Camping Beach Garden (Südfrankreich) 🇫🇷 Marseillan, Frankreich Bonjour! Nach einer Woche in Spanien an der Costa Brava machten wir noch eine Woche Halt in Südfrankreich – was sich im Nachhinein als absolutes Highlight herausgestellt hat! 07.09. bis 14.09.2024SA-SA: 7 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4.5/5 19.09.2024 Les Méditerranées – Camping Beach Garden 1078 Av. des Campings, 34340 Marseillan, Frankreich https://de.lesmediterranees.com/camping-beach-garden-marseillan-plage Unser Reisebericht HIGHLight 1: SÈTE mit dem rad nach sète Die Stadt Sète liegt 32 km südwestlich der Stadt Montpellier direkt am Mittelmeer auf einer schmalen Landzunge zwischen dem Mittelmeer und der 18 km langen Lagune Étang de Thau (auch „Bassin de Thau“). Von unserem Campingplatz aus erreichten wir Sète in knapp einer Stunde (ca. 18 km) auf gut ausgebauten Radwegen. Sète ist praktisch von allen Seiten von Wasser umgeben und wird deswegen auch als „Klein-Venedig des Languedoc“ bezeichnet. Das Zentrum der Stadt ist der Canal Royal (Königskanal), an dem viele Souvenirläden und Restaurants liegen. Stilistisch ist die Stadt eine Mischung mediterraner Stile mit deutlichem italienischem Akzent. Hier lohnt es sich auf jeden Fall einen ganzen Tag zu verbringen, denn es gibt einiges zu sehen und zu erkunden. Da wir erst Mittags / Nachmittags hier hin kamen, beschränkten wir uns auf ein paar wenige Sehenswürdigkewiten und Highlights. highlight 2: AGDE historische altstadt Agde besteht aus mehreren Stadtteilen, unter anderem der historischen Altstadt, die wir uns angesehen haben. Mit dem Fahrrad war Agde in ca. einer halben Stunde entlang eines Radwegs parallel zur Autostrasse sehr gut erreichbar. Zur Zeit der Etablierung Agdes als Handelsplatz, zirka 500 Jahre vor Christus, lag die Stadt am Meer. Durch die Verlandung liegt der Ort Agde heute aber fast vier Kilometer landeinwärts. Ab den 1960er Jahren wurde dann südlich von Agde das stadtplanerisch vorangetriebene Touristenzentrum Cap d’Agde errichtet, so dass die Stadt heute wieder am Meer liegt. Innerhalb des historischen Stadtzentrums fühlt man sich wie in einem riesigen Open-Air Museum, denn an jeder Ecke und nach jeder Kurve entdeckt man wieder etwas neues (bzw. „altes“). kathedrale von agde Die Kathedrale sieht von außen durch die fensterlosen großen Mauern und das fast schwarze Steinmaterial eher weniger einladend ein, offenbart im Inneren aber durchaus eininges Schönes. Noch in seinem Todesjahr begann Bischof Guilleaume II. († 1173) auf den Fundamenten einer frühchristlichen Kirche, die an der Stelle eines antiken Tempels stand, mit dem Bau der heutigen Kathedrale. Der romanische Kreuzgang (cloître) der Kathedrale wurde im Jahr 1857 zerstört; einige Elemente wurden als Spolien beim Bau des heutigen Eingangs wiederverwendet. Das zentrale Gemälde des barocken Hauptaltars zeigt die Steinigung des hl. Stephanus. Weitere barocke Bilder und Statuen schmücken die Wände. château laurens Nicht weit von der Kathedrale entfernt befindet sich das Château Laurens, das von einem wunderschön angelegten und gepflegten kleinen Park umgeben ist. Dieses einzigartige und wunderbare Denkmal, das das Ergebnis einer außergewöhnlichen Restaurierung ist, zeugt von der künstlerischen und architektonischen Perfektion des frühen 20. Jahrhunderts und ist ein Meisterwerk des südländischen Jugendstils. Das um 1900 errichtete Bauwerk, das wie ein antiker Tempel aussieht, ist ein leuchtendes Manifest der Lebenskunst der Belle Epoque. Die extravaganten Dekorationen und das außergewöhnliche Mobiliar vereinen ägyptische, griechisch-römische und orientalische Einflüsse und laden zu einer traumhaften und einzigartigen Reise in die Unendlichkeit ein. Leider konnten wir das Château nicht von innen besichtigen, konnten uns aber von außen einen Eindruck verschaffen und zumindest durch ein paar Fenster einen Blick ins Innere erhaschen. highlight 3: hundestrand Auf dem Radweg nach Sète befindet sich nach einigen Kilometern ein Strandbereich, in dem Hunde erlaubt sind und frei laufen können. Wir nutzten das tolle Wetter heute nochmals und sind mit Juli dorthin gefahren. Auch wenn wir fast alleine dort waren, hatte die Kleine wie immer im Strand richtig viel Spass und konnte sich richtig austoben! rückreise: übernachtung in metz (Frankreich) ein toller zufall! Eher durch Zufall sind wir auf der Rückreise nach Deutschland in dieser kleinen, aber sehr sehenswerten Stadt kurz vor Luxemburg an der Mosel (etwa 50 km westlich von Saarbrücken) gelandet. Über die park4night-App sind wir nach zwei erfolglosen (weil voll besetzten) Übernachtungsplätzen