einem ca. 30-minütigen Fußweg vom Parkplatzaus erreichten wir über die Füßgänger-/Shuttle-Bus-Spur den beeindruckenden Berg.
Camping Omišalj Krk, Kroatien
Camping Omišalj 🇭🇷 Krk, Kroatien Zum Saisonauftakt in den Süden Unsere erste lange Reise mit dem Wohnmobil führt uns dieses Jahr nach Kroatien, auf die Insel Krk. In der Vorsaison und außerhalb der Ferienzeit kann man hier die steinige Schönheit der Insel in vollen Zügen auskosten! 26.03. – 04.04.202510 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 3.5/5 15.04.2025 Camping OmišaljVodotoč 1, 51513, Omišalj https://www.campingomisalj.com/de/ Unser Reisebericht ab in den süden! Anreise Deutschland > Österreich > Slowenien > Kroatien Gestartet sind wir gegen 09:00 Uhr morgens – mussten aber erst einmal wenige Kilometer nach dem Start feststellen, dass unser Kühlschrank nicht mehr auf 12V läuft… Da wir keine Zeit verlieren wollten, traten wir – trotz erfolgloser Ursachenforschung – die Weiterreise an und vertagten alles Weitere… PS: Falls ihr wissen möchtet, was der Fehler war und wie wir ihn behoben haben, schaut einmal in diesem Video nach: https://youtu.be/0_LdDZiHV0w Genächtigt haben wir ca. 20 Kilometer vor Salzburg, aber noch in Deutschland, im bayerischen Anger. Hier der Link zum (Park-)Platz über Park4Night: https://park4night.com/lieu/337823/ Am nächsten Morgen sind wir mit frischem Kaffee und einem Pfefferlaugenbaguette aus der örtlichen Bäckerei ausgerüstet nach Salzburg gestartet, wo wir noch ein kleines Sightseeing absolvierten. Zu viel Zeit wollten wir aber auch nicht verlieren, daher brachen wir nach ca. 3 Stunden wieder auf – in Richtung Kroatien… weiter durch Österreich und Slowenien… Tipp 1 Brücke von Krk und „Lost Place“ Vom Campingplatz aus kann man wunderbar zu Fuß zur „berühmten“ Brücke von Krk, die die Insel mit dem Festland verbindet. Sie hat eine Länge von 1.450 Metern und eine Höhe von 67 Metern. Eröffet wurde die Brücke 1980 nach 4 Jahren Bauzeit. Nach ca. 3 Kilometern und über einen steinigen, aber gut zu bewältigenden Fußweg erreichten wir die Brücke und ließen diese erst einmal auf uns wirken, denn die Bogenbrücke inmitten des Kanals und der kleinen Insel Sveti Marko in der Mitte ist schon imposant. Wir sind unter der Brücke hindurch an einem teils felsigen Küstenstreifen weiter gewandert zu einem „Lost Place“ – den Ruinen eines Restaurants am alten Fischereihafen. Wer auf etwas Abenteuer steht und etwas Kletterei und steiniger Untergrund nicht stört, der sollte sich das auf jeden Fall ansehen! Tipp 2 Omišalj Die kleine Küstenstadt mit knapp 3.000 Einwohnern haben wir gleich mehrfach besucht. Beim ersten Mal sind wir mit unseren Gravel-Bikes dorthin gefahren und kauften auch gleich ein paat Lebenmittel im dortigen Lidl-Supermarkt ein. Die Strecke führt (ebenso wie der Weg Richtung Brücke, siehe gestern…) über einen recht steinigen Weg. Man sollte also schon ein „offrad-fähiges“ Zweirad mitführen, denn auf der Strasse möchte man beim kroatischen Verkehr nicht wirklich fahren – vor allem nicht mit Hundeanhänger hinten dran… Omišalj wurde im 3. Jahrhundert von den Römern als Fulfinium gegründet. Ihre strategische Bedeutung bezieht sie aus der Lage auf einem 80 m hohen Felsen, von dem die Kvarner-Bucht zu überblicken ist. Aus der