Dänemark/SPO 2023 – Teil 1/3 🇩🇰 Skiveren, Dänemark Dänemark & Sankt Peter-Ording (SPO)Unsere Tour im Mai 2023 Unsere etwas längere Urlaubsreise über knappe 2 Wochen im Mai führte uns an drei verschiedene Orte und Campingplätze:Skiveren (), Henne Strand () & Sankt Peter-Ording „SPO“ () Teil 1 unserer Reise startet in Skiveren, Nordjütland, südlich von Skagen. 06. – 12.05.20237 Tage / 6 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4.5/5 23.05.2023 Skiveren Camping Niels Skiverens Vej 5-7 DK – 9982 Ålbæk Webseite Unsere Dänemarktour 2023… in 3 Teilen: Teil 1Skiveren Tag 1 bis 706.05. – 12.05. Coming soon… Teil 2Henne Strand Tag 7 bis 10 12.05. – 15.05. Zum Blogeintrag Teil 3Sankt Peter-Ording Tag 10 bis 1315.05 – 18.05. Zum Blogeintrag Unser Reisebericht Tag 1 (SA) – Anreise auf nach dänemark! Morgens gegen halb 6 Uhr in der Früh machten wir uns auf den knapp 900km weiten Weg nach Dänemark. Unseren ersten kurzen Halt machten wir am Rastplatz Dammer Berge, wo wir drei uns kurz die Beine vertreten konnten. Nicht lange pausierend nutzen wir das zügige und staufreie Vorankommen und passierten so ziemlich genau um halb 10 Uhr den Elbtunnel in Hamburg – und so ging es zum Glück auch weiter. Kurz vor der Grenze fuhren wir von der Autobahn ab, um nochmals vollzutanken und traten dann die zweite Hälfte der Hinreise (noch knapp 400km) bis zu unserem Urlaubsort Skiveren an. Je nördlicher wir kamen, desto weniger Verkehr war auf den Autobahnen und Straßen zu verzeichnen und so kamen wir mit entschleunigenden 110km/h mit Tempomat gegen Nachmittag am Campingplatz Skiveren Camping an. Nach dem Einchecken an der Rezeption bei einem sehr freundlichen deutsch-sprechenden Mitarbeiter fuhren wir zu unserem Stellplatz (A07) und waren überrascht, dass wir hier fast alleine waren. Ingesamt war der Campingplatz zu der Zeit recht wenig besucht und ausreichend Plätze frei – auch für Kurzentschlossende also kein Problem noch sehr schöne Plätze zu finden. Kurz den Strom angeschlossen, das Frischwasser aufgefüllt und die Markise ausgefahren, begaben wir uns auf kleine Platzrunde zu dem nahegelegenen Sanitärgebäude. Hier war alles picobello und so sauber, dass man nahezu vom „Boden essen konnte“. Aber näheres dazu unten in der „Platzbewertung“. Weiter ging es dann über die Dünen, die den Campingplatz vom Strand trennen, zur Nordsee und dem langen Sandstrand. Hier wurden wir mit einem Wahnsinns-Blick belohnt – und die „Strapazen“ der Hinfahrt (die eigentlich keine waren…) waren im Nu vergessen! Ja, das hat sich (schon jetzt) gelohnt!!! Tag 2 (SO) – Råbjerg Mile / Ålbæk highlight 1: die riesige wanderdüne Am zweiten Tag, oder ersten „richtigen“ Urlaubstag, zog es uns direkt zum ersten, nicht weit entfernten, Highlight der Region: Råbjerg Mile, Dänemerks größte Wanderdüne. Die Wanderdüne misst rund 1000×1000 Meter, beinhaltet 3,5 Millionen m3 Sand, ist bis zu 40 Meter hoch und deckt eine Fläche von ca. 2 Quadratkilometern ab – dabei bewegt sich die Düne jedes Jahr 15 Meter Richtung Nordost. Das bedeutet, dass in ungefähr 100 bis 200 Jahren die Hauptverkehrsstraße nach Skagen komplett von Sand bedeckt sein wird und dass Bäume oder ähnliches, die von der Wanderdüne bedeckt wurden, ca. 40 Jahre später auf der anderen Seite wieder auftauchen. Wir sind mit unseren Gravelbikes (und Juli im Hundeanhänger) dorthin gefahren und genossen die unterschiedlichen Untergründe (Strasse, Sand, Kies-/Steinwege). Schon die Fahrt machte richtig Freude und die wechselnden Landschaftseindrücke erst recht. Die Wanderdüne gleicht wirklich einer Sandwüste und so kamen wir uns inmitten dieser auch teilweise vor! Und das in Dänemark – einfach unglaublich! Auf dem Rückweg führte uns unsere Route (komoot-Strecke) durch das kleine beschauliche Ålbæk, das zwischen Frederikshavn und Skagen liegt. Tag 3 (MO) – Skagen und Grenen highlight 2: die versandete kirche Heute ging es weiter mit dem nächsten Highlight unserer Reise: einem Besuch in Grenen bzw. dem nördlichsten Punkt Dänemarks, wo Nordsee und Ostsee ineinander fließen. Auch diese Reise sind wir wieder mit unseren Gravelbikes und Juli im Hundeanhänger gefahren, wohlwissend, dass uns gute 60km bevorstanden. Nach dem Frühstück begaben wir uns daher direkt auf die Reise, zum großen Teil auf der „Radroute 1“. Vorbei an alten Munitionslagern und Bunkern der Deutschen aus dem 2.Weltkrieg erreichten wir unser ersten Etappenziel und Sehenswürdigkeit: die „Versandete Kirche“ St. Laurentiuns, südwestlich von Skagen gelegen (Gamle Landevej 63, 9990 Skagen, Dänemark). Seit dem 13. Jahrhundert haben Menschen in Skagen gelebt. Die ältesten Informationen über die St. Laurentius Kirche stammen aus dem Jahr 1387.1795 erteilte König Christian VII die