in Metz „gelandet“. Auch hier konnten wir leider nicht auf dem Wohnmobilstellplatz nächtigen, weil auch dieser vollbesetzt war, sodass wir auf den angrenzenden Parkplatz ausweichen mussten. Für 4 EUR standen wir hier problemlos über Nacht. Morgens am Abreisetag haben wir dann noch einen kleinen Rundgang durch die Stadt unternommen und waren wirklich angetan! Die Jahre der Zugehörigkeit zum Deutschen Reich bis 1918 haben sich stark auf das Metzer Stadtbild ausgewirkt und machten sich vor allem in der militärischen und zivilen Architektur geltend (z. B. Bahnhof, heute noch Medaillons der Hohenzollern-Kaiser). Bis heute kann man leicht das „deutsche“ oder „preußische“ vom „französischen“ Metz unterscheiden. Diese Dualität gehört zur Geschichte der Stadt, ähnlich wie in Straßburg. Im Gegensatz zu Straßburg, wo mehrheitlich Deutsch gesprochen wurde, war und blieb Metz eine mehrheitlich französisch geprägte Stadt. Hier einmal der Link zum Übernachtungsplatz:park4night – (57000) Metz – Allée de Metz Plage Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… stellplatzimpressionen Anreise und Lage 4/5 Die Anreise verlief problemlos und der Campingplatz war sehr gut ausgeschildert und gut zu finden. Platz und Ausstattung 4.5/5 Die Stellplätze sind nummeriert und parzelliert. Kleine Hecken und Sträucher dienen als Trenner zum Nachbarplatz. WIr standen auf Platz 314 in erster Meerreihe mit Frischwasser, Strom und Abwasseranschluss. Ansonsten bietet der Campingplatz zahlreiche Dienstleistungen, wie z. B. Restaurant, SPA, Massagen, Minimarkt, Innen- und Außenpool usw. Sanitäranlagen 4.5/5 Sanitärgebäude gibt es mehrere auf dem Platz. Diese wurden mehrfach am Tag gereinigt und waren immer sauber und gepflegt. Jede Duschkabine verfügte zudem über ein Waschbecken und einen Spiegel. Auf den Toiletten gab es in jeder Kabine einen Spender zur Toilettensitzdesinfektion. Freizeit
Costa Brava – Camping Laguna
Camping Laguna (Costa Brava) 🇪🇸 Empuriabrava, Spanien An die Costa Brava… …sind wir die erste Woche unseres zweiwöchigen Urlaubs gefahren. Jeder hat sicher schon einmal in irgendeiner Form davon gehört, aber ist es hier wirklich so schön – und was kann man außer am Strand relaxen noch unternehmen…? 30.08 – 07.09.2024FR-SA: 9 Tage, 8 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 3/5 08.09.2024 Camping Laguna Platja Can Turies, S/N, 17487 Empuriabrava, Girona, Spanien https://www.campinglaguna.com/ Unser Reisebericht Anreise mit zwischenstopp in frankreich unser Übernachtungsplatz in Frankreich freitag: anreise und übernachtung Morgens gegen 9 Uhr sind wir losgefahren und eigentlich super durchgekommen. Einzig Abends in Lyon war es etwas stressiger, aber das ist eher der Großstadt als dem Verkehr geschuldet. Gut 30 Kilometer südlich von Lyon nächtigen wir auf einem kleinen Wohnmobilstellplatz in einem kleinen französischen Dorf, am Ortsrand gelegen. Morgens kauften wir in einem kleinem süßen Laden noch frisches Baguette und traten die Weiterreise an, denn es lagen noch knapp 500 Kilometer vor uns. Hier unser Übernachtungsplatz in der Park4Night-App:https://park4night.com/lieu/1166/ SAMSTAG: weiterfahrt zum ziel Am Anfang klappte alles noch super, bis wir irgendwann in einen Riesen Stau geraten sind und von der Autobahn abfahren und über Landtrassen und Dörfer fahren mussten. So kamen wir rund 2h später am Campingplatz Laguna an der Costa Brava an, aber man kann es ja nicht ändern. Bis hierhin haben wir in Frankreich an unterschiedlichen Mautstationen auf den Autbahnteilabschnitten an die 100 EUR bezahlen müssen. Ganz schön heftig – und man fragt sich, warum wir Deutschen das eigentlich nicht hinbekommen?! Am Campingplatz Laguna in Empuriabrava ankommen, checkten wir ein und bekamen Platz 945 zugewiesen, einen Platz in zweiter Meerreihe, den wir auch gebucht haben, aber ohne eine genaue Platznummer reservieren zu können. sonntag: Bike erkundungstour entlang der costa brava Heute erkundeten wir mit unseren Gravel Bikes die Gegend und sind an einigen Campingplätzen vorbei gekommen, die wir auch erst in der engeren Auswahl hatten. Vorbei an zahlreichen Apfelplantagen, kleinen spanischen Dörfern und Naturschutzgebieten erreichten wir nach gut 20 Kilometern Sant Martí d’Empúries und eine kleine Kirche, die sich auf einer kleinen Anhöhe befindet. Rundherum befinden sich kleine Restaurants, Ferienunterkünfte und ein kleines Kunstatelier – alles sehr stilvoll in alte Steinmauern eingelassen und absolut sehenswert! Auf dem Rückweg hielten wir in einem kleinen Dorf noch bei einem Wein- und Käsegeschäft („Can Manasses„) an und