Zeit ihrer Gründung stammen die Überreste einer frühchristlichen Basilika. Eine wundervolle Küstenstrasse entlang kann man sowohl mit Fahrrädern als auch zu Fuß prima bewältigen. Hier findet man eine interessante Mischung aus alten „einheimischen“ Häusern als auch teils modernen Neubau-Appartements. Tipp 3 Krk In der Stadt Krk auf der gleichnamigen Insel gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten und historische Stätten, die einen Besuch wert sind. Hier sind einige Highlights: Krk Altstadt: Die Altstadt von Krk ist charmant und voller Geschichte. Du kannst durch die engen Gassen schlendern und die alte Architektur bewundern. Kathedrale von Krk (Katedrala Svetog Jakova): Diese beeindruckende Kathedrale im romanischen Stil stammt aus dem 5. Jahrhundert und ist ein wunderschönes Beispiel religiöser Architektur. Kreuzritterburg (Frankopan-Burg): Diese mittelalterliche Festung wurde im 12. Jahrhundert erbaut und diente als Residenz der Frankopanen, einer mächtigen Adelsfamilie. Heute beherbergt sie ein kleines Museum, das die Geschichte der Insel und der Burg zeigt. Stadtmauer und Türme: Teile der alten Stadtmauer und einige Türme sind noch erhalten. Besonders der Stadtwachturm bietet einen schönen Ausblick auf die Umgebung. Stadtplatz: Der zentrale Platz in der Stadt Krk ist ein angenehmer Ort zum Verweilen, mit Cafés und Restaurants, die regionale Spezialitäten anbieten. Die römische Stadtmauer und das Forum: In der Nähe der Kathedrale kann man Reste aus der römischen Ära finden, die ein interessantes Zeugnis der antiken Geschichte der Insel darstellen. Punta di Galetto: Ein schöner Park, der einen tollen Blick auf das Meer bietet und ideal für einen entspannten Spaziergang ist. Aussichtspunkt von Porat: Hier kannst du eine herrliche Aussicht auf Krk und die umliegenden Inseln genießen. Tipp 4 Vrbnik Von Krk aus sind wir dann mit dem Mietwagen weiter nach Vrbnik gefahren. Die Strecke führt druch’s „Hinterland“ und ist in unter 30 Minuten super zu erreichen. Vrbnik ist ein echtes Juwel an der Ostküste der Insel Krk – ein charmantes Bergdorf mit viel Geschichte, engen Gassen und spektakulärem Meerblick. Es liegt dramatisch auf einem Felsen über dem Meer und ist vor allem für seinen Wein bekannt. Hier ist, was du in Vrbnik unbedingt sehen und erleben solltest: Altstadt von VrbnikAbsolut sehenswert – ein Labyrinth aus engen Gassen, Steinhäusern und tollen Aussichtspunkten. Kirche Mariä Himmelfahrt (Crkva Uznesenja Marijina)Eine hübsche Pfarrkirche im Barockstil mit einem markanten Glockenturm, mitten im Ort. Außerdem findet man in Vrbnik die angeblich die engste Gasse der Welt – die „Klančić“-Gasse (ca. 40 cm breit!). Wir passten so gerade dadurch – das war schon ein irres Erlebnis! Zum Glück waren wir in der Vorsaison da und konnten uns frei und fast ohne Touristen in der Stadt bewegen – in der Hauptsaison droht die Gefahr, dass die kleine süße Küstenstadt aus allen Nähten platzt…. …und noch ein paar video-impressionen Wenn euch das Video gefällt, lasst uns gerne ein LIKE da, hinterlasst einen Kommentar, abonniert den Kanal und schaltet auch die Glocke ein, damit ihr bei neuen Videos immer sofort informiert werdet. https://youtu.be/axx86je0yJ8 Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt.