Erlaubnis, die Kirche stillzulegen, die nicht länger vor dem Flugsand geschützt werden konnte. Der Kirchturm stammt aus dem 15. Jahrhundert, wurde jedoch im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut. Nach dem Abriss der Kirche diente dieser Turm als Seezeichen und wurde daher 1816 weiß gekalkt. Die letzte Beerdigung auf dem Kirchhof fand im Jahr 1810 statt. Kurz verweilt, ging es dann weiter auf unserer Radtour durch Skagen nach Grenen. highlight 3: grenen – ostsee und nordsee treffen sich! Grenen oder Skagens Gren ist die sandige Landspitze nordöstlich der Stadt Skagen und bildet den nördlichen Endpunkt der nordjütischen Insel Vendsyssel-Thy und damit Jütlands und Dänemarks. Der Zusammenfluss von Nordsee und Kattegat, ein vielbesuchtes Ausflugsziel. In der Woche und außerhalb der Schulferien konnten wir zwar einen vollen Parkplatz feststellen, jedoch verläuft es sich auf Grund der Größe des Strandes hier recht gut. Recht windig ist hier erfahrungsgemäß natürlich schon, aber man konnte auch zu dieser Jahreszeit mit kurzer Hose und barfuß durch den weißen Sand spazieren – auch wenn manch anderer Besucher mit Winterjacke und Mütze anzutreffen war… In den Dünen machten wir kurz Pause und schauten „dem regen Treiben“ zu, sowohl den Fußgängern am Strand als auch den riesigen Frachtschiffen am Horizont der Ostsee. highlight 4: vippefyr in skagen Auf dem Rückweg machten wir auch einen kurzen Stopp am „Vippefyr“ – einem sehr schönen rekonstruierten Vorgänger der Leuchttürme auf einem Hügel mit herrlichem Blick aufs Kattegat. Um diese Jahreszeit angenehm leer und ruhig (Fyrstuevej 17, 9990 Skagen, Dänemark). Weiter ging es dann nach Skagen, Stadt. Wir parkten unsere Räder am Anfang der Fußgängerzone und erkundeten diese zu Fuß. Ein leckeres Eis diente als
Unser Gasgrill
Unser Gasgrill von Enders … Dieses Zubehör hat eigentlich jeder im Urlaub mit an Board und gibt es in unzähligen Ausführungen und Preisklassen: ein Grill! Warum wir uns für dieses 2-Flammen-Modell von ENDERS entschieden haben und ob wir den Kauf bereuen oder nicht – lest ihr hier! 23.04.2023 wir geben gas (am grill…)! Gas, elektro, holzkohle? Wenn es etwas gibt, das nahezu jeder Camper mit in den Urlaub nimmt, dann ist es ein … GRILL! Das abendliche Zubereiten diverser Spezialitäten auf heißer Flamme ist doch untrennbar vom Camping-Urlaub, oder? Wir haben uns auch einige Zeit mit dem Thema beschäftigt und berichten hier von unseren persönlichen Meinungen. Gerade beim „Grillen“ gehen die Geschmäcker aber erfahrungsgemäß schon weit auseinander… Gas oder Elektro oder doch Holzkohle? Klein und leicht oder doch größer für mehr Grillfläche? Welche Gasflasche / Kartusche möchte bzw. brauche ich…? All das sollte man im Voraus bedenken und für sich festlegen… In unserem Fall war schnell klar, dass wir auf jeden Fall einen Gasgrill möchten, auch vor dem Hintergrund, dass der Hersteller (Chausson) dankenswerterweise bereits eine praktische Gas-Außensteckdose verbaute. Somit entfällt schon einmal das „unhandliche“ Hantieren (Ein-/Ausbauen) mit Gasflaschen. In die Auswahl fielen somit ausschließlich Gas-Grills mit einem Druck von 30 mbar, da diese als Betriebsdruck im Wohnmobil anliegen („handelsübliche“ Gasflaschen haben einen Druck von 50 mbar, sodass für den Direktanschluss des Grills an eine Gasflasche ein Druckminderer von Nöten wäre). Unsere Auswahl fiel dann auf den Enders Explorer Next Pro Gasgrill 30 mbar in der Caravan-Ausführung, den es für ca. 179-199 EUR zu kaufen gibt. Inkludiert ist bereits ein 1,5m langer Gasschlauch mit Schnellkupplungsanschluss für die Außensteckdose. Wir haben zusätzlich aber noch einen 3,0m langen Schlauch dazugekauft, um etwas flexibler hinsichtlich des Standorts des Grills zu sein. Hier einmal zusammengefasst die Produktbeschreibung und Eigenschaften des Gasgrills: Beschreibung Merkmale Eigenschaften Beschreibung Zum direkten Anschluss an die Gasaußensteckdose von Freizeitfahrzeugen! Die robuste, großvolumige Garhaube aus Aluguss, sowie die hilfreiche Ablagefläche, welche dem Grill zusätzlich eine Menge Stabilität verleiht, unterscheiden die „Pro-Version“ vom normalen „Explorer Next“! Als mobiles Stand- oder Tischgerät nutzbar. Mit hitzebeständiger Grillhaube, integriertem Thermometer und 2 Brennern ist direktes, wie auch indirektes Grillen oder Backen möglich. Durch die Entnahme der Grillroste kann auf 2 Brennerstellen gekocht oder gleichzeitig gekocht und gegrillt werden. Aluminiumguss-Brennkammer mit hitzebeständiger Spezialbeschichtung. Piezo-Zündung. Integrierte Edelstahl-Flammabdeckung. Optimierte Beinkonstruktion für einen extrem sicheren Stand. Tolle Ergebnisse beim Niedrigtemperaturgaren. Merkmale Thermometer im Deckel integriert