probierten uns durch ein paar einheimische Weine – der rote Sangria und ein weißer Rioja hat es uns angetan und durfte mit uns auf den Campingplatz. Am Ende des Tages sind wir gut 44 Kilometer geradelt und hatten uns ein Glas des eben erworbenen köstlichen Sangrias durchaus verdient. montag: beach day! sonne tanken und im meer baden Heute war das Wetter einfach traumhaft und so verbrachten wir den Tag größtenteils am Strand. Das Meer war angenehm kühl und bot die gewünschte Abkühlung. dienstag: erkundungstour durch Roses morgens Ruinen… Heute sind wir mit den Rädern die andere Richtung (Nord-Osten) in die nächst größere Stadt „Roses“ gefahren. Auf einigermaßen akzeptablen Radwegen machten wir zunächst einen Zwischenstopp im „Museu de la Ciutadella de Roses“ (https://www.rosescultura.cat/ca/la-ciutadella.html) , einer Ausgrabungsstätte mit griechischen, römischen und westgotischen Funden und einer mittelalterlichen Klosterruine (📍 Av. de Rhode, s/n, 17480 Roses, Girona) Die 4 EUR Eintritt pro Person lohnen sich auf jeden Fall und man kann sich unbegrenzt und frei in dem Areal bewegen. Wir waren auch nahezu alleine dort. …und stadt… Von hier aus sind wir dann an der Strandpromende weiter in den Ortskern von Roses geradelt. Die kleine Stadt ist eher touristisch geprägt und bietet neben den üblichen Souveniershops jede Menge Gastronomie. abends… …sind wir dann noch über den Strandweg (weil am kürzesten…) nach Empuriabrava ins Restaurant „Enjoy it“ (https://enjoyitrestaurant.com/) gegangen und ließen den Grill am Wohnmobil mal aus. Trotz „humaner Preise“ war das Essen eher „mittelmäßig“, nur das Dessert (Crema catalana und „Barbie Bombe“) konnte nochmals ordentlich punkten! Auf dem Rückweg über den Strand zum Campingplatz Laguna wurden wir dann mit einem herrlichen Sonnenuntergang belohnt. mittwoch: campingauszeit… …mal wörtlich genommen… Das sonnige Wetter machte heute mal eine Pause und leider regnete es – mal mehr und mal weniger. Zeit für mich, den Blog aufzuarbeiten oder für Natalie ein Buch zu lesen. donnerstag: siehe dienstag… Nach einem Tag Bewölkung und Regen genossen wir heute nochmals ausgiebig die Sonne, den Strand und das Meer… freitag: kunst und kultur auf dali’s spuren Die Stadt FIGUERES stand heute auf unserem Programm. Neben Salvador Dali’s Geburtshaus gibt es hier an unzähligen Ecken etwas Künstlerisches zu entdecken. Wir sind die knapp 20 Kilometer von unserem Campingplatz aus mit dem Rad gefahren über größtenteils geschotterte Wege. Da es fast nur wenig befahrene Nebenstrassen waren, konnte Juli sehr viel frei laufen – und war abends dementsprechend müde… Die Stadt Figueres bietet viele kleine Strassen und Gassen und kann mit seinem besonderen Flair überzeugen. Es gibt neben unzähligen gastronomischen auch viele kulturelle Highlights. Für uns war es ein gelunger letzter Tag an der Costa Brava! Auf dem Rückweg von Figueres machten wir noch einen Zwischenstopp in CASTELLÓ D’EMPÚRIES, einem kleinen mittelalterlichen Städtchen. Das Wahrzeichen des Ortes ist die Basílika Santa Maria, eine gotische Kirche, die im 14. und 15. Jahrhundert erbaut wurde. Als wir ankamen wurde in der Stadt auch für das mehrtägige mittelalterliche Festival geschmückt und Stände aufgebaut, welches an die alten Zeiten erinnern soll, als die Stadt noch Hauptstadt der Grafschaft Empúries war. samstag: weiter geht die reise! und weiter gehts… …zurück nach Frankreich nach Marseillan, wo wir die nächste Woche im „Les Méditerranées – Camping Beach Garden“ (https://www.lesmediterranees.com/camping-beach-garden-marseillan-plage) bleiben werden. Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… stellplatzimpressionen Anreise und Lage 4/5 Die Anreise verlief problemlos und der Campingplatz
Westende, Oostende und Brügge
Westende, Oostende & Brügge (Belgien) 🇩🇪 Westende, Belgien Nach Belgien… …hatte es uns für ein „kurzes“ Wochenende gezogen. Vor allem die Altstadt von Brügge ist sehr sehenswert, Westende und Oostende… naja, lest selbst… 05. – 07.07.2024FR-SO: 2 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 2.5/5 30.07.2024 CAMPERPARK Westende Heidestraat 18Westendelaan 3418434 Middelkerke http://www.camperparkwestende.be/ Unser Reisebericht strand, altstadt, Sandsturm und kirchen freitag: westende und strand Los ging es am Freitag nach der Arbeit ins knapp 400 km entfernte Westende in Belgien. Trotz Feierabend- & Wochenendverkehr plus Ferienbeginn in NRW sind wir ganz gut durchgekommen und erreichten am frühen Abend unser Ziel: den Camperpark in Westende. In einer Seitenstrasse recht unscheinbar gelegen, musste man gut aufpassen, um die Einfahrt