Emsland-Camp Weihnachten
Emsland- Camp 🇩🇪 Haren (Ems), Deutschland Weihnachtszauber …im Emsland Camp! Wir waren zum Pre-Opening des Weihnachtsmarktes auf dem Emsland Camp und dieses Mal auf einem Stellplatz am Schwedenhaus! Eine tolle Alternative, wenn man mit mehreren Personen reist und dennoch campen möchte! 22. – 24.11.2024FR-SO: 2 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4.5/5 19.12.2024 EMSLAND-Camp Harener Str. 34 D-49733 Haren (Ems) http://www.emsland-camping.de Unser Reisebericht PRE-OPENING WEIHNACHTSMARKT (und mehr…) FReITAG Los ging es am Freitag nach der Arbeit ins knapp 200 km entfernte Haren (Ems). Trotz Feierabend- und Wochenendverkehr sind wir super durchgekommen und erreichten am frühen Abend unser Ziel: Emsland-Camp. Viel auszupacken und anzuschließen hatten wir ja nicht, da wir ja direkt an einem Schwedenhaus mit unserem Wohnmobil standen. Dieses überließen wir unseren beiden Mitreisenden, sodass trotzdem ein „Camping-Feeling“ bei uns im Wohnmobil aufkam. Wir finden das eine tolle Möglichkeit, denn so kann man mit seiner Famile, Freunden, Bekannten eine tolle Zeit verbringen, auch wenn diese kein Wohnmobil / Campingmöglichkeit besitzen. Eine richtig gute Idee vom Emsland Camp! Sowohl die Ausstattung in dem Haus als auch im Außenbereich (CEE-Stecker für den Stellplatz plus Frischwasserhahn) zeigt, dass man sich hier richtig Gedanken gemacht hat. TOP! Abends unernahmen wir noch einen kleinen Spaziergang über den Campingplatz und den Weihnachtsmarkt, der einen Tag später, am Samstag, öffnete. So konnten wir uns schon einmal einen kleinen Eindruck – ohne Besucher – verschaffen. Wirklich schön und gemütlich angelegt…! SAMStag Nach dem gemeinsamen Frühstück im Schwedenhaus fuhren wir mit unserem Wohnmobil ins benachbarte Haren (Ems). Geparkt haben wir für ein paar Stunden auf dem Wohnmobilstellplatz an der Ems (Schleusenstraße, 49733 Haren (Ems), siehe Link). Der Stellplatz bietet zwar keine Annehmlichkeiten (Toilette, Wasser,…), ist dafür aber kostenlos und für die Durchreise, ein Wochenendbesuch oder nur als „Parkplatz“ durchaus ein Tipp! Besonders sehenswert ist hier die Martinuskirche, die eine der größten Kirchen im Emsland ist. Sie wurde unter Beibehaltung des Turmes von 1854 in den Jahren von 1908-1911 errichtet.Das Gebäude hat eine Gesamtlänge von 58 Metern, das Querschiff ist knapp 30 Meter breit, die Kuppel ca. 55 Meter hoch. Die Fenster der Kirche zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Martinus, dem Patron der Pfarrgemeinde. Der Hochalter ist das Werk des Bildhauers Lukas Memken. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1970 und besitzt 2.954 Pfeifen. Zurück am Campingplatz angekommen, begaben wir uns am späten Nachmittag auf den Weihnachtsmarkt und ließen es uns bei leckerem Flammlachs, Live-Musik und einer tollen Atmosphäre gut gehen! Mehr dazu in unserem YouTube-Video ! sonntag Da wir den Stellplatz bis 11:00 Uhr verlassen mussten, fuhren wir nach dem Checkout am Sonntag noch zum Kloster Bentlage ins nicht weit entfernte Rheine. Standort: Google MapsWebseite: Kloster Bentlage „Inmitten eines Landschaftsschutzgebietes an der Ems liegt das ehemalige Kreuzherrenkloster Bentlage. 