Zwei Edelstahlroste Integrierte Flammabdeckung Herausnehmbare Fettauffangschale Hitzebeständig beschichtete Grillhaube Aluguss Brennkammer mit hitzebeständige Spezialbeschichtung Stahl pulverbeschichtetes Untergestell Arbeitshöhe: ca. 66 cm Aufbaumaß Standgerät (BxTxH): 59 x 47 x 80 cm. Aufbaumaß Tischgerät (BxTxH): 48 x 42 x 38 cm Schlauch im Lieferumfang enthalten Der Grill in der Variante 30 mbar ist ausgelegt auf Campingnetze mit einem Gasdruck von 30mbar und darf nur zum Anschluss an eine entsprechende Gasaußensteckdose verwendet werden. Eigenschaften Art Grillgeräte Gasgrill Farbe blau Gewicht 10,2 kg Material Edelstahlrost Piezo Zündung ja Tischgrill Standgrill Kochstellen 2 Kochstellen Grillrost (LxB) 48 x 32 cm Maße offen (LxHxT) 59 x 80 x 47 cm Leistung 4400 W Betriebsdruck 30 mbar Enders Explorer Next Pro …in der 30mbar Camping Ausführung mit zusätzl. 3m Gasschlauch Der Grill ausgepackt… …mit sämtlichen Zubehör Beine einstecken und Hebel runterdrücken – fertig! Der Grill ist auch zum “Kochen” nutzbar Oder mit Grillrosten zum “grillen” Praktisch: Ablagefläche unterhalb des Grills Auch praktisch: Thermometer für die Innentemperatur Zwei unabhängige Gasregler… …zur getrennten Steuerung der linken und rechten Gaseinheit Qualitativ wie immer bei Enders nichts auszusetzen! Verschraubbarer Gasanschluss am Gerät Sie siehts einmal montiert mit Gasschlauch aus Das andere Ende kommt per Schnellkupplung an die Gasaußendose Absperrhebel umgelegt – und per Piezo-Zündung “Gas geben” Erster Test in Ostfriesland… …BESTANDEN – es schmeckt! Aufbau, anschluss, test Aufbau Was beim ersten Mal logischerweise noch etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt, geht ab dem zweiten und dritten Mal bereits ohne Bedienungs-/ Aufbauanleitung. An die Montage der Beine muss man sich erst ein wenig gewöhnen, da diese nur eingesteckt und per Hebel befestigt werden – andere Hersteller haben das der Schraubverbindung gelöst – jedoch funktioniert die „Steckverbindung“ des ENDERS Grills ohne Tadel. Viel gibt es auch gar nicht zu beachten beim Aufbau: Beine einstecken untere Querstreben in die Beine einstecken Ablagefläche auflegen Fettauffangschalen einlegen Grillrost auflegen Gasschlauch anschrauben …und schon kann es losgehen! Anschluss Nachdem der Grill einmal aufgebaut war, musste man nur den Gasschlauch mit dem Grill verbinden (Schraubgewinde) und die andere Seite per Schnellkupplung in den Anschluss der Außensteckdose stecken. Sobald die Kupplung eingerastet ist, kann man den Gassperrhebel in der Außensteckdose umlegen – und den Grill per Piezo-Zündung (also ohne Feuerzeug) „befeuern“. Bei unserem jetzigen Wohnwagen entfällt leider die Möglichkeit des Schnellkupplungsanschlusses, da wir leider aktuell keinen Gas-Außenauschluss haben und somit die Gasflasche mit einem 30mBar-Druckminderer direkt anschließen müssen. Test-/Angrillen Das erste wirkliche Test-/Angrillen fand in unserem Osterurlaub in Ostfriesland statt. Hier konnten wir frischen Fisch von einem zum Campingplatz kommenden Fischhändler kaufen, den wir an zwei Abenden perfekt in der Pfanne zubereitet haben. Natürlich waren auch „klassische“ (Veggie-) Würstchen als auch Grillkäse in der Aluschale kein Problem und schnell fertig! Ohne den Grillrost nutzen wir den Grill auch bereits als Kochmöglichkeit (in unserem Fall für Kartoffeln). Mit etwas Übung und Fingerspitzengefühl bei der Temperatur ist sämtliches Grillgut im Nu zubereitet! TIP TOP! Fazit Wir sind super happy mit dem Gasgrill! Der Grill ist schnell aufgebaut, super schnell auf „Betriebstemperatur“ und lässt sich gut regulieren. Ebenso sind wir positiv begeistert von der Möglichkeit, das Grillrost zu entfernen (bei Bedarf auch nur die eine Hälfte) und den Grill dann als „Herdplatte“ zu benutzen, was ebenso sehr gut funktioniert hat. Somit erspart man sich das platzmäßig teilweise doch recht „enge“ Kochen im Wohnmobil. Vor allem in Verbindung mit unserem Gas-Außenanschluss ist es kaum Arbeit und der Grill schnell einsatzbereit (oder abgebaut). Von uns daher eine klare Empfehlung für diesen Grill……auch wenn dieser natürlich nicht zu den „kompaktesten“ oder „leichtesten“ (10kg…) zählt, aber für unsere Verhältnisse und Anforderungen eine sehr gute Lösung darstellt. produktliste: * * Wir haben sämtliche Artikel selbst erworben und wurden
Camping am Deich in Ostfriesland