dorthin nicht zu verpasssen. Da das Ausbreiten von Planen, Matten, etc. hier verboten war, konnten wir uns – ohne die sonstigen Aufbauarbeiten – fast direkt auf einen kleinen Spaziergang an den Strand begeben. Ein toller Anblick auf den weitläufigen Nordseestrand erwartete uns hier. SAMSTAG: Radeln nach oostende Am nächsten Tag (Samstag) sattelten wir dann unsere Gravelbikes und sind mit Juli im Hundeanhänger Richtung Oostende geradelt. Während wir auf dem Hinweg noch angenehmen Rückenwind auf der „Promenade“ hatten, mussten wir auf dem Rückweg bei heftigem Sandsturm leider auf die zweite bzw. dritte „Meerreihe“ ausweichen, da man kaum vorankam. So etwas hatten wir noch nie erlebt… Die katholische Kirche St. Peter und Paul im neugothischen Stil konnte uns hingegen begeistern und ist auf jeden Fall einen Abstecher wert! sonntag: brügge und rückreise Da wir den Stellplatz bis 11:00 Uhr verlassen mussten, fuhren wir nach dem Checkout am Sonntag noch ins nicht weit entfernte Brügge. Die Altstadt ist wirklich sehenswert und wir hätten gerne noch mehr Zeit hier verbracht, um sie zu erkunden, wurden aber wetterbedingt leider ausgebremst: es regnete leider heftig, sodass wir nach ein paar Stunden bereits die Rückreise bzw. Weiterfahrt antraten. Nichtsdestotrotz konnte Brügge den „ernüchternden“ Eindruck von Westende und Oostende wieder etwas ins Positive rücken. Einen weiteren kurzen Zwischenstopp legten wir dann noch in Eindhoven (NL) ein, wo wir uns in den Sonntags geöffneten Supermärkten ein paar Lebensmittel für zu Hause mitnahmen. Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… stellplatzimpressionen Anreise und Lage 4/5 Die Anreise verlief problemlos und der Campingpark war einigermaßen gut zu finden. Platz und Ausstattung 2/5 Die Stellplätze sind nummeriert und parzelliert. Kleine Hecken trennen die Stellplätze. Strom gab es direkt am Stellplatz, Frischwasser jedoch nicht. Ein Hinweisschild verbot das Auslegen von Matten, Teppichen, etc. Sanitäranlagen 2/5 Ein Sanitärgebäude teilten sich Männer und Frauen. Es gab ein Pissoir, eine Behindertentoilette und eine normale Toilette. Duschen gab es 3. Für unseren Geschmack, angesichts des nahezu vollbelegten Platzes, zu wenig. Toilettenpapier musste man sich selbst mitbringen – dieses war nicht vorhanden. Sauber war es hingegen. Freizeit / Aktivitäten 1/5 Eigentlich ist am Platz selber außer einen kleinen Petanque-Fläche nichts vorhanden, man ist aber fußläufig in Westende und am Strand. Ver-/Entsorgung WoMo 4/5 Grauwasser konnte man an der Ein-/Ausfahrt (sehr gut befahrbar) entsorgen, ebenso das Schwarzwasser. Frischwasser mussten wir die 2 Tage nicht auffüllen. WLAN / Mobilfunkempfang 4/5 Kostenfreies WLAN ohne Eingabe von Zugangsdaten oder vorgeschaltete Login-Seite. TV-Streamen war zu jeder Zeit möglich, auch wenn abends die Geschwindigkeit merklich nachlies (da viele andere Camper vermutlich dasselbe WLAN nutzen) Preis/Leistung 2.5/5 Bezahlt haben wir für den Stellpllatz für 2 Nächte, 2 Erwachsene mit Hund 62 EUR GESAMTBEWERTUNG 2.5/5 Insgesamt vergeben wir über alle Kriterien 2,5 Sterne. Fazit Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt. Empfehlung ja / nein Unser erster Urlaub in Belgien war eher „ernüchternd“ als spektakulär. Nichts gegen Belgien an sich – Brügge war wirklich schön – aber wir werden für wochenend-liche Kurzurlaube dann wohl eher das näher gelegene Holland bevorzugen. Der Camperpark reichte zum Schlafen, Duschen und als Ausgangspunkt für Ausflüge aus – mehr aber auch nicht. Sicherlich kein Platz für eine ganze Woche Urlaub… Sicherlich bekommt Belgien aber irgendwann nochmals eine zweite Chance uns zu begeistern! Beitrag teilen: Auch interessant: Unser Fahrtenbuch mit einer Liste und Links zu allen unseren Fahrten – und ein paar Statistikzahlen… Fahrtenbuch hier geht’s zu unseren Blogseiten: Berichte zu Reisen, Ausflugszielen, Camping- & Stellplätzen Reise-Blog Zubehör(-teile) und Veränderungen am Wohnmobil Customizing-Blog Tipps & Tricks, Lifehacks Lifehacks-Blog
Norwegen Tour 2024