1437 gegründet, wurde das Kloster ab 1803 zu einem Adelssitz umgestaltet und befindet sich heute im Besitz der Stadt Rheine. Nach einer sorgsamen Restaurierung ist die denkmalgeschützte Anlage nun ein Kulturzentrum, Museum, Refugium im Grünen und beliebtes Ausflugsziel für Gäste aus nah und fern. Die vielfältigen Programme, getragen von breitem bürgerschaftlichem Engagement, umfassen Ausstellungen, Konzerte, Bühnenprogramme und vieles mehr, und bieten zahlreiche Möglichkeiten für kulturelle Erlebnisse. Ein Besuch des Museums Kloster Bentlage führt nicht nur zu Objekten, die Auskunft über die Geschichte des 1437 gegründeten Klosters geben. In der öffentlichen Führung lässt der besondere Reiz des Ortes den Rundgang zu einem intensiven Erlebnis werden. Die ausgestellten Kunstwerke und die Architektur treten in einen spannenden Dialog. In der westfälischen Galerie mit Gemälden und Skulpturen aus dem 19. und 20. Jahrhundert aus dem Bestand des LWL-Museums für Kunst und Kultur in Münster ist der Brückenschlag zwischen den Jahrhunderten besonders reizvoll.“ ______________________________Quelle:https://www.kloster-bentlage.de/https://www.kloster-bentlage.de/fuehrung/das-bauernmahl-und-mehr/ …und noch ein paar video-impressionen Das Video hierzu gibt’s jetzt bei YouTube! Abonniert uns gerne und lasst uns ein „Like“ da! https://www.youtube.com/watch?v=NQeOoFi8Fxs Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… stellplatzimpressionen Anreise und Lage 4.5/5 Die Anreise verlief problemlos und der Campingplatz war sehr gut zu finden. Platz und Ausstattung 4.5/5 Sehr gut angelegter und großer Stellplatz: Stellplatz auf Kies vor dem Schwedenhaus, davor eine gepflasterte Fläche / Terrasse und eine kleine Grasfläche. TOP! Viele Annehmlichkeiten vor Ort (Mietwagen,-fahrräder,-E-Scooter, Restaurant, Sitz- und Verweilmöglichkeiten, Spielmöglichkeiten, Brötchenservice, Hundewaschplatz…) – insg. sehr hundefreundlich! Sanitäranlagen 4.5/5 Dieses Mal konnten wir das Bad im Schwedenhaus mitnutzen, was sehr an die Einzelbäder auf den Stellplätzen erinnert. Toilette, Dusche, Waschbecken – alles Top! Freizeit / Aktivitäten 4.5/5 Diverse Spielmöglichkeiten für Kinder und Hunde (Agilty, Hundeplatz, -strand), vIele Ausflugsmöglichkeiten in näherer Umgebung (inkl. NL) per (Miet-)Fahrrad und/oder -Auto erreichbar. Ver-/Entsorgung WoMo 4.5/5 Grauwasser konnte man an der Ein-/Ausfahrt (sehr gut befahrbar) entsorgen – Frischwasser konnten wir direkt am Schwedenhaus zapfen. Schwarzwasser mussten wir – wegen des Privatbads – nicht entsorgen. WLAN / Mobilfunkempfang 5/5 Kostenfreies WLAN ohne Eingabe von Zugangsdaten oder vorgeschaltete Login-Seite. Mit einer Geschwindigkeit von 27 Mbit/s war TV-Streamen problemlos zu jeder Zeit möglich. TOP! Preis/Leistung 4/5 Bezahlt haben wir für das Schwedenhaus mit Stellplatz 189 EUR (2 ÜN, FR-SO 11:00 Uhr) plus nochmals ca. 13 EUR für den Stromverbrauch (0,60 EUR/kWh). Ingesamt für das Gebotene aber durchaus vertretbar. GESAMTBEWERTUNG 4.5/5 Insgesamt vergeben wir über alle Kriterien wohlverdiente 4,5 Sterne. Fazit Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt. Empfehlung ja / nein Nach unserem ersten Besuch wollten wir unbedingt nochmals zum „Weihnachtsmarkt“ wiederkommen, da wir kleinere Weihnachtsmärkte immer atmosphärisch schöner finden als die großen. Das