Camping Am Deich – Krummhörn / Ostfriesland 🇩🇪 Krummhörn, Deutschland Camping am Deich – der Name ist Programm! Am langen Osterwochenende von Karfreitag bis Ostermontag genossen wir in Ostfriesland frischen Fisch, lange Radtouren und Spaziergänge, einige Sehenswürdigkeiten und die typische norddeutsche „steife Brise“. 07. – 10.04.20234 Tage / 3 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4/5 14.04.2023 Camping am Deich Erbsenbindereistraße 3 26736 Krummhörn Webseite Unser Reisebericht TAG 1 – karfreitag Anreise und umgebungscheck Einer glücklichen Fügung verdanken wir es, dass wir zwei Tage vor Karfreitag noch einen freien Stellplatz auf einem Campingplatz ergattern konnten. Wir wurden nicht enttäuscht und verbrachten tolle und ereignisreiche Tage in Ostfriesland. Der Stellplatz auf dem „Camping am Deich“ war ab 13:00 Uhr zu beziehen, sodass wir uns für die knapp 300 Kilometer gegen 10:30 Uhr auf den Weg machten. Längere Staus gab es trotz des Feiertags und langen Wochenendes zum Glück keine – mehrere kürzere zähflüssige Verkehrsabschnitte sorgten jedoch dafür, dass wir erst nach 15 Uhr ankamen. Da wir im Voraus einen Stellplatz (K126) gebucht und bereits online im Voraus eingecheckt hatten, konnten wir direkt ohne Anmeldung und Wartezeit an der Rezeption die Schranke passieren (Kennzeichenerkennung!) und suchten unseren Stellplatz, der sich in zweiter Reihe hinter einem der beiden Sanitärgebäude befand. Wie sich nun herausstellte, spielte uns die „späte“ Ankunft hier positiv in die Karten, denn vormittags hatte es noch stark geregnet, was den Rasenplatz sehr aufweichte. Für uns wurde das zum Problem, weil sich ein Wohnmobil auf dem gegenüberliegen Stellplatz festgefahren hatte und „quer“ stand, was uns den Lenkwinkel derart einschränkte, dass wir im wahrsten Sinn des Wortes nur um „Haaresbreite“ auf unseren Stellplatz fahren konnten – wobei es sich schon um einen Stellplatz der Kategorie „Komfort“ mit über 100m² handelte. Ein weiterer erschwerender Umstand war zudem noch eine gut 1m hohe Hecke, die als Abtrennung zum Weg die Einfahrmöglichkeit stark begrenzte. Einmal angekommen und durchgeatmet, fuhren wir bei sonnigem Wetter die Markise aus und gönnten uns erst einmal ein Stück Kuchen und ein Glas Wein, bevor es dann am späten Nachmittag auf eine kleine obligatorische Erkundungstour der Umgebung und des Campingplatzes ging. Der Name „Camping am Deich“ versprach übrigens nicht zu viel, denn wir mussten nur einen Rad-/Gehweg und den Deich überqueren und befanden uns direkt an der Nordsee! Strand gab es hier zwar nicht (dafür das „Wattenmeer“), aber damit konnten wir gut leben. Schließlich war es temparaturbedingt ja sowieso noch zu kalt, um ins Meer zu gehen… Tanken (1,57€/l) und los! Angekommen – und Sonne! Erster Spaziergang zum Deich TAG 2 – Ostersamstag Pilsum und greetsiel An Tag 2 fuhren wir mit unseren Gravel-Bikes und Juli im Hundeanhänger Richtung Norden (am Deich rechts entlang). Vorbei an einigen Schafherden erreichten wir kurze Zeit später schon ein Wahrzeichen der Region: der rot-gelb gestreifete Pilsumer Leuchtturm, der durch den 1989 erschienenen Kinofilm „Otto – der Außerfriesische“ Berühmtheit erlangte und Otto im Film als Wohnung diente. Nach einer kurzen Fotopause ging es dann weiter ins kleine beschauliche Örtchen Greetsiel. Am Samstag war dieses touristisch sehr gut besucht und bot neben den „üblichen“ gastronomischen Einheiten auch diverse Souvenier-Läden mit allerlei „Nordsee-Schnick Schnack“. Die Räder abgstellt, erkundigten wir mit einem leckeren Eis in der Hand zu Fuß die Umgebung des Ortes „mit den zwei Windmühlen„. Mit „Mühlenbrot“ und zweierlei Käse (Altbierkäse, Deichkäse) für die nächsten Mahlzeiten ausgestattet, brachen wir mit unseren Rädern kurze Zeit später auf in Richtung Campingplatz. Hier ließen wir den Abend bei leckerem auf dem Grill zubereiteten Backfisch (Seelachs) ausklingen, den wir morgens bei einem zum Campingplatz kommenden Fischhändler erworben hatten – absolut lecker und empfehlenswert! Neben Backfisch gab es auch diverse andere Fischspezialitäten zu kaufen (Fischsalate & Fischbrötchen, Stremellachs, Kibbeling, Nordseekrabben, Hering, Fischfiltes,…). TAG 3 – ostersonntag Emden Heute ging es ausflugs- und radtourenseitig in die „andere“ südliche Richtung (linksseitig am Deich entlang). Ziel heute war Emden. Unser erster Halt und unweit des Campingplatzes entfernt, war der Campener Leuchtturm, seines Zeichens mit 65,3 Metern der höchste Leuchtturm in Deutschland und einer der höchsten der Welt. Der Leuchtturm wurde 1889 errichtet und 1890 fertiggestellt. Offiziell ging er am 01.10.1891 in Betrieb. Auf dem weiteren Weg nach Emden erreichten wir dann das „Knock Siel- und Schöpfwerk“ und wurden mit einer Lenkdrachen-Show belohnt. Ein steinernes Denkmal dokumentierte den Abschluss der Deichverstärkungsmaßnahmen zwischen Borssum und der Knock in den Jahren 2008 bis 2015. Weiter ging es eine schier endlose Fahrradstrecke am Deich entlang nach Emden. Ein nicht beachtetes Hinweisschild Richtung Emden führte uns schließlich an die abgezäunte