🇳🇴 Norwegen Tour 2024 🇳🇴 Norwegen… …hat uns lange fasziniert und steht vermutlich bei vielen Campern auf der Reiseliste. Wir haben uns eine 14-tägige selbst geplante Rundreise durch Südnorwegen mit einigen tollen Highlights ausgearbeitet. Das wir bereits am zweiten Tag von unserem Plan „abweichen“, wussten wir zu Beginn natürlich nicht – aber da wir keine Stellplätze gebucht hatten, konnten wir ganz flexibel reisen – und das machte die Reise zu einem unbeschreiblichen Urlaub! 31.05. – 16.06.17 Tage / 16 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4.5/5 19.06.2024 📆 Unser Reiseplan Tag Ort / Sehenswürdigkeit / Ausflugsziel 1 Anreise > Hirtshals 2 Überfahrt nach Kristiansand, Stavanger 3 Wanderung Preikestolen, Utstein Kloster 4 Åkrasanden, Nationaldenkmal Haraldshaugen, Kvalen Fyr 5 Bergen 6 Voss, Tvindevossen 7 Vøringsfossen / Hardangervidda Nationalpark 8 Kinsarvik / Hardangervidda Nationalpark 9 Bondhus See am Folgefonna Nationalpark 10 Heddal Stabkriche 11 Lumber Slide – Tømmerrenna 12 Kristiansand 13 Überfahrt nach Hirtshals > Blåvand: Hvidbjerg Strand Camping 14 Blåvand: Hvidbjerg Strand Camping 15 Blåvand: Hvidbjerg Strand Camping 16 Weiterfahrt nach Hamburg 17 Abreise Hamburg Tag 1: Anreise nach Hirtshals Auf geht’s – zunächst nach dänemark… Zu Hause📍 Menden (Sauerland) Endlich geht's los… …ins gut 850km entfernte Hirtshals in Dänemark. Die Fahrt dauerte (brutto) ziemlich genau 12 Stunden, aber wir haben auch mehrere (Essens-)Pausen und (Tank-)Stopps eingelegt. Bis auf den üblichen Stau rund um Hamburg herum sind wir gut durchgekommen und hatten keine Probleme. Hirtshals📍 3 Havnegade, 9850 Hirtshals Warten auf die Fähre Über die park4night-App (Camper werden diese sicher kennen), haben wir uns im Voraus einen Stellplatz für die Nacht ausgeguckt – und Glück gehabt: ein paar wenige Plätze waren dort noch frei! Der Übernachtungsplatz ist unweit des Hafens und bot sogar eine (öffentliche und kostenlose) Toilette an, die vermutlich aber zum benachbarten Café gehört. Weil es Abend um 22h noch recht hell und angenehm draußen war, gingen wir mit Juli eine kleine Runde durch das Hafengebiet und waren sogar am Strand und an der Nordsee!!! Ein gelungener Einstieg in die kommenden 14 Tage!!! Für alle zum „Nachschlagen“ des Stellplatzes:https://park4night.com/lieu/442520/ Tag 2: Überfahrt Kristiansand & Stavanger unsere erste fährüberfahrt… Hirtshals📍 Containerkajen 4, 9850 Hirtshals Früh morgens ging's los Unsere Fähre (Fjordline) startete ab 09:30 Uhr Richtung Kristiansand. Wir haben in Hirtshals noch einen keinen Tankstopp eingelegt („Günstige“ 1,66€/Liter Diesel) und begaben uns dann zum nicht weit entfernten Abfertigungsterminal von Fjordline, was super ausgeschildert war und problemlos klappte. Auf der Fähre angekommen wurden wir auf einen Platz „geparkt“, der nur wenige Zentimeter vom benachbarten Wohnmobil entfernt war. Gott sei Dank ging aber alles gut und wir konnten unsere Weiterfahrt problemlos fortsetzen. Stavanger📍 Stavanger Stavanger Unser Weg führte uns über die E39 vorbei an unzähligen Schafen, Flüssen und kleinen Seen. Ein Norwegen, wie man es kennt und sich vorstellt – wahnsinnig schön und beeindruckend! In Stavanger angekommen, unternahmen wir einen kleinen Spaziergang durch die Altstadt, die mit ihren niedlichen Häusern den typischen nordischen Charme zum Ausdruck bringt. Viel Zeit wollten wir aber nicht verlieren und stattdessen lieber ein paar „Kilometer machen“, sodass wir erwartungsvoll die Weiterreise antraten. Übernachtungsplatz📍 Ryfylkevegen 4100 Jørpeland Übernachtungsplatz Weiter ging es dann noch 30 Minuten Richtung Preikestolen, den wir am Folgetag bewandern wollen. Über die App fanden wir einen Parkplatz mit Toilette und Ver-/Entsorgung bzw. Frischwasser (wobei zu wenig Wasserdruck). Auch wenn die App eine Höchstparkdauer von 6h auswies, konnten wir keine derartigen Schilder finden und standen die Nacht über (mit anderen Mitcampern per Campingbus, Zelt und Auto mit Dachzelt). Auch hier wieder unser Übernachtungsplatz:https://park4night.com/lieu/35327/ Tag 3: Preikestolen und Kloster Utstein Das erste Highlight der Tour Preikestolen📍 4110 Songesand Hoch zum Preikestolen Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir wenige Kilometer zum Parkplatz (P2), von dem aus wir den Preikestolen bewanderten. Der etwas näher gelegene P1 war für Wohnmobile gesperrt, daher wurden wir direkt auf den P2 gewunken. Für 250 Kronen (ca. 22 EUR) konnten wir hier den ganzen Tag stehen (Übernachten ist jedoch verboten). Der Preikestolen (Felskanzel) ragt 604 Meter über den Lysefjord und der Aufstieg gehört zu den berühmtesten Bergtouren Norwegens.Die Wanderung führte im wahrsten Sinn des Wortes über Stock und Stein. Mit gutem Wanderschuhwerk ließ sich die Strecke gut bewältigen, eine ausreichende Kondition und Wandererfahrung sollte man aber schon mitbringen. Ingesamt betrug unsere Wanderstrecke 9,2 km (420 Hm) und dauerte ca. 2:48 Stunden. Natürlich legten wir aber immer mal wieder Pausen für Fotos, Videos, Essen & Trinken ein. Angesetzt war die Tour sogar für 4 Stunden… Zurück von der Wanderung planten wir noch auf dem Parkplatz unsere neue Tour: eigentlich wollten wir als nächstes zum Kjerag, dem höchsten Gipfel der Region Lysefjord, aber wir entschieden uns spontan um und brachen auf in Richtung Åkrehamn, wo es einen „Sandstrand wie in der Karibik“ geben sollte. Kloster Utstein📍 Mosterøyveien 801, 4156 Mosterøy Kloster Utstein Auf dem Weg dorthin legten wir noch einen Zwischenstop bei dem Utstein Kloster in der Kommune Stavanger in Rogaland ein. Das ehemalige Augustinerkloster war dem heiligen Laurentius geweiht und wurde auf der Insel Klosterøy errichtet. Es gehörte zum Bistum Stavanger und ist heute die am besten erhaltene mittelalterliche Klosteranlage Norwegens und mit der Olavsrose ausgezeichnet. Weiter ging es dann ein kleines Stück mit der Fähre, denn der Landweg hätte wenig Sinn gemacht (über 600km!). Vorbei an wunderschöner Natur, Schafherden und kleinen norwegischen Dörfern waren wir ca. 1,5 Stunden unterwegs. Wenige Minuten hinter Åkrehamn, Richtung Ferkingstad, entdeckten wir dann einen wundervollen Übernachtungsplatz mit einem atemberaubenden Meerblick! Leider das ganze ohne Ver-/Entsorgungsmöglichkeiten und Toiletten und auch noch OHNE Vermerk in Camping-/Stellplatz-Apps, daher wirklich „ursprünglich“ und „natürlich“. Das war uns eine Übernachtung auf jeden Fall wert! Ab und an kamen auch Norweger vorbei und genossen für ein paar Minuten die traumhafte Aussicht aufs Meer. Da die Sonne erst um viertel vor 23 Uhr unterging und bereits um hab 5 Uhr morgens aufging, hatten wir richtig viel von dem Tag. Angesichts der zahlreichen Erlebnisse und Eindrücke (jetzt schon…) können wir gar nicht glauben, dass wir erst 3 (!!!) Tage hier sind (netto sogar 2 Tage ohne den Anreisetag). Tag 4: Åkrasanden & Haraldshaugen karibische gefühle Åkrasanden📍 Åkrehamn Die Karibik in
Emsland-Camp
Emsland- Camp 🇩🇪 Haren (Ems), Deutschland Ins Emsland… …hatte es uns für ein „kurzes“ Wochenende gezogen. Das Wetter verhieß am Samstag schönste Frühlingstemperaturen und so begaben wir uns zu diesem wundervollen kleinen Campingplatz in Haren (Ems). Eins vorweg: Hier waren wir ganz sicher nicht das letzte Mal!!! 08. – 10.03.2024FR-SO: 2 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4.5/5 13.03.2024 EMSLAND-Camp Harener Str. 34 D-49733 Haren (Ems) http://www.emsland-camping.de Unser Reisebericht natur trifft aktivität EMSLAND-CAMP – WOW! Los ging es am Freitag nach der Arbeit ins knapp 200 km entfernte Haren (Ems). Trotz Feierabend- und Wochenendverkehr sind wir super durchgekommen und erreichten am frühen Abend unser Ziel: Emsland-Camp. Nach den üblichen Aufbau- und Anschlussarbeiten erkundeten wir wie gewöhnlich kurz den Platz und ließen den Abend in dem Restaurant ausklingen – bei einer vegetarischen und einer Fisch-Tapas-Platte. Köstlich! Der nächste Morgen weckte uns mit einem schönen Sonnenaufgang und herrlichem Wetter, das den ganzen Tag frühlingshaft warm blieb. Unser Morgenspaziergang mit Juli führte uns – nach einem ausgiebigen Frühstück – zunächst an den kleinen Sandstrand, vorbei an frei zur Verfügung stehenden offenen Holzhütten weiter zum Hundespielplatz, der Hundewiese an den Hundestrand. Der Campingplatz wartet wirklich mit einer tollen und reichhaltigen Ausstattung aus: Sowohl für Kinder, als auch für Hundebesitzer, bietet sich hier ein kleines, wenn nicht sogar großes, Paradies! Weiter ging es dann einen schön ausgebauten Fuß-/Radweg ins kleine Nachbarörtchen Fehndorf, das mit typischer norddeutscher Architektur und immer wieder vorhandener kleiner Verkaufsstände und Dorflädchen begeistern kann. Am Nachmittag genossen wir dann die erste richtige Frühlingssonne vor dem Wohnmobil und spazierten im Anschluss mit Juli in ein nahe gelegenes kleines Waldstück, welches sich auch an den Campingplatz anschloss. Da wir den Stellplatz bis 11:00 Uhr verlassen mussten, fuhren wir nach dem Checkout am Sonntag noch ins nicht weit entfernet Emmen (NL), wo wir uns in den Sonntags geöffneten Supermärkten ein paar Lebensmittel für zu Hause mitnahmen. Im Ort selber war wegen geschlossener Geschäfte leider nicht viel los, sodass wir relativ schnell den Rückweg nach Hause antraten. …und noch ein paar video-impressionen Das Video hierzu gibt’s jetzt bei YouTube! Abonniert uns gerne und lasst uns ein „Like“ da! https://youtu.be/SPcY3clwgic Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… stellplatzimpressionen Anreise und Lage 4.5/5 Die Anreise verlief problemlos und der Camping-/Parkplatz war sehr gut zu finden. Platz und Ausstattung 4.5/5 Sehr gut angelegter und großer Stellplatz: Stellplatz auf Kies, davor eine gepflasterte Fläche / Terrasse und eine kleine Grasfläche. TOP! Viele Annehmlichkeiten vor Ort (Mietwagen,-fahrräder,-E-Scooter, Restaurant, Sitz- und Verweilmöglichkeiten, Spielmöglichkeiten, Brötchenservice, Hundewaschplatz…) – insg. sehr hundefreundlich! Sanitäranlagen 4.5/5 Wir hatten an unserem Stellplatz ein eigenes kleines Bad, bestehend aus Toilette, Waschbecken, Dusche und einem separaten Vorraum mit einer elektronischen Handtuchheitzung. Leider über Strom, was den (kostenpflichtigen) Verbrauch ansteigen lässt – aber vor dem Hintergrund der „Nachhaltigkeit“ absolut i.O. ist. Freizeit / Aktivitäten 4.5/5 Diverse Spielmöglichkeiten für Kinder und Hunde (Agilty, Hundeplatz, -strand), vIele Ausflugsmöglichkeiten in näherer Umgebung (inkl. NL) per (Miet-)Fahrrad und/oder -Auto erreichbar. Ver-/Entsorgung WoMo 4.5/5 Grauwasser konnte man an der Ein-/Ausfahrt (sehr gut befahrbar) entsorgen – auch am Stellplatz war dies über ein Bodeneinlass möglich. Frischwasser konnten wir direkt am privaten Sani-Häuschen zapfen. Schwarzwasser mussten wir – wegen des Privatbads – nicht entsorgen. WLAN / Mobilfunkempfang 5/5 Kostenfreies WLAN ohne Eingabe von Zugangsdaten oder vorgeschaltete Login-Seite. Mit einer Geschwindigkeit von 27 Mbit/s war TV-Streamen problemlos zu jeder Zeit möglich. TOP! Preis/Leistung 4/5 Bezahlt haben wir für den Stellpllatz (Kat. „Green Camping“) mit Privatbad 90 EUR (2 ÜN, FR-SO 11:00 Uhr) plus nochmals 13,20 EUR für 22 kWh Strom (0,60 EUR/kWh). Es gibt natürlich auch günstigere Stellplätze (z.B. in einer Reihe vor dem Campingplatz – mit Strom/Wasser, aber ohne Privat-Bad), aber auch teurere. Ingesamt für das Gebotene aber durchaus vertretbar. GESAMTBEWERTUNG 4.5/5 Insgesamt vergeben wir über alle Kriterien wohlverdiente 4,5 Sterne. Fazit Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt. Empfehlung ja / nein Wir sind hellauf begeistert von diesem Campingplatz!!! Die Frage, ob wir wiederkommen stellt sicht daher nicht, sondern eher WANN wir wiederkommen! Von uns zu Hause aus sehr gut zu erreichen und daher auch lohnenswert, schon am FR nach der Arbeit anzureisen. Der Platz selber bietet unzählige Möglichkeiten und kann mit sehr guter Gastronomie aufwarten! Die Stellplätze mit Privatbad sind schon etwas feines und alle Mitarbeitenden waren sehr freundlich, egal, ob in der Rezeption oder im Restaurant. Es wurde immer nach Lösungen gesucht – und wenn es „nur“ ein Sitzplatz im Restautrant ohne Reservierung ist! Toll auch die Möglichkeit, sich Fahrräder oder E-Autos auszuleihen, um damit die Gegend zu erkunden. Beitrag teilen: Auch interessant: Unser Fahrtenbuch mit einer Liste und Links zu allen unseren Fahrten – und ein paar Statistikzahlen… Fahrtenbuch hier geht’s zu unseren Blogseiten: Berichte zu Reisen, Ausflugszielen, Camping- & Stellplätzen Reise-Blog Zubehör(-teile) und Veränderungen am Wohnmobil Customizing-Blog Tipps & Tricks, Lifehacks Lifehacks-Blog
Bad Sooden-Allendorf
Bad Sooden-Allendorf (an der Werra) 🇩🇪 Bad Sooden-Allendorf, Deutschland Über Silvester… …suchten wir – vor allem wegen unserer Juli – einen Ort, an dem möglichst wenig Feuerwerk gezündet wird. Die Wahl fiel auf das kleine und beschauliche Örtchen Bad Sooden-Allendorf und den im Nachbarort Wahlhausen gelegenen Campingplatz „Camping Oase“ 29.12.2023 – 01.01.20243 Tage / 3 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 3/5 19.01.2024 Camping Oase Wahlhausen Kreisstrasse 32 D-37318 Wahlhausen http://www.camping-oase.de Unser Reisebericht Tag 1 (FR), 29.12. – Anreise Über den Jahreswechsel suchten wir nach einem „beschaulichen“ Plätzchen, an dem sich das Feuerwerk auf ein Minimum beschränkt – unsere Juli leidet unter den Geräuschen und Knallern – wie viele Hunde – schon ziemlich… wir versuchen daher, Ihr die Zeit so angenehm wie möglich zu machen. Unser diesjähriges Ziel fiel dann auf den kleinen Kurort Bad Sooden-Allendorf, direkt an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Thüringen und Hessen gelegen. Der Campingplatz war etwas ortsauswärts in Wahlhausen in unmittelbarer Nähe zur Werra gelegen. Wir kamen nach knapp 200 Kilometern am Freitag Abend an und konnten nach kurzer telefonischer Rücksprache (die Rezeption ist in den Wintermonaten geschlossen) direkt auf einen freien Stellplatz. Auf Grund der wochenlangen Regenfälle und der generellen aktuellen Hochwasserlage war der Rasenplatz mit Hanglage (keine Gittersteine, o.ä.) schon recht aufgeweicht und nur mit einem beherzten „Schwung“ zu befahren. Dies klappte zum Glück, nur leider reichten die Auffahrkeile nicht aus, um eine waagerechte Position zu erreichen – ein 4% Gefälle blieb leider bestehen und machte sich auch spürbar im Wohnmobil bemerkbar (Stehen, Kochen, Schlafen,…). Tag 2 (SA), 30.12. Bad sooden-allendorf Der nächste Tag startete mit einem Rundgang durch den Ort Bad Sooden-Allendorf. Die vielen alten Fachwerkhäuser versprühen einen besonderen Charme und prägen das Stadtbild. Bad Sooden-Allendorf liegt im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Die Kernstadt ist ein historischer Doppelort rechts und links der Werra, der seit dem Mittelalter über viele Jahrhunderte seine Bedeutung und seinen Reichtum aus der Salzgewinnung aus Solequellen bezog. Leider hatten viele Geschäfte geschlossen, was zum einen zwischen Weihnachten und Neujahr und zum anderen generell an den Wintermonaten lag – im Sommer dürfte die Stadt um ein Vielfaches belebter sein. Dieser Umstand stellte sich aber auch als Vorteil heraus, denn Museen oder Cafés konnte man so ohne lange Wartezeiten und mit ausreichend Platz besuchen. highlights Wir besuchten das Gradierwerk und das sehenswerte Söder Tor.Dieses ist das historische Stadttor im Stadtteil Sooden und ein Wahrzeichen der Kurstadt.Es wurde wohl um 1700 errichtet und war der einzige Zugang zur landgräflichen Saline. Ein strenger Torwärter kontrollierte hier alle Personen, damit niemand Salz heraustransportieren konnte, ohne den vorab erforderlichen Zoll entrichtet zu haben. Im angrenzenden Salzmuseum erfährt man Historisches zum ehemaligen Abbau des Salzes an der Saline – der 1 EUR Eintritt lohnt sich hier auf jeden Fall und bietet spannende Einblicke in die damalige Zeit! Weiter ging es dann zur St. Crucis-Kirche, einer sehr schönen historischen evangelischen Kirche in historischer Kulisse, die schon von Weitem als Wahrzeichen der Stadt Bad Sooden-Allendorf zu sehen ist. Nicht weit entfernt bedindet sich das Tor in der alten Stadtmauer – und die Reste der Stadtmauer, die teils noch gut erhalten war. Tag 3 (SO), 31.12. auf teufels spuren Heute stand (wetterbedingt) nur eine kleine Wanderung an. Vom Parkplatz im benachbarten Lindewerra aus sah man bereits die Teufelsfigur. Von der lebensgroßen Skulptur aus ging es dann bergauf Richtung Teufelskanzel. Hierbei handelt es sich um Buntsandsteinfelsen, die oben am Bergkamm gelegen sind. Der größte Sandsteinklotz der hangwärts bestimmt 4-5 Meter senkrecht abfällt, ist mit einem Gitter gesichert und stellt die Teufelskanzel dar, welche der Teufel höchstpersönlich dort fallen gelassen haben soll. Die Sicht talwärts ist im Radius nicht sehr groß, doch schaut man auf eine große Schleife der Werra hinab. Diese hufeisenförmige Schleife soll dem Huf des Teufels entstammen. Im gleichnamigen Wirtshaus Teufelskanzel, das sich unweit der Teufelskanzel befand kehrten kurz ein und genehmigten uns ein „Teufelsradler“ (bestehend aus Schwarzbier und Sprite), das es so in der Form auch nicht oft gibt… Wieder am Campingplatz angekommen, ließen wir den Silversterabend (wie letztes Jahr in Koblenz) gemütlich bei Raclette ausklingen und begossen das Neue Jahr mit einem Sektchen! FROHES NEUES JAHR!!! Tag 4 (MO), 01.01. Nach dem Frühstück brachen wir gegen Mittag wieder auf in Richtung Heimat. Die knapp 200 Kilometer waren super zu bewältigen – viel Verkehr gab es an Neujahr nicht… Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… stellplatzimpressionen Anreise und Lage 4/5 Die Anreise verlief problemlos und der Stell-/Parkplatz war gut zu finden. Die Werra ist allgegenwärtig und in Bad Sooden-Allendorf ist man mit dem Rad in wenigen Minuten. Platz und Ausstattung 2/5 Ausstattung gibt es recht wenig. Ein Brötchendienst ist zwar vorhanden, ebenso wie ein kleines Restaurant. Allerdings ist in den Wintermonaten leider das meiste nicht verfügbar, auch die Rezeption ist nicht dauerhaft besetzt. Die Stellplätze sind sehr gefällig und das WoMo ließ sich trotz Auffahrkeilen nicht in die Waagerechte bringen. Sanitäranlagen 2.5/5 Das Sanigebäude (eines für den gesamten Platz) befindet sich zentral am Eingangsbereich. Einigermaßen sauber, aber doch schon etwas in die Jahre gekommen. Duschen und Einzelwaschkabinen sind ohne Münzen / Zähler nutzbar. Freizeit / Aktivitäten 2/5 Auf dem Platz selber gibt’s nichts, aber man ist recht schnell in Bad Sooden-Allendorf. Hier gibt’s dann mehr zu unternehmen und zu erkunden. Ver-/Entsorgung WoMo 2/5 Frischwasser war am Sanigebäude zu beziehen, Müllcontainer befanden sich angrenzend an das Gebäude. WLAN / Mobilfunkempfang 2/5 WLAN gab es nur im Restaurant-Bereich, aber der Mobilfunkempfang reichte zum Streamen (TV / Musik) aus. Preis/Leistung 3/5 Wir haben für 3 Nächte inklusive Strom für 2 Personen und 1 Hund ca. 60 EUR bezahlt. GESAMTBEWERTUNG 2.5/5 Insgesamt vergeben wir über