Grenze eines Fährablegers / Verladehafens des VW Werks Emden. Den beindruckenden „Riesen-Dampfer“ erblickten wir schon über mehrere Kilometer entfernt und mussten ihn unbedingt aus der Nähe sehen! Zurück auf der eigentlichen Route waren es nur noch wenige Kilometer bis ins Stadtzentrum Emden. Vorbei am Wasserturm und dem Kunstmuseum parkten wir unsere Räder in der Nähe eines Eiscafés, in dem wir unsere Hinfahrt mit einer Tasse Kaffee und einem Eisbecher belohnten. Bei einem kurzen Spaziergang in der Stadt entdeckten wir dann weitere Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus Emden, das Otto Huus (welches leider schon geschlossen hatte) und „Jante Fis“, dem Emdener Fischmädchen. Wegen fortgeschritter Uhrzeit entschieden wir uns, den Rückweg nicht erneut am Deich entlang, sondern die kürzere Strecke durchs „Landesinnere“ anzutreten. TAG 4 – ostermontag Norddeich und rückreise Um 12 Uhr mussten wir spätestens den Platz verlassen, sodass wir am morgen noch ausgiebig frühstückten und dann die üblichen abreiserelevanten Tätigkeiten vornahmen. Wir probierten am Campingplatz erstmalig den „CamperClean“ aus, einem Automaten, der die automatische Entsorgung des Schwarzwassers und Reiningung des Tanks inkl. Sanitärflüssigkeit erledigt – für 2 EUR eine lohnenswerte und hygenische Alternative zur manuellen „Reinigung“, auch wenn wir als „Hundebesitzer“ genrell keine Probleme damit haben… Nach dem Verlassen des Campingplatzes begaben wir uns noch ein Stück weiter (ca. 24km) nach Norden, genauergesagt nach Norddeich, wo es einen schönen (teils) eingezäunten Hundestrand (Deichstraße 11, 26506 Norden) gab. Juli war zwar nicht wirklich in Spiellaune, konnte aber immerhin ein paar Meter frei laufen. Geparkt haben wir auf dem „Großparkplatz Erlebnisbad Ocean Wave“ (Dörper Weg 22, 26506 Norden) – einem großen Parkplatz mit
Tiemanns Hof – zum Zweiten!
Tiemann’s Hof – Der Campingplatz am Naturpark Dümmer See 🇩🇪 Lembruch, Deutschland Tiemann’s Hof zum Zweiten! Auch wenn wir im November 2022 schon einmal kurz hier waren, verbrachten wir nun ein verlängertes Wochenende am “Dümmer”. Es ist immer eine Reise wert! 25. – 28.03.2023 4 Tage / 3 Nächte Unsere Gesamtbewertung: 4/5 04.04.2023 Campingplatz und Wohnmobilstellplatz Tiemanns Hof 2, 49459 Lembruch GPS: B 52.5214000, L 8.3683000 Webseite Unser Reisebericht Ein langes wochenende am Dümmer! Nachdem wir im November 2022 schon einmal ein Wochenende hier verbrachten (damals hatten wir unser Wohnmobil gerade neu), hingen wir nun noch 2 Tage an das Wochenende dran und waren nun 4 Tage (3 ÜN) hier (SA-DI). Wir reisten zusammen mit meinen (Chris’) Eltern, die die 4 Tage in einem Appartement im Ferienpark Marissa Stay verweilten, der direkt an den Tiemann’s Hof angrenzte. So konnten wir uns schnell zu Fuß (oder noch schneller mit dem Rad) besuchen und treffen. Am ersten Tag hatten wir vor dem Bezug des Stellplatzes (15:00 Uhr) bzw. Appartements (16:00 Uhr) noch etwas Zeit und gönnten uns erst einmal ein großzügiges Stück hausgemachten Kuchen in der nicht weit entfernten Tortenschmiede in Lembruch. Absolut lecker und empfehlenswert!!! In einem urigen umgebauten Bauernhaus von 1869 kann man es sich hier richtig gut gehen lassen – zu sehr fairen Preisen (Kuchen/Torte unter 4,00€/Stück). Wir waren am Sonntag übrigens auch nochmals hier und nahmen uns Kuchen mit (Sonntags sehr voll, da nur SA/SO/MI geöffnet). Für den Abend haben wir uns noch Fisch in der Aal- und Forellenräucherei Hoffmann geholt – immer wieder lecker und auch eine klare Empfehlung. Ach ja, leckeres Eis und Kuchen gibt es hier übrigens auch – klingt komisch, ist aber so ;-). Die nächsten Tage verbrachten wir dann mit ausgedehnten Radtouren und Spaziergängen. Dieses Mal schafften wir es – trotz kühler Temperaturen – einmal komplett um den Dümmer See. Mit zunehmender Entfernung von den “touristischen” Ortschaften Lembruch und Hüde kann man mehr und mehr die Natur und (Moor-)Landschaft rund um den Dümmer See genießen. Hier nimmt die Anzahl der Spaziergänger und Radfahrer merklich ab und man kann sich voll und ganz den landschaftlichen Eindrücken widmen. Auch beim zweiten Mal entdeckten wir noch viel Neues und “Unbekanntes”. Das Wetter zeigt sich in den 4 Tagen von seiner “aprilhaften” Seite. Wir hatten von Sonne, Regen, Wind, Wärme und Kälte alles dabei. Daher mussten wir die Ausflüge ganz gut “drumherum” planen, was aber auch funktionierte. Da wir noch kurz vor der Segel-/Camping-“Saison” (ab 01.04.) unseren Urlaub verbrachten, waren sowohl der Stellplatz als auch angrenzende Geschäfte und Restaurants recht leer bzw. teilweise sogar noch geschlossen. Uns war das bewusst und wir freuten uns über die 4 Tage Auszeit! Unsere Bewertung Wir lassen uns natürlich gerne von anderen Campern inspirieren, bilden uns aber auch genauso gerne eine eigene Meinung, die natürlich ebenso „subjektiv“ ist. Für uns als „Junges Paar mit Hund und Wohnmobil“ sind durchaus andere Bewertungskriterien maßgebend als für die 5-köpfige Familie mit Caravan oder eine Jugendgruppe mit Zelt. Außerdem ist eine Bewertung ja auch immer nur eine Zeitpunkt-Aufnahme und kann möglicherweise bereits ein paar Wochen / Monate später schon anders ausfallen… Da wir im November 2022 ja schon einmal hier waren und sich seitdem nichts verändert hat, greifen wir einmal auf dieselbe Bewertung wie damals zurück. Im Prinzip war die einzige Änderung die um 2€ erhöhte Übernachtungspauschale (von 25€ auf nun 27€ / Nacht). Anreise und Lage 4/5 Die Anreise verlief problemlos und der Platz war gut ausgeschildert, auch dank der ausführlichen Beschreibung auf der Webseite des Campingplatzes. Der Dümmer See war fußläufig in wenigen Gehminuten zu erreichen. Von hier aus hat man schöne Wander- und Fahrradrouten. Die kleinen Orte Lembruch und Hüde sind auch in wenigen Minuten zu erreichen. Platz und Ausstattung 4/5 Unser Wohnmobilstellplatz war … riesig! Hier konnte man sich fast drauf verlaufen! Jeweils 2 Stellplätze waren an einer CEE-Strom- und Frischwassersäule angebunden. Ebenso gab es dort einen eigenen Sicherungskasten integriert. Der Platz bot darüber hinaus auch eine kostenlose Geschirrspülmaschine und (kostenpflichtig) eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner an. Sanitäranlagen 4/5 Die Sanitäranlagen befanden sich einem Gebäude unweit des Wohnmobilstellplatzes. Sie wurden mehrmals am Tag gereinigt, machten einen sehr guten, zeitgemäßen und sauberen Eindruck und wiesen keine Beschädigungen oder Beschmutzungen auf. Sowohl Toiletten als auch Duschen / Waschmöglichkeiten waren in ausreichender Anzahl vorhanden. Apropos: Einen kleinen Punkt Abzug gibt es für die Duschen: Hier war die Trennwand in der Duschkabine zwischen dem Dusch- und Ankleidebereich einfach zu kurz, sodass die Sachen dahinter leider etwas nass wurden. Schade eigentlich… Freizeit / Aktivitäten 4/5 Wir nutzen das Wochenende ja zum Radfahren, Spaziergehen und „Entspannen“. Zeitlich wäre auch nicht viel mehr möglich gewesen. Für Kinder befanden sich diverse Spielplätze entlang des Dümmer Sees, Wassersportler wären wahrscheinlich auch auf Ihre Kosten gekommen. Neben der eindrucksvollen Schilf- und Moorlandschaft konnte man auch einen „Skulpturenpfad“ bewandern, von daher wäre uns sicherlich auch bei einem längeren Aufenthalt nicht langweilig geworden. Ver-/Entsorgung WoMo 4/5 Entsorgung (Grauwasser) gab es auf dem Parkplatz vor dem Wohnmobilstellplatz (oder für WoMos mit festem Anschluss auch direkt an der Strom-/Wassersäule). Für Schwarzwasser (Toilette) gab es einen eigenen Raum im Sanitärgebäude oder – noch bequemer – über einen (kostenpflichtigen) Entsorgungsautomaten („Camping Butler“). Preis/Leistung 4.5/5 Wir haben pauschal 27,00 € für eine Übernachtung (bis 15:00 zum Folgetag!) bezahlt. Im Preis inbegriffen war aber sowohl das Wohnmobil, als auch alle mitreisenden Personen und Hund. Strom, Duschen, Müllentsorgung waren auch schon in dem Preis enthalten. Hier gibt es – auch angesichts der Größe des einzelnen Stellplatzes – nichts auszusetzen. GESAMTBEWERTUNG 4/5 Insgesamt vergeben wir über alle Kriterien sehr sehr gute 4 Sterne, mit Tendenz zu 4,5… Fazit Unser Fazit für unseren Aufenthalt hier. Neben den „harten“ Bewertungskriterien oben, spielen in unserem Fazit auch die „weichen“ Kriterien eine Rolle, wie zum Beispiel der „Wohlfühlfaktor“ und das allgemeine „Drumherum“ – plus darüber hinaus auch all das, wofür man nicht unbedingt Sterne vergeben kann (Wetter, Mitcamper, Freundlichkeit, Stimmung,…) bzw. was in kein Bewertungsschema passt. Empfehlung ja / nein Wir würden auf jeden Fall nochmals wiederkommen
Nützliche Handtuchhaken im Bad
Magnetleiste für Handtücher …Chausson verbaute leider nur einen einzigen (Handtuch-)Haken im Bad, der erstens schlecht positioniert und zweitens auch zu wenig für uns war – eine Lösung musste her…! 02.04.2023 Zusätzliche Haken im Bad DIY Das ganze lässt sich innerhalb von wenigen Minuten erledigen. Aufpassen sollte man nur bei der Positionierung, denn ein späteres Ablösen der Magnetleiste ist so gut wie unmöglich (so wie es ja auch sein sollte…). Material Silwy Magnetleiste 25cm Magnethaken, extra stark Werkzeug Keins Zeit: ca. 2 Minuten Schwierigkeit: 0.5/5 Kosten: ca. 40 € * Nachbau und Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr – ich hafte nicht für etwaige Schäden oder Verletzungen! Magnetleiste + 2 haken = fertig! Wir wunderten uns schon beim Kauf unseres Chausson, warum es im Bad nur einen einzigen Haken für Handtücher gibt – reist man doch die meiste Zeit nicht alleine… Darüber hinaus ist dieser Haken leider auch etwas “ungünstig”, sprich zu nah am Rand der Trennwand, positioniert, sodass sich Handtücher leicht in der Schiebetür einklemmten. Schnell wurde uns klar, dass wir hier Abhilfe benötigen… Da wir bereits einige Produkte der “Magnet-Experten” silwy im Einsatz haben und uns ja auch schon praktische Schlüsselhalterungen (siehe Blogeintrag) gebaut haben, griffen wir auch hier auf “Altbewährtes” zurück. Sicherlich ist auch diese Variante nicht die günstigste, aber mit silwy-Produkten verhält es wie mit Apple-Produkten: man kann sich einfach sicher sein, dass diese funktionieren! Wobei an dieser Stelle auch nochmals bemerkt sei, dass wir in keinster Form vom Hersteller gesponsert werden und alles selbst finanziert / erworben haben! So, jetzt aber genug der Vorrede… Benötigt werden im Prinzip nur die Magnetleiste von silwy (in unserem Fall reichte die 25cm lange Leiste für 2 bis 3 Haken aus), plus die gewünschte Anzahl an Haken. Wir haben hier dieselben starken Neodym-Haken verwendet wie für unsere “Schlüssel-Lösung”, die mit einem extra starken Neodym-Magneten ausgestattet sind und bis zu 15kg (vertikal) tragen sollen. Einmal zur Probe angehalten, muss man nur noch die Schutzfolie des rückwärtigen Klebestreifens entfernen und die Leiste fest an die gewünschte Stelle ankleben. Anschließend noch die Neodym-Haken positionieren – und fertig! Silwy Magnetleiste plus starke Haken mit dem Klebeband hält die Leiste sicher! Ansicht vorher: nur 1 Haken Maß nehmen, anhalten, kleben – fertig! Haken nach Wunsch und Anzahl positionieren Leiste und Haken halten auch problemlos einen schweren Bademantel Endlich Platz für mehr als 1 Handtuch! Fazit Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung und wie man sieht, halten die Haken und die Leiste nicht nur “Standard”-Handtücher, sondern auch schwere Bademäntel sind kein Problem! Da wir keine zusätzlichen Löcher für Haken bohren wollten, ist diese stark klebende Magnetleiste in Kombination mit den Haken für uns die ideale Lösung. produktliste: * * Wir haben sämtliche Artikel selbst erworben und wurden weder vom Hersteller der gezeigten Produkte, noch vom Händler / Vertreiber in irgendeiner Art und Weise gesponsert! Unsere Bewertung und Meinung ist daher nicht beeinflusst und resultiert ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen! Wir posten hier nur Sachen, hinter denen wir auch stehen und die wir guten Gewissens weiterempfehlen können. Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Provisions-Links, auch Affiliate-Links genannt. Wenn Ihr auf einen solchen Link klickt und auf der Zielseite etwas kauft, bekommen wir vom betreffenden Anbieter oder Online-Shop eine Vermittlerprovision. Es entstehen für euch keine Nachteile beim Kauf oder Preis. Wir können damit jedoch die Server- und Hosting-Kosten finanzieren und unsere Homepage damit werbefrei halten – Vielen Dank! Beitrag teilen: Wollt ihr wissen, was wir noch so mit auf Reisen nehmen- als Grundausstattung zum Camping im Wohnmobil? Unsere Camping- und Wohnmobil-Grundausstattung – über 100 Teile in 12 Kategorien! Unsere Grundausstattung Hier gehts zu unseren Blogseiten: Berichte zu Reisen, Ausflugszielen, Camping- & Stellplätzen Reise-Blog Zubehör(-teile) und Veränderungen am Wohnmobil Customizing-Blog Tipps & Tricks, Lifehacks Lifehacks-Blog
Zusätzliche Steckdosen in der Küche
Aus 1… werden… 3 Steckdosen …Da die einzige von Chausson verbaute Steckdose im Küchenbereich leider sehr unpraktisch positioniert ist, musste eine neue Lösung her…! 09.03.2023 Zusätzliche Steckdosen in der Küche DIY Mit etwas handwerklichem Geschick, Kenntnissen in der Stromverkabelung und einer Portion Mut, in die Arbeitsplatte zu bohren, lässt sich das Projekt an einem Nachmittag gut erledigen. Material Tischeinbausteckdosen BACHMANN 926.001 PIX Schwenkdeckel BACHMANN 926.101 PIX WAGO Verbindungsklemmen 5-fach (3 St.) Optional: Kabelklemmen (mit Klebepad) Werkzeug Lochsäge mit 56mm Durchmesser Akkubohrer / Bohrmaschine Abisolierzange Zeit: ca. 3 h Schwierigkeit: 2/5 Kosten: ca. 100 € * Nachbau und Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr – ich hafte nicht für etwaige Schäden oder Verletzungen! Ein problem – von werk aus Wie kam es überhaupt zu dem kleinen „Projekt“? Chausson hatte vom Werk aus nur eine einzige Steckdose in der Küchenzeile montiert, die sich in der Mitte der Schalterleiste für das elektrische Hubbett und dem elektrisch verstellbaren Esstisch befindet. An sich hätte uns diese eine Steckdose sogar genügt, aber das Problem war: Sobald ein Gerät (z.B. Wasserkocher) eingesteckt war, konnte man wegen der Steckerform die Besteckschublade nicht mehr öffnen. Manchmal fragt man sich echt, was sich die Konstrukteure bei so etwas denken…? Auf der Suche nach einer hochwertigen und optisch ansprechenden Lösung, sind wir auf auf die Tischeinbausteckdosen der Firma BACHMANN aufmerksam geworden. Bei stromführenden Teilen sollte man mE nicht am Geld sparen und daher fielen Baumarkt-Steckdosen oder Fernost-Ware für unser Projekt raus. Der weitere Vorteil: mit diversen Blenden und Ringen kann man die Optik der Steckdose ganz an seine individuellen Bedürfnisse anpassen – ein wichtiger Aspekt, denn wir wollten unbedingt eine Blende auf der Steckdose haben, um diese vor Flüssigkeiten und Schmutz zu schützen. Küchenansicht vorher… Ungünstig: bei eingestecktem Stecker lässt sich die Schublade nicht mehr öffnen Hochwertig und aus Deutschland: Steckdosen von Bachmann Die Einbausteckdose …hier mit sämtlichem Zubehör Inklusive 2m Stromzuleitung Vielfältiges Zubehör (Deckel, Ringe,…) gibts zusätzlich Die Verkabelung vorher Suche nach passender Einbaumöglichkeit Vor dem Bohren: Messen… Bereit: Akkubohrer mit 56mm Lochkreisbohraufsatz Jetzt gehts los… Millimeter für Millimeter geht es voran Geschafft: das erste Loch ist fertig! …weiter geht‘s mit Loch 2! Das war‘s schon… weiter gehts mit der Installation Mit mut ans werk Zunächst einmal ging es darum, sich mit den „räumlichen Gegebenheiten“ auseinanderzusetzen, denn nicht an allen Stellen an der Arbeitsplatte lassen sich Löcher bohren (untenliegende Verkabelungen…) und man hat die benötigte Einbautiefe von ca. 45mm. Bei uns im Wohnmobil bot sich eine Montage hinter dem Kochfeld an. Hier sind sie optisch zurückhaltend, aber dennoch gut zugänglich. Einmal ausgemessen und den Akkubohrer mit dem passenden Lochkreisaufsatz, kann es auch direkt losgehen. Zu beachten gibt es jetzt nicht mehr viel, außer die passende Umdrehungsgeschwindigkeit und eine ruhige Hand. Ach ja – eine kleine Portion Mut darf auch nicht fehlen, denn idR hat man nur eine Möglichkeit beim Bohren… und wer möchte schon die Arbeitsplatte in seinem Wohnmobil zerstören…? Jedem „Hobbyhandwerker“ sollte dieses aber gelingen und so waren nach kurzer Zeit die beiden Löcher für die Tischsteckdosen gebohrt. Kleiner Tipp: Das Vorbohren mit einem Holzbohrer erleichtert die Arbeit des Lochkreisbohrers ;-). Einbau und verkabelung Die Montage gestaltet sich recht einfach: Die Einbausteckdosen werden in die Aussparung gesetzt, mit 2 Schrauben festgeschraubt und mit den passenden Ringen versehen. Diese werden einfach aufgesteckt und rasten ein – sind im Bedarfsfall aber dennoch einfach entnehmbar. Die Steckdosen kamen mit einem 2m langen Anschlusskabel, welches natürlich individuell gekürzt werden musste. Für den Anschluss an die vorhandene Verkabelung trennte ich die Leitung zu der werkseitigen Steckdose auf und installierte an der stromzuführenden Leitung drei 5-polige WAGO-Klemmen (eine mit Phase, eine mit dem Neutral- und eine Klemme mit dem Schutzleiter). PS: eine kleine Skizze der neuen Verkabelung VOR DEM EINBAU erleichtert die Montage und man behält kabeltechnisch den Überblick! Die Kabel (Leitungen) der vorhandenen Steckdose und die der beiden neuen Steckdosen werden dann an die Klemmen angeschlossen – fertig! Mit klebbaren Kabelklemmen kann man darüber hinaus auch gleich für Ordnung sorgen, denn hier wird seitens der Hersteller/Ausbauer gerne „gespart“. Einstecken und festschrauben Mit passenden Aufsätzen versehen… Ansicht von unten Alles in einer 5er WAGO Klemme zusammengeführt Fertig verkabelt und verlegt Ansicht – geöffnet… …und geschlossen! Chic und praktisch! Fazit Wir sind sehr zufrieden mit der Lösung und den beiden zusätzlichen Steckdosen. Sie machen einen sehr wertigen Eindruck und qualitativ gibt‘s absolut nichts auszusetzen. Hier können die Hersteller echt noch etwas von den „realen Campern“ lernen… sei es nun wie hier bei den Steckdosen (Anzahl und Einbauort) als auch beispielsweise bei Haken / Aufbewahrungsmöglichkeiten,… – aber ich freu mich, wenn man kleine „Verbesserungen“ selbst an seinem WoMo durchführen kann… Gehört doch zum „Campen“ irgendwie auch dazu, oder…? produktliste: * * * * Wir haben sämtliche Artikel selbst erworben und wurden weder vom Hersteller der gezeigten Produkte, noch vom Händler / Vertreiber in irgendeiner Art und Weise gesponsert! Unsere Bewertung und Meinung ist daher nicht beeinflusst und resultiert ausschließlich auf unseren eigenen Erfahrungen! Wir posten hier nur Sachen, hinter denen wir auch stehen und die wir guten Gewissens weiterempfehlen können. Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind Provisions-Links, auch Affiliate-